Forstamt Bienwald

Willkommen beim Forstamt Bienwald

Das Bild zeigt: Forstamtsgebäude
Forstamtsgebäude

In der oberen Rheinebene zwischen Rhein und Reben (deutsche Weinstraße) gelegen, erstreckt sich der Bienwald im südlichen Rheinland-Pfalz entlang der deutsch - französischen Grenze. Ein ökologisches Juwel im Herzen Europas.

Mehr dazu in unserem 4-teiligen Bienwaldfilm der Präsentation "Unsere "Dicken Eichen", die Baumveterane des Bienwaldes", sowie auf den folgenden Seiten.

Aktuelles aus dem Forstamt

Waldführung im Forstrevier Berg bei Hagenbach

Das Bild zeigt Waldbesucher und Försterin im Laubwald.
Waldbesucher mit Försterin

Am Sonntag, den 12.04.2026 lädt das Forstamt Bienwald interessierte Waldfreunde zu einer besonderen Waldführung ein.

Förster Alexander Kraus führt zum Thema „der Bienwald im Klimawandel“ von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr durch sein Revier bei Hagenbach.

Treffpunkt ist der „Lauftreff Hagenbach“

Koordinaten: 49.016126, 8.223686

Die Führungen ist auf 25 Teilnehmer beschränkt.

Wir bitten um Ihre Anmeldung per mail unter:

alexander.kraus@wald-rlp.de

Anmeldeschluss ist Freitag, der 10.04.2026

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Forstamt Bienwald.

 

 

 


Öffnungszeiten des Forstamtes

Montag bis Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag: 14:00 bis 16:00 Uhr

Freitag: 9:00 bis 13:00 Uhr 


Grünabfälle im Wald

Der Frühling kehrt in den Bienwald ein

 

Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Gartensaison. Während vielerorts Hecken geschnitten, Beete vorbereitet und Grünflächen gepflegt werden, verzeichnet das Forstamt eine deutliche Zunahme von Gartenabfällen im Wald.

Gartenabfälle gehören nicht in den Wald – auch wenn sie dort oft in der Annahme abgeladen werden, sie würden schon von selbst verrotten. Tatsächlich bleiben viele Pflanzenreste jedoch über lange Zeit erhalten, vergehen nur sehr langsam oder vermehren sich sogar vegetativ, was erhebliche ökologische Folgen haben kann.

Dadurch besteht die Gefahr, dass sich gebietsfremde oder dominante Arten ausbreiten und die natürliche Vegetation verdrängen. So findet man bereits Kirschlorbeer und sogar Bambus-Haine im Bienwald.

Besonders sensibel sind dabei die geschützten Bereiche im Bienwald. Schon kleinere Eingriffe können hier das ökologische Gleichgewicht beeinträchtigen. Nahezu die gesamte Waldfläche des Bienwalds mit Bächen und Wiesen steht unter besonderem Schutz.

Hinzu kommt, dass der Klimawandel die Wälder zunehmend unter Stress setzt. Längere Trockenperioden, Hitze und Extremwetterereignisse schwächen die Bestände. Zusätzliche Belastungen durch eingeschleppte Pflanzenarten oder organische Abfälle verschärfen diese bereits schwierige Situation noch weiter.

Auch achtlos zurückgelassener oder am Waldrand gelagerter Müll sowie Lebensmittelreste, Asche und Holzspäne stellen ein Problem dar. Abfälle sollen stets sicher gelagert und ordnungsgemäß entsorgt werden, da Wildtiere wie Füchse, Dachse und Waschbären angelockt werden und sich daran bedienen. Dies kann sowohl für die Tiere als auch für Menschen negative Folgen haben.

Das Forstamt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, sämtliche Abfälle über die vorgesehenen Entsorgungswege zu entsorgen. Der Bienwald ist ein wertvoller Lebensraum und Erholungsort und soll für alle erhalten und genießbar bleiben.

 


Waldspaziergang im Frühlingswald

Das Bild zeigt: Im März erscheinen am Waldrand an der wilden Pflaume die ersten weißen Baumblüten.
Erste weiße Baumblüten der wilden Pflaume am Waldrand

Der Waldbesuch im Frühlingswald.

 

Der Wald als Erholungsort ist für viele Menschen von sehr großer Bedeutung.

Gerade nach dem nassen, dunklen Winter zieht es viele Waldbesucher an den ersten sonnigen Frühlingstagen wieder hinaus in den Wald vor Ihrer Haustür.

Es liegt voll in unserem Interesse, dass der Wald in dieser Form genutzt wird. Nicht umsonst haben wir zusammen mit der Kreisverwaltung ein Besucherlenkungskonzept entwickelt, das für die Waldbesucher besonders durch die nützlichen Wegweiser sichtbar wird.

Die Medien berichten, dass nach diesem sehr regenreichen Winter die Dürrezeit ein Ende gefunden hat. Für ältere Bäume im Bienwald kam dieser Winterregen jedoch nach jahrelanger Trockenphase oft zu spät und diese sterben nun teilweise ganz ab.

Auch der Wurzelfraß der Maikäferengerlinge und verschiedenste Pilzerkrankungen setzen den Bäumen weiter zu.

Absterbende Bäume mit z.B. Trockenästen werden den Waldbesuchern somit auch weiterhin begegnen. Das gehört zu einem naturnahen Wald dazu. Machen Sie sich diese besondere Situation bewusst.

So empfehlen wir Ihnen, den Waldbesuch bei Starkregen, Wind und Gewitter auf ein paar Tage nach dem Ereignis zu verschieben, damit abgebrochene Äste heruntergefallen und  auch Waldwege ohne Hindernis wieder gut zu Fuß und vor allem im Bienwald, mit dem Rad zu befahren sind.

Meiden Sie den Aufenthalt unter Bäumen mit abgestorbenen und losen Ästen oder  mit starkem Pilzbefall, auch wenn diese noch so schön aussehen.

Halten Sie mit Ihren Fahrzeugen die Zufahrten der Waldwege frei für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge.

Es steht einer unbeschwerten Frühlingswanderung im Wald nichts im Wege. Genießen Sie die Natur!

 

Ihr Forstamt Bienwald

Wildfleisch aus dem Bienwald

Informationen zum Thema Wildfleisch aus dem Bienwald erhalten Sie hier.


Wildunfall, was nun?

Wichtige Informationen zum Wildunfall auf öffentlichen Straßen finden Sie hier.


Ausbildung bei Landesforsten?!

Die Informationen erhaltet Ihr auf unserer Hauptseite 


Forst erklärt Neophyten im Bienwald

Das Video von Forst erklärt zum Thema "Neophyten" finden Sie hier.


Forst erklärt Maikäfer im Bienwald

Das Video von Forst erklärt zum Thema "Maikäfer im Bienwald" finden Sie hier.