Willkommen am Forstamt Otterberg!

Das Forstamt Otterberg erstreckt sich im Landkreis Kaiserslautern von Westen nach Osten über die Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Otterbach-Otterberg bis hin zur Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Es umfasst Waldflächen der ehemaligen Forstämter Waldmohr und Hochspeyer sowie des in ihnen aufgegangenen Forstamts Otterberg.

Aktuelles aus dem Forstamt

Bodenschutzkalkung im Forstamt Otterberg

Hubschrauber bei der Bodenschutzkalkung
Bodenschutzkalkung mit dem Hubschrauber

Im Bereich des Forstamts Otterberg wird in der Zeit vom 12.01.2026 bis voraussichtlich Ende März 2026 auf einer Waldfläche von circa 1000 Hektar eine Bodenschutzkalkung durchgeführt. Die Verteilung des Kalkes erfolgt dabei mit speziell ausgerüsteten Hubschraubern.
Nähere Informationen zu dieser Waldschutzmaßnahme finden Sie hier

Aktuelles aus dem Forstamt

Ausschreibung des staatlichen Eigenjagdbezirkes „Vorderer Langenberg“ zum 01.04.2026

Karte: Staatlicher Eigenjagdbezirk Vorderer Langenberg
Karte: Staatlicher Eigenjagdbezirk "Vorderer Langenberg"

Der staatliche Eigenjagdbezirk „Vorderer Langenberg“ steht zum 01.04.2026 zur Neuverpachtung an.

Informationen zum staatlichen Eigenjagdbezirk:

Lage: Der staatliche Eigenjagdbezirk Vorderer Langenberg befindet sich im Osten des Landkreises Kaiserslautern zwischen den Ortsgemeinden Fischbach und Frankenstein (Pfalz).                                                 

Größe:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Gesamtfläche des Jagdbogens = 161,2 Hektar                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Bejagbare  Fläche = 158,5 Hektar (davon Wald = 134,3 Hektar)

Sollte Interesse bestehen, wenden Sie sich an das Dienststellenpostfach des Forstamtes Otterberg (forstamt.otterberg(at)wald-rlp.de). Gegen eine Schutzgebühr (15 €), stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Jagdbezirk sowie die erforderlichen Bewerbungsunterlagen zur Verfügung.

Des Weiteren werden im Bewerbungszeitraum drei Besichtigungstermine angeboten. Auskunft über die genauen Termine, erhalten Sie auf Anfrage.

Die Bewerbungsfrist endet am 14.12.2025.

Aktuelles aus dem Forstamt

Neues Faltblatt "Wild aus der Region genießen - Wild aus dem Forstamt Otterberg"

Das Bild zeigt die Titelseite des Faltblattes "Wild aus der Region genießen-Wildbret aus dem Forstamt Otterberg"
Faltblatt "Wild aus der Region genießen - Wild aus dem Forstamt Otterberg"

Dieses Jahr ist wieder ganzjährig Wildfleisch am Forstamt Otterberg erhältlich. Hiermit bieten wir eine regionale und ökologische Alternative zu Fleisch aus konventioneller Haltung, da die Tiere in freier Wildbahn gelebt und sich von natürlichen Ressourcen ernährt haben.
Anlässlich der Erweiterung unseres Sortiments um zahlreiche Grillspezialitäten, welche durch einen regionalen Betrieb produziert werden, ist nun unser neues Faltblatt erschienen:

"Wild aus der Region genießen - Wild aus dem Forstamt Otterberg".

In diesem Flyer finden Sie das komplette Sortiment an Wildbret, welches das Forstamt Otterberg im Jagdjahr 2025/2026 anbietet.
Um sich das gesamte Faltblatt anzusehen, klicken Sie bitte hier.
In gedruckter Form ist das Faltblatt ab sofort beim Forstamt Otterberg erhältlich.

 

Aktuelles aus dem Forstamt

Praxisveranstaltung zum Thema Verkehrssicherung

Das Bild zeigt die Teilnehmer an der Veranstaltung über Verkehrssicherung des Forstamts Otterberg
Die Teilnehmenden bei der Ansprache von geschädigten Altbäumen in der Nähe des Waldweges

Bekanntermaßen nimmt das Thema Verkehrssicherung einen immer breiteren Raum in der Arbeit der Forstämter ein.
Aus diesem Grund hatte das Forstamt Otterberg alle an der Thematik beteiligten Akteure zu einer Praxisveranstaltung eingeladen.
Begleitet wurde die Exkursion von Herrn Carsten Schmalfuss, dem Justitiar der Zentralstelle der Forstverwaltung. Herr Schmalfuss beantwortete umfassend alle aufkommenden Fragen zu den Themenbereichen Betretungsrecht, Haftung etc. aus juristischer Sicht.
Neben Kolleginnen und Kollegen des Forstamts waren Touristikerinnen mehrerer Verbandsgemeinden, Vertreterinnen und Vertreter der Straßenverkehrsbehörde und des Landesbetriebs Mobilität, ein Baumkontrolleur der Verbandsgemeinde und ein Planer und Betreuer von Wanderwegen der Einladung des Forstamts gefolgt.
Nach einer kurzen Einführung ins Thema am Forstamt wurden mehrere markante Punkte angefahren, an denen das Thema Verkehrssicherung direkt am Objekt besprochen werden konnte. An allen Stationen wurde angeregt und ausgiebig über die verschiedenen Fragestellungen diskutiert. Alle Akteure waren sich dabei einig, dass die Verkehrssicherung im Wald eine gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten ist und wir nur im engen Miteinander Sicherheit und Naturschutz bestmöglich verbinden können.
 

Aktuelles aus dem Forstamt

Filmbeitrag der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz: "So schadet der Eichenprachtkäfer den Eichen"

Einen sehr interessanten Filmbeitrag der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz zum Thema Eichenprachtkäfer in Rheinland-Pfalz finden Sie hier

Aktuelles aus dem Forstamt

32. Internationale Wertholzsubmission: Spitzenpreis für das Forstamt Otterberg

Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen bei einer Submission von Holzstämmen
Forstkolleginnen und Forstkollegen aus vier Nationen arbeiten grenzüberschreitend zusammen!

Im Februar kamen Forstverwaltungen aus vier Nationen zur 32. Internationalen Wertholzsubmission auf dem Hambacher Schloss zusammen. Neben der Versteigerung besonders wertvoller Stämme stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Ein besonderes Highlight für das Forstamt Otterberg: Die wertvollste Eiche aus Rheinland-Pfalz stammt aus unserem Staatswald! Unsere Traubeneiche erzielte beeindruckende 2.990 Euro pro Festmeter, was einen Gesamtpreis von 17.761 Euro entspricht – ein starkes Zeichen für die Qualität und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder.

Landesforsten Rheinland-Pfalz war mit den Forstämtern Westrich, Kusel und Otterberg vertreten und brachte insgesamt 307 Festmeter Eiche, Esche und Lärche zur Submission. Insgesamt 23 internationale Kaufinteressenten aus den Bereichen Furnier, Fassholz und Sägeholz gaben Gebote ab. Besonders die Eichen waren gefragt:
• Eiche: Ø 841 €/m³ (-19 % zum Vorjahr)
• Europäische Lärche: bis zu 677 €/m³
• Esche: bis zu 387 €/m³

 

Das Bild zeigt Personen bei einer Veranstaltung zum Verkauf von Holzstämmen
Die eingegangenen Gebote werden gesichtet und eingewertet

Die Internationale Wertholzsubmission hat sich seit ihrer Gründung 1994 zu einem wichtigen Treffpunkt für den Holzhandel und die europäische Forstwirtschaft entwickelt. Neben Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem französischen L'Office National des Forêts (ONF) beteiligen sich mittlerweile auch Forstverwaltungen aus Luxemburg, der Wallonie und Flandern.
Die Ergebnisse zeigen: Nachhaltig bewirtschaftete Wälder liefern nicht nur hochwertiges Holz, sondern auch wirtschaftlich überzeugende Erträge – und das über Landesgrenzen hinweg.

Aktuelles aus dem Forstamt

Weitere Pflanzaktion am 28.11.2024 bei Niedermohr

Das Bild zeigt Jugendliche beim Pflanzen von kleinen Bäumchen
Die 7. Klasse der Integrierten Gesamtschule Otterberg an der Pflanzfläche

Unterricht - heute mal anders. Im Rahmen einer Schulexkursion war die 7. Klasse der Integrierten Gesamtschule Otterberg nach Niedermohr gekommen.

Die Schülerinnen und Schüler halfen tatkräftig mit, einen durch Trockenheit, Borkenkäfer und Stürme abgestorbenen Fichtenwald wieder aufzuforsten. Anstelle des Fichtenbestandes soll hier ein klimaresistenter und zukunftsfähiger Laubmischwald entstehen.
Organisiert worden war die Aufforstungsmaßnahme von Privatwaldbetreuer Marcus Siebert vom Forstamt Otterberg in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation "MyReforest".

Die Gründerin der Organisation, Frau Andrea Thoma, sammelt von verschiedenen Spendern Geld für Aufforstungsprojekte. Durch die Projekte von "MyReforest" sind inzwischen schon 40.000 Bäumchen in den Boden gekommen!

Und an diesem Morgen kamen nun wieder 350 Elsbeeren, Speierlinge und Esskastanien dazu, denn die Schülerinnen und Schüler waren mit Eifer und Elan bei der Sache.
Lukas brachte es nach getaner Arbeit auf den Punkt: "Es hat mir sehr gut gefallen! Unsere Arbeit hilft der Natur und deshalb mache ich sie gerne."

Auch der Südwestrundfunk hat über die Aufforstung berichtet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier
 

Aktuelles aus dem Forstamt

Pflanzaktion am 02.11.2024 bei Mehlingen

Das Bild zeigt Personen beim Pflanzen von kleinen Bäumen
Gelungene Pflanzaktion "Am Hahnenkopf" beim Mehlinger Hof

Bereits im Frühjahr 2022 hatten zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger auf der "Waldinsel" am Mehlinger Hof eine Vielzahl verschiedener Baumarten gepflanzt, mit dem Ziel, dort einen ökologisch wertvollen Mischbestand als Trittstein für die Natur entstehen zu lassen.

Anfang November 2024 trafen sich nun rund 50 motivierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene um die Aufforstung weiter voranzutreiben. In einem gemeinsamen Einsatz wurden 300 Spitzahorn-Bäumchen gepflanzt. Nach einer Begrüßung durch Edward Olsen und Marvin Schneider von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erhielten die Teilnehmer eine Einführung in die fachgerechte Pflanztechnik. Im Anschluss begannen die Helferinnen und Helfer mit voller Tatkraft, und gemäß dem Motto "Viele Hände - schnelles Ende" ging die Pflanzung rasch voran.

Für das leibliche Wohl sorgten Emmi Dietz (Landfrauen) und Ingrid Hauff (Mehlingen hilft), die bei Muffins und Getränken für angeregte Gespräche sorgten. Organisiert wurde der Tag von den "Umwelt-Kids Mehlingen" unter der Leitung von Julia Ebbekke und Tanja Denowell-Brentzel, in Zusammenarbeit mit Revierleiterin Ines Golditz und Produktleiter Joachim Kunz vom Forstamt Otterberg.

Die Bäumchen wurden aus dem Erlös der letztjährigen "Radelaktion" finanziert. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern für Ihren tatkräftigen Einsatz!

Aktuelles aus dem Forstamt

Artikel der "Rheinpfalz": Ein 14.400 Hektar großer Arbeitsplatz

Das Bild zeigt zwei Forstwirte bei der Arbeit im Wald
Die Forstwirte Marc Keller und Andreas Wolff

In der "Rheinpfalz" erschien ein sehr aufschlussreiches Porträt unserer beiden Jungforstwirte Marc Keller und Andreas Wolff. Den kompletten Artikel finden Sie hier

Forstwirtin/Forstwirt gesucht
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine Forstwirtin/einen Forstwirt, der uns bei unserer Arbeit für den Wald unterstützt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt beim Forstamt Otterberg.

Telefon: 06301 - 79260
E-Mail: forstamt.otterberg(at)wald-rlp.de

Aktuelles aus dem Forstamt

Otterberger Frühlingsfest - wir waren dabei!

Das Bild zeigt die Teilnehmergruppe des Forstamts Otterberg beim Frühlingsfestumzug 2024
Forstleute und Jägerschaft arbeiten gemeinsam für den Wald!

Das Forstamt Otterberg beteiligte sich auch in diesem Jahr mit schlagkräftiger Mannschaft am sonntäglichen Festumzug, dem Höhepunkt des Otterberger Frühlingsfestes.
Unterstützt wurden wir von mithelfenden Jägerinnen und Jägern aus unserem Forstamtsbereich. Dafür nochmals ganz herzlichen Dank!
Der Beitrag des Forstamtes unter dem Motto "Gemeinsam für den Wald" kam bei den Besucherinnen und Besuchern des Festumzugs sehr gut an und wurde sogar mit Szenenapplaus bedacht!
Das hat uns zusätzlich motiviert auch beim nächsten Festumzug in zwei Jahren wieder mit von der Partie zu sein.

Weitere interessante Bilder vom Festumzug 2024 finden Sie hier

Aktuelles aus dem Forstamt

Neue Leitlinie zur Waldbewirtschaftung

Impression aus dem Biosphärenreservat
Impression aus dem Biosphärenreservat

In der Villa Denis in Diemerstein hat die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder die neue "Leitlinie für die Waldentwicklung in den Pflegzonen des Biosphärenreservats Pfälzerwald" vorgestellt.

Im Jahr 2022 wurde der Pfälzerwald weitere 10 Jahre als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Mit der neuen Leitlinie setzt Rheinland-Pfalz nun eine der Anforderungen der UNESCO aus der letzten Überprüfung der Waldentwicklung um.
In der Pflegezone soll der Wald kontinuirlich an die potentielle natürliche Lebensgemeinschaft angenähert werden. Dies geschieht, indem Bäume nur einzelstammweise geerntet und Gräben geschlossen werden, damit das Wasser flächig in die Wälder gelangen kann und das Waldinnenklima erhalten bleibt.

Zonierung im Biosphärenreservat Pfälzerwald

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald ist in unterschiedliche Zonen unterteilt:

Die Kernzonen sind besondere Lebensräume für Pflanzen und Tiere, in denen die Natur weitgehend sich selbst überlassen bleibt.
Die Kernzonen umfassen im Pfälzerwald drei Prozent der Fläche.

Entwicklungszonen sind Wirtschafts- Lebens- und Erholungsraum. 70,2 Prozent des Großschutzgebietes sind Entwicklungszonen.

Die Pfegezonen umfassen 26,8 Prozent der Fläche. Sie dienen der Pufferung der Kernzonen. Angestrebt werden naturschonende Wirtschaftsweisen, welche die biologische Vielfalt und die Landschaft berücksichtigen.

Die "Grundsatzanweisung zur Waldentwicklung in der Pflegezone des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen" finden Sie hier

Einen interessanten Filmbericht des SAT 1 Regionalmagazins für Rheinland-Pfalz und Hessen über die Veranstaltung in Diemerstein sehen Sie hier

Forstamt Otterberg

Otterstr. 47
67697 Otterberg
Tel:  06301 - 7926-0
Fax: 06301 - 7926-29
E-Mail: forstamt.otterberg@wald-rlp.de

Die Telefonzentrale ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Informationen für Brennholzselbstwerber

Informationen zum Thema Brennholz erhalten Sie hier: Angebot/Brennholz
Der Nachweis über einen Motorsägenkurs ist für die Aufarbeitung zwingend erforderlich.