Forstamt Koblenz

 

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Forstamtes Koblenz!

Erfahren Sie auf diesen Seiten mehr über Ihren Wald und unsere Arbeit dort.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns über forstamt.koblenz(at)wald-rlp.de oder telefonisch unter 0261 921770.

Ihr Team des Forstamtes Koblenz

Öffnungszeiten des Forstamtes:

Montag bis Donnerstag:
09:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag:
08:00 bis 13:00 Uhr

 

Deutsche Waldtage vom 16. bis 18. September 2022 - Forstamt Koblenz ist dabei!

Unser Wald ist ein struktur- und artenreiches Ökosystem. Er trägt zum Schutz von Klima, Wasser und Boden bei und ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Gleichzeitig bringt er den Menschen in vielfältiger Weise Nutzen, er bietet Erholung, sichert Arbeit und liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz. 


Ein hohes Maß an biologischer Vielfalt ist für unsere Wälder überlebenswichtig. Denn Wälder mit einer hohen Biodiversität sind gegenüber Störungen wie Extremwettereignissen, Borkenkäferbefall und Stürmen weniger anfällig. Sie können sich besser an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen und bleiben so auch zukünftigen Generationen erhalten. 


Mit sieben Veranstaltungen will das Forstamt Koblenz den Wald, seine Funktionen und Leistungen für die Menschen erlebbar machen. Im Austausch mit Forstleuten erfahren die Waldbesuchenden, wie es um die Vielfalt im Ökosystem Wald steht und was zu tun ist, um diese Vielfalt und damit auch die vielfältigen Funktionen des Waldes zu erhalten und zu schützen.

 

Folgende Veranstaltungen bietet das Forstamt Koblenz an:

 

16.09.2022  14:00 - 16:00  "Sinnliches Walderleben"
                                            Treffpunkt: Parkplatz Lichte Eichen (Läuferhütte Stadtwald Koblenz)
                                            Anmeldung per Mail bis 11.09. unter alena.schmidt@wald-RLP.de

16.09.2022  15:00 - 17:00  "Clean-Up durch den Wald"
                                            Treffpunkt: Wanderparkplatz Eichenplatz
                                            keine Anmeldung erforderlich, aber Handschuhe selber mitbringen!

17.09.2022  10:00 - 12:30  "Schatzsuche am Laacher See"
                                            Treffpunkt: Wanderparkplatz Restaurant Waldfrieden
                                            Anmeldung per Mail bis 14.09. unter veranstaltungen.FA-koblenz@wald-RLP.de

17.09.2022  10:00 - 12:30  "Auf verschlungenen Pfaden - Ein informativer Waldspaziergang"
                                            Treffpunkt: Busparkplatz am Schönstatt Orden, Am Marienberg 1, 56179 Vallendar 
                                            Anmeldung per Mail bis 13.09. unter veranstaltungen.FA-koblenz@wald-RLP.de

17.09.2022  14:00 - 16:30  "Wie gestalten wir Waldzukunft?"
                                            Treffpunkt: Wanderparkplatz Hochkreuz, Stadtwald Andernach
                                            Anmeldung per Mail bis 14.09. unter veranstaltungen.FA-koblenz@wald-RLP.de

17.09.2022  14:00 - 16:00  "Baumartenvielfalt im Arzheimer Wald - Spaziergang mit dem Klimaförster"
                                            Treffpunkt: Wanderparkplatz "Steiner Kopf" oberhalb der Turnhalle Koblenz-Arzheim
                                            keine Anmeldung erforderlich

18.09.2022  10:00 - 12:00   "Baumartenvielfalt im Arzheimer Wald - Spaziergang mit dem Klimaförster"
                                             Treffpunkt: Wanderparkplatz "Steiner Kopf" oberhalb der Turnhalle Koblenz-Arzheim
                                             keine Anmeldung erforderlich

 

Die detaillierten Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter  https://s.rlp.de/DWT2022. 

 

 

Forstwirt:innen gesucht!

Beim Forstamt Koblenz und bei anderen Forstämtern in Rheinland-Pfalz werden aktuell Forstwirt:innen gesucht. Die entsprechende Stellenausschreibung können Sie hier herunterladen.

 

ZDF-Dokudreh in Forstämtern Koblenz und Lahnstein

Für die Umwelt-Dokureihe Planet e. ließ das ZDF vergangene Woche in den Forstämtern Koblenz und Lahnstein die Kameras rollen. Titel der Folge: „Dürre am Rhein – die Folgen der Wassernot“. Das Thema Wald wird darin zwar nur wenige Minuten einnehmen, doch für ein fundiertes Wissensformat wie Planet e. wollen auch diese Minuten gründlich vorbereitet sein.

Die hohe Qualität der Serie war für uns vom Forstamt Koblenz ausschlaggebend, dem Dreh trotz des extrem kurzen Vorlaufs von nur drei Arbeitstagen zwischen Anfrage und Drehtermin zuzustimmen. Unser eilends zusammengestelltes Kompetenzteam – bestehend aus Forstamtsleiter Sebastian Schmitz, Klimaförster Jörg Parschau, Revierleiter Dieter Kaul (Forstrevier Rhens) und Umweltpädagogin Alena Schmidt, lotete zunächst die örtlichen und logistischen Möglichkeiten aus, um dann in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma ein thematisches Konzept zu entwerfen, das am Drehtag effizient abgearbeitet werden konnte. Für Themenbereiche, zu denen es in den rheinseitigen Revieren des Forstamts Koblenz keine aktuellen Beispiele gab – etwa zum Thema Waldbrand – gelang es uns, Andreas Nick mit ins Boot zu holen, den Leiter unseres Nachbarforstamts Lahnstein.

Gedreht wurde an mehreren Waldorten in den Forstrevieren Rhens (FA Koblenz) und Braubach (FA Lahnstein), um möglichst viele Aspekte der Dürreproblematik in unseren Wäldern beleuchten zu können. Dabei spannten wir den Bogen von Borkenkäfer-Kalamitätsflächen unter Wiederbewaldung über dürregestresste Buchen-Eichen-Altbestände unter Verjüngung bis hin zu den ehemaligen Eichen-Niederwäldern unserer trockensten Standorte mit ihren natürlichen Anpassungsstrategien. In all diesen Waldformen wurden die Möglichkeiten und Grenzen einer naturnahen, multifunktionalen Waldbewirtschaftung in Zeiten des Klimawandels diskutiert und entsprechende Konzepte der Landesforsten vorgestellt. Wieviel davon es in die Sendung schafft, bleibt abzuwarten – wir sind gespannt!

Voraussichtlicher Sendetermin ist kommender Sonntag, der 04. September, um 15:45 Uhr. Im Anschluss wird die Folge in der ZDF-Mediathek bereitstehen.

 

Rettungskette Forst – Gemeinsame Übung von Forstamt und DRK

Die „Rettungskette Forst“ – das betriebliche Rettungssystem der Landesforsten Rheinland-Pfalz – gilt bundesweit als vorbildlich. Das Kernelement des Systems, ein Netzwerk von ausgewiesenen Rettungspunkten (= Anfahrpunkten für Rettungsfahrzeuge) im Wald – flächendeckend und einheitlich über alle Waldbesitzarten hinweg – wurde bereits Mitte der 1990er eingerichtet und seither optimiert.

Der dazugehörige Kartensatz im Maßstab 1 : 25.000, ursprünglich nur für die forstbetriebliche Nutzung konzipiert, hat sich als „Rettungskarte Rheinland-Pfalz“ unter Rettungskräften als unerlässliches Hilfsmittel zum Auffinden abgelegener Einsatzorte etabliert und ist inzwischen auch für die Allgemeinheit erhältlich. Ebenfalls allgemein zugänglich ist die kostenlose Smartphone-App „Hilfe im Wald“, mit der sich jeder Waldbesucher den eigenen Standort und die nächstgelegenen Rettungspunkte anzeigen lassen kann – auf GPS-Basis und damit unabhängig vom Mobilfunkempfang.

Für Forstleute, die täglich im Wald ihrer teils gefährlichen Arbeit nachgehen, steht nach wie vor die Grundidee des Systems im Vordergrund: Auch am entlegensten Einsatzort ein verlässliches System zur Hand zu haben, das im Notfall eine zeitnahe Rettung garantiert. Damit die Rettungskette Forst funktioniert, muss sie regelmäßig unter Beteiligung aller Akteure geübt werden. Dies geschieht forstamtsweise im Zweijahresturnus in Zusammenarbeit zwischen Landesforsten und Rettungsdiensten.

Das Forstamt Koblenz hielt seine diesjährige Rettungsübung Anfang August im Forstrevier Laacher See ab. Kooperationspartner war der Kreisverband Ahrweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), vertreten durch die Rettungswachen Niederzissen und Kempenich, der die Übung in seine Notfallsanitäter-Ausbildung integrierte. Dabei wurden Mitglieder aller aktuellen Ausbildungsjahrgänge beteiligt. Von forstlicher Seite nahmen neben der Kernzielgruppe – Forstwirten und Forstunternehmern aus dem gesamten Forstamtsbereich – auch die Revierleiter, Regional- und Funktionsförster und weiteres Forstamtspersonal teil. Die Übung bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Im Theorieteil erläuterte Bert Obertreis, stellvertretender Forstamtsleiter im Forstamt Koblenz, Hintergrund, System und Ablauf der Rettungskette Forst. Dabei betonte der Forstmann die erfahrungsgemäß wichtigsten Knackpunkte des Systems – zum einen die notfalltaugliche Vorbereitung des Arbeitsplatzes (tägliche Lokalisierung des nächsten Rettungspunktes vor Arbeitsbeginn; bei längeren gefährlichen Arbeiten die Markierung des Zugangs vom Rettungspunkt zum Arbeitsplatz mit Pfeilschildern), zum anderen die effektive Notrufabsetzung einschließlich einer für den Rettungsdienst verständlichen Wegbeschreibung zum Unfallort auf Basis der Rettungskarte.

Im Praxisteil übernahm das DRK die Regie: In unwegsamer Hanglage wurde ein typischer Arbeitsunfall inszeniert, wie er im klassischen Zweipersonen-Waldarbeiterteam relativ häufig vorkommt – das Umknicken und unglückliche Stürzen eines der beiden Forstwirte. An diesem Beispiel wurde sodann die komplette Rettungskette Forst durchgespielt – Sicherung des Unfallortes, Erste Hilfe und Notrufabsetzung durch den Kollegen, Anfahrt und Einweisung des Rettungsdienstes, rettungsdienstliche Versorgung des Unfallopfers vor Ort und schließlich Abtransport des Opfers per Trage durch das unwegsame Gelände zum Rettungsfahrzeug.

Beim geselligen Ausklang im Anschluss an die Übung zeigten sich alle Beteiligten zufrieden. Forstamtsleiter Sebastian Schmitz und Florian Weidenbach, Leiter der Lehrrettungswache Niederzissen, betonten den gegenseitigen Lernerfolg. Durch die Zusammenarbeit sei es Forstleuten wie Rettungskräften möglich gewesen, die Situation aus den Augen des jeweils anderen Kooperationspartners zu sehen, wodurch Missverständnissen im Ernstfall effektiv vorgebeugt werde. Zukünftigen Übungen dieser Art sieht man mit Freude entgegen.

 

Neuer FÖJ`ler beim Forstamt Koblenz

Zum 1. August beginnt für Semjon Kievskiy sein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Forstamt Koblenz.

Der frisch gebackene Abiturient aus Neuwied kann in dieser Zeit die unterschiedlichsten Erfahrungen in vielen Bereichen zum Thema Wald sammeln. Ob bei der praktischen Arbeit im Wald, der Betreuung von Kindergartengruppen oder Schulklassen, der Durchführung von eigenen Veranstaltungen in der Natur oder auch dem Erforschen und Kennenlernen des Ökosystems Wald ... Vielfalt ist hierbei Programm.

Semjon Kievskiy ist leidenschaftlicher Bogenschütze und zeichnet für sein Leben gern. Diese Interessen kann er während seines Berufsorientierungsjahrs beim Forstamt Koblenz aktiv in seine Arbeit einbringen; eine Bereicherung für die Angebote des Forstamtes.

 

Umweltbildnerin Alena Schmidt verstärkt das Forstamtsteam

Die 31-jährige Alena Schmidt aus Bad Ems hat Anfang Juli ihre Tätigkeit beim Forstamt Koblenz aufgenommen. Gemeinsam mit den beiden Förstern Anne Grobbel und Dietmar Ebi ist sie für die Schwerpunktbereiche Waldinformation, Umweltbildung und Walderleben zuständig.


Nach ihrem Studium der Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten war sie in verschiedenen Funktionen tätig. Nach einer Tätigkeit bei IKEA betreute sie auf der Landesgartenschau Überlingen einen Ausstellungspavillon des Umweltministeriums Baden-Württemberg und führte das Grüne Klassenzimmer durch. Nach dem Wechsel zu Landesforsten Rheinland-Pfalz verstärkte sie in Hachenburg das Team, das landesweit das Freiwillige Ökologische Jahr organisiert und betreut. 


Mit ihrer Versetzung nach Koblenz erfüllt sich ein großer Wunsch. Umweltbildung, Kindern und Jugendlichen die Natur und deren Bedeutung für uns Menschen nahe zu bringen, ist ihr ein großes Anliegen. Auf diese Arbeit freut sie sich, häufig begleitet von Mucki, ihrem Kleinen Münsterländer. 
 

 

Sophie Frese schließt Ausbildung erfolgreich ab

Mit der erfolgreichen mündlichen Prüfung schließt Sophie Frese am 4. Juli 2022 ihre dreijährige Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement ab.

In diesem Beruf werden Sekretariats- und Assistenzaufgaben erledigt. Hierzu zählen kaufmännische und verwaltende Aufgaben sowie Koordinations- und Organisationsaufgaben, z. B. die Planung von Veranstaltugnen.
Bürokaufleute sind für Kundenbeziehungen zuständig und kooperieren mit Kunden und Kollegen. Sie unterstüzen in vielen Bereichen der Verwaltung

Das Forstamtsteam wünscht ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Glück und Zufriedenheit.

 

Förster Rüdiger Gemmer verabschiedet sich in den Ruhestand

Nach 47 Jahren Dienst bei und für Landesforsten Rheinland-Pfalz verabschiedet sich Rüdiger Gemmer zum 1. Juli in den wohlverdienten Ruhestand.

In seiner langen aktiven Dienstzeit war er in vielen Verwendungen tätig. Büroleiter, über 20 Jahre Revierleiter, landesweiter Kontrollbeamte für Forstliches Saat- und Pflanzgut, Mitarbeiter bei der Stabsstelle Qualitätsmanagement und Controlling und zuletzt als Produktleiter für Waldinformation, Umweltbildung und Walderleben. Bei diesen zahlreichen Tätigkeiten war er an vielen Dienststellen tätig: Forstämter Katzenelnbogen, Nastätten und Montabaur, Zentralstelle der Forstverwaltung in Koblenz, Forstamt Dierdorf und abschließend Forstamt Koblenz.

Ein ereignisreicher Lebensabschnitt geht im Kreise der Kollegenschaft zu Ende. Diese wünschen für den nun beginnenden Abschnitt alles erdenklich Gute, viel Freude, Glück und Gesundheit.

 

Siegerklassen der Wald-Jugendspiele werden prämiert

Bei den diesjährigen Wald-Jugendspielen verzichtete das Forstamt Koblenz auf eine Siegerehrung, um unnötige Kontakte und somit eine erhöhte Ansteckungsgefahr zu vermeiden.

Am Mittwoch, den 8. Juni besuchte Försterin Anne Grobbel als Organisatorin der Wald-Jugendspiele beim Forstamt Koblenz die Siegerklassen und teilte ihnen ihren Erfolg mit. Im Gepäck hatte sie jeweils eine hölzerne Siegerplakette der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und von Landesforsten Rheinland-Pfalz, sowie eine Siegerurkunde und weitere kleiner Präsente.

Am ersten Veranstaltungstag erreichte die Klasse 3a der Clemensschule in Mayen von den teilnehmenden 27 Klassen die höchste Punktzahl. Die Klasse 3 der Grundschule Koblenz-Lay konnte am zweiten Veranstaltungstag den Tagessieg verbuchen.

 

Wald-Jugendspiele im Stadtwald Koblenz

Endlich wieder möglich, nach zwei Jahren Coronapause konnten sich 54 Schulklassen aus der Region Koblenz spielerisch miteinander messen. An zwei Tagen stellten sie ihr Naturwissen unter Beweis und lösten  Geschicklichkeitsaufgaben.

Der Wald als außerschulischer Lernort und Sport- und Spielstätte ... für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sichtlich ein Wohltat.

Vielen Dank für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sowie die Unterstützung anderer Behörden. Ohne diese wäre eine Veranstaltung in diesem Größenrahmen für uns nicht durchführbar.

 

Vorstellung des neuen Forstamtsleiters

Seit dem 1. Dezember 2021 leitet Sebastian Schmitz bereits das Forstamt Koblenz. Nun wurde er in einer offiziellen Feierstunde in der Stadt- und Kongresshalle von Vallendar den Partnern aus der Kommunalpolitik und der Waldbesitzenden präsentiert.

Dr. Jens Jacob, Leiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz, und Stefan Asam, Direktor der Zentralstelle der Forstverwaltung, übernahmen diese ehrenvolle Aufgabe.

Der Festakt wurde von klassischen Querflötenklängen begleitet.

 

Was leisten 100 x 100 m Wald?

Der Verein „Natur bewahren“ stellte gemeinsam mit dem Forstamt Koblenz an der Pfaffenhecker Grillhütte eine neue Informationstafel auf. Sie informiert über die vielfältigen Leistungen des rheinland-pfälzischen Waldes. So kann der interessierte Waldbesuchende zum Beispiel erfahren, dass ein Hektar Wald 338 Tonnen Kohlendioxid speichert oder 21 Tonnen Sauerstoff produziert.

Uwe Bollinger als Leiter des Forstreviers Macken und Miriam Nass, die ihren einjährigen Vorbereitungsdienst im Forstrevier Macken absolviert, unterstützen den vor drei Jahren gegründeten Verein sehr gerne dabei, die Bevölkerung für die Besonderheiten der Natur zu sensibilisieren und die Schönheit der von Rhein, Mosel und tiefen Seitentälern geprägten Landschaft zu erhalten. 
Informationen zum angrenzenden Waldzweckverband Alken-Kattenes ergänzen die Tafel.

Förster Uwe Bollinger und das Forstamt Koblenz freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Verein „Natur bewahren“ für unsere einzigartige Landschaft und den faszinierenden Lebensraum Wald.
 

 

Waldferien für Kids - Schatzkarte Wald

Bei herrlichem Wetter haben 19 Kinder aus dem Andernacher Raum ereignisreiche Tage im Wald erlebt. Gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Andernach organisierte das Forstamt Koblenz in den Osterferien eine Ferienbetreuung im Stadtwald Andernach.

Sammeln, Bauen, Riechen, Erforschen ... ein abwechslungsreiches Programm ließ die Zeit wie im Fluge vergehen.

 

Wie gestalten wir Waldzukunft?

Antworten zu dieser Frage stellte Förster Dietmar Ebi bei einem Spaziergang im Stadtwald Koblenz vor. Trotz des typischen Aprilwetters mit Regen, Schnee, aber auch Sonnenschein sind hierzu 27 Bürger*innen dem Aufruf der Partei Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Maifeld -Rhein-Mosel gefolgt.

Bei einem kurzweiligen und informativen Rundgang mit verschiedenen Stationen im Wald erfuhren die Teilnehmer*innen, welche waldbaulichen Wege das Forstamt Koblenz einschlägt, um klimastabile Wälder zu erziehen. So bekamen die Teilnehmer*innen Einblicke in langfristige Verjüngungsstrategien. Beispielsweise werden die einheimischen Baumarten wie Buchen und Eichen punktuell durch Baumarten aus anderen Regionen ergänzt, die das Klima, das vermutlich zukünftig bei uns herrschen wird, bereits gewohnt sind. Ziel ist es, einen arten- und strukturreichen Mischwald zu gestalten, der hoffentlich auf die veränderten klimatischen Anforderungen mit mehr Extremwetterlagen besser angepasst sein wird. 

Neben vieler detaillierter Fachinformationen, die in einem intensiven Dialog mit den interessierten Teilnehmer*innen vermittelt wurden, war auch Zeit für schöne Gespräche und Naturgenuss pur.
 

 

Firmlinge pflanzen seltene Gehölze

Neun Jugendliche pflanzen auf einer Kahlfläche im Dieblicher Gemeindewald klimastabile Laubbäume

Die Schöpfung in ihrer Vielfalt bewahren, mit natürlichen Ressourcen sorgsam haushalten - diese Gebote lassen sich auch aus dem christlichen Glauben ableiten. Für viele junge Christen an der Schwelle zum Erwachsensein hat eine Beschäftigung mit diesen Themen gerade in Zeiten des Klimawandels und globalen Artensterbens zentrale Bedeutung - so auch für neun Jugendliche der katholischen Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück in ihrer Vorbereitung auf die Firmung. Der Wunsch, sich dazu einen lokalen Gemeindewald und seine Bewirtschaftung anzuschauen, kam von den Jugendlichen selbst. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Koblenz wurde die Idee um eine Pflanzaktion erweitert, denn „grau ist alle Theorie“.


Beim Waldbegang in den Höhenlagen der Moselgemeinde Dieblich vermittelten die Förster Hermann Schneider, Forstrevier Untermosel, und Jörg Parschau, Funktionsförster Wald-Klima-Management im Forstamt Koblenz, den Firmlingen zunächst Grundlagenwissen über Waldgeschichte, Waldfunktionen und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Aktuelle Herausforderungen wie der Klimawandel, hohe Wilddichten und eingeschleppte Schädlinge wurden thematisiert und Lösungsansätze diskutiert. Die Firmlinge beeindruckte vor allem die lange Kulturgeschichte des Dieblicher Gemeindewaldes, deren Spuren bis in die Römerzeit zurückreichen, sowie die generationenübergreifende Ausrichtung der heimischen Forstwirtschaft. Die Förster wiederum zeigten sich überrascht von der guten Artenkenntnis der Jugendlichen, die mühelos wichtige Baumarten wie Buche und Eiche, Fichte und Lärche identifizieren konnten - heutzutage keine Selbstverständlichkeit.


Anschließend wurde gepflanzt - auf einer im Zuge von Dürre und Borkenkäferfraß entstandenen Kahlfläche, wo Forstwirtschaftsmeister Michael Laux die Gruppe bereits mit frischem Pflanzgut und Pflanzgeräten erwartete. „Flächen wie diese werden in unserer Region schnell von dichtem Brombeerbewuchs vereinnahmt, was die natürliche Wiederbewaldung jahrzehntelang hinauszögern kann“, erklärt Förster Schneider. „Hier hat es Sinn, der Natur durch punktuelle Pflanzungen auf die Sprünge zu helfen. Die Fläche grenzt zudem an einen Waldweg. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, hier einen naturnahen, stufigen und für Mensch und Tier reizvollen Waldinnensaum zu schaffen.“


Die Firmgruppe ließ sich nicht lange bitten und pflanzte unter fachkundiger Anleitung der Forstleute parallel zum Weg eine bunte Mischung heimischer Waldrandgehölze: Kornelkirsche, Wildapfel, Elsbeere und Speierling - überwiegend wärmeliebende Laubgehölzarten, von denen man erwartet, dass sie mit dem Klimawandel besser zurechtkommen werden als die zuvor auf diesem Standort kultivierte Fichte, wie Klimaförster Parschau erläutert. „Da diese Arten in unserer flurbereinigten Kulturlandschaft zudem sehr selten geworden sind, kommt die Pflanzaktion auch unmittelbar der biologischen Vielfalt zugute.“


Die verbleibende Kahlfläche hinter dem frisch gepflanzten Saum wird laut Hermann Schneider noch in diesem Winter gruppenweise mit einer Mischung aus Traubeneiche und Esskastanie bepflanzt - wertvolle, standortgerechte Nutzbaumarten, die ebenfalls als klimawandelresilient gelten. „Zusammen werden diese Pflanzungen die Brombeervegetation relativ zügig durch Beschattung verdrängen. In den Zwischenfeldern kann dann Naturverjüngung aus den angrenzenden alten Mischbeständen auflaufen. So wird hier in absehbarer Zeit ein naturnaher, artenreicher und hoffentlich klimastabiler Mischwald entstehen.“ Der Erhalt der Schöpfung - zumindest im Dieblicher Gemeindewald scheint er an diesem Tag ein Stück weit gesichert.

 

 

Bisherige Amtsleiterin Carmen Barth wird verabschiedet

Das Team des Forstamtes Koblenz verabschiedete in einer kleinen Feierstunde die bisherige Dienstellenleiterin Carmen Barth.Um den aktuellen Coronabedingungen gerecht zu werden, wurde hierfür der Innenhof des Forstamtes feierlich geschmückt. Der Leitende Forstdirektor Frank Ridderbusch lies es sich nicht nehmen, als Vertreter der Zentralstelle der Forstverwaltung der feierlichen Verabschiedung beizuwohnen.

Forstdirektorin Barth übernahm zum 1. November 2021 die Leitung des Referates „Oberste Forstbehörde, Landeswaldpolitik“ beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität“ in Mainz.

Das Team des Forstamtes Koblenz wünscht ihr für ihre neue Tätigkeit viel Erfolg!

 

Wechsel in der Forstamtsleitung

Sebastian Schmitz, ein „Kowelenzer Schängelche“, leitet seit Anfang Dezember 2021 das Forstamt Koblenz.


Der in Koblenz geborene Sebastian Schmitz durfte nach seinem Studium und dem Referendariat bei der Zentralstelle der Forstverwaltung in Neustadt a. d. W. erste Berufserfahrungen sammeln. Im Jahr 2018 wurde er als Vertreter von Landesforsten Rheinland-Pfalz an die Geschäftsstelle des Deutschen Forstwirtschaftsrates in Berlin entsandt. Hier war der Umgang mit forstpolitischen Fragen auf höchster Ebene sein Tagesgeschäft. Als Referent der kaufmännischen Geschäftsführung von Landesforsten im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz gewann er anschließend drei Jahre lang weitere Erfahrungen zu den rheinland-pfälzischen Abläufen und Besonderheiten der Waldbewirtschaftung.


Gut vorbereitet und hoch motiviert freut er sich nun darauf, gemeinsam mit seinem Team vom Forstamt Koblenz in seiner Heimat einen „forstlichen Fußabdruck“ hinterlassen zu dürfen.  

 

 
 

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