Forstamt Koblenz

 

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Forstamtes Koblenz!

Erfahren Sie auf diesen Seiten mehr über Ihren Wald und unsere Arbeit dort.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns über forstamt.koblenz(at)wald-rlp.de oder telefonisch unter 0261 921770.

Ihr Team des Forstamtes Koblenz

Öffnungszeiten des Forstamtes:

Montag bis Donnerstag:
09:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag:
08:00 bis 13:00 Uhr

 

Die Stadt Rhens sucht eine/n Forstwirt/Forstwirtin

Die Stadt Rhens sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Forstwirtin bzw. einen Forstwirt. Wer Interesse hat kann über diesen Link die Stellenausschreibung herunterladen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2022!

 

Siegerklassen der Wald-Jugendspiele werden prämiert

Bei den diesjährigen Wald-Jugendspielen verzichtete das Forstamt Koblenz auf eine Siegerehrung, um unnötige Kontakte und somit eine erhöhte Ansteckungsgefahr zu vermeiden.

Am Mittwoch, den 8. Juni besuchte Försterin Anne Grobbel als Organisatorin der Wald-Jugendspiele beim Forstamt Koblenz die Siegerklassen und teilte ihnen ihren Erfolg mit. Im Gepäck hatte sie jeweils eine hölzerne Siegerplakette der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und von Landesforsten Rheinland-Pfalz, sowie eine Siegerurkunde und weitere kleiner Präsente.

Am ersten Veranstaltungstag erreichte die Klasse 3a der Clemensschule in Mayen von den teilnehmenden 27 Klassen die höchste Punktzahl. Die Klasse 3 der Grundschule Koblenz-Lay konnte am zweiten Veranstaltungstag den Tagessieg verbuchen.

 

Wald-Jugendspiele im Stadtwald Koblenz

Endlich wieder möglich, nach zwei Jahren Coronapause konnten sich 54 Schulklassen aus der Region Koblenz spielerisch miteinander messen. An zwei Tagen stellten sie ihr Naturwissen unter Beweis und lösten  Geschicklichkeitsaufgaben.

Der Wald als außerschulischer Lernort und Sport- und Spielstätte ... für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sichtlich ein Wohltat.

Vielen Dank für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sowie die Unterstützung anderer Behörden. Ohne diese wäre eine Veranstaltung in diesem Größenrahmen für uns nicht durchführbar.

 

Vorstellung des neuen Forstamtsleiters

Seit dem 1. Dezember 2021 leitet Sebastian Schmitz bereits das Forstamt Koblenz. Nun wurde er in einer offiziellen Feierstunde in der Stadt- und Kongresshalle von Vallendar den Partnern aus der Kommunalpolitik und der Waldbesitzenden präsentiert.

Dr. Jens Jacob, Leiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz, und Stefan Asam, Direktor der Zentralstelle der Forstverwaltung, übernahmen diese ehrenvolle Aufgabe.

Der Festakt wurde von klassischen Querflötenklängen begleitet.

 

Geführte E-Mountainbike-Tour im Andernacher Stadtwald

Am 5., 12. und 26. Juni mit dem Mountainbike die Besonderheiten des Waldes „erfahren“

Forstwirtschaftsmeister Thomas Marci stellt die unterschiedlichen Funktionen des Waldes vor und führt über anspruchsvolle Wege zu den unterschiedlichen Hotspots im Andernacher Stadtwald.
Aufgrund der ausgewählten Fahrtroute eignet sich diese Tour nur für ambitionierte E-Mountainbiker*innen mit Geländeerfahrung.

Termine: 5. Juni, 12. Juni und 26. Juni, jeweils 10:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Konrad Adenauer Allee 76 am Bollwerk in 56626 Andernach
Referent: Forstwirtschaftsmeister Thomas Marci

Anmeldung per Email bis zwei Tage vor Veranstaltung, 10.00 Uhr, an: veranstaltungen.FA-koblenz@wald-RLP.de

Hinweis: Dauer ca. 2,5 Stunden, max. zehn Teilnehmer
 

 

Was leisten 100 x 100 m Wald?

Der Verein „Natur bewahren“ stellte gemeinsam mit dem Forstamt Koblenz an der Pfaffenhecker Grillhütte eine neue Informationstafel auf. Sie informiert über die vielfältigen Leistungen des rheinland-pfälzischen Waldes. So kann der interessierte Waldbesuchende zum Beispiel erfahren, dass ein Hektar Wald 338 Tonnen Kohlendioxid speichert oder 21 Tonnen Sauerstoff produziert.

Uwe Bollinger als Leiter des Forstreviers Macken und Miriam Nass, die ihren einjährigen Vorbereitungsdienst im Forstrevier Macken absolviert, unterstützen den vor drei Jahren gegründeten Verein sehr gerne dabei, die Bevölkerung für die Besonderheiten der Natur zu sensibilisieren und die Schönheit der von Rhein, Mosel und tiefen Seitentälern geprägten Landschaft zu erhalten. 
Informationen zum angrenzenden Waldzweckverband Alken-Kattenes ergänzen die Tafel.

Förster Uwe Bollinger und das Forstamt Koblenz freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Verein „Natur bewahren“ für unsere einzigartige Landschaft und den faszinierenden Lebensraum Wald.
 

 

Waldferien für Kids - Schatzkarte Wald

Bei herrlichem Wetter haben 19 Kinder aus dem Andernacher Raum ereignisreiche Tage im Wald erlebt. Gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Andernach organisierte das Forstamt Koblenz in den Osterferien eine Ferienbetreuung im Stadtwald Andernach.

Sammeln, Bauen, Riechen, Erforschen ... ein abwechslungsreiches Programm ließ die Zeit wie im Fluge vergehen.

 

Wie gestalten wir Waldzukunft?

Antworten zu dieser Frage stellte Förster Dietmar Ebi bei einem Spaziergang im Stadtwald Koblenz vor. Trotz des typischen Aprilwetters mit Regen, Schnee, aber auch Sonnenschein sind hierzu 27 Bürger*innen dem Aufruf der Partei Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Maifeld -Rhein-Mosel gefolgt.

Bei einem kurzweiligen und informativen Rundgang mit verschiedenen Stationen im Wald erfuhren die Teilnehmer*innen, welche waldbaulichen Wege das Forstamt Koblenz einschlägt, um klimastabile Wälder zu erziehen. So bekamen die Teilnehmer*innen Einblicke in langfristige Verjüngungsstrategien. Beispielsweise werden die einheimischen Baumarten wie Buchen und Eichen punktuell durch Baumarten aus anderen Regionen ergänzt, die das Klima, das vermutlich zukünftig bei uns herrschen wird, bereits gewohnt sind. Ziel ist es, einen arten- und strukturreichen Mischwald zu gestalten, der hoffentlich auf die veränderten klimatischen Anforderungen mit mehr Extremwetterlagen besser angepasst sein wird. 

Neben vieler detaillierter Fachinformationen, die in einem intensiven Dialog mit den interessierten Teilnehmer*innen vermittelt wurden, war auch Zeit für schöne Gespräche und Naturgenuss pur.
 

 

GENERATIONENPFLANZTAG AM WEITERSBURGER SCHAUINS-LAND

„DEINE STUNDE FÜR DEN WEITERSBURGER WALD“ WAR EINE RUNDUM GELUNGENE GEMEINSCHAFTSAKTION

 

Fast 100 TeilnehmerInnen hatten sich zu der Veranstaltung am 19.03. gemeldet, die in Zusammenarbeit von Gemeinde Weitersburg und Forstrevier Vallendar geplant und von vielen Weitersburger Vereinen und Institutionen tatkräftig unterstützt wurden. So halfen die Freiwillige Feuerwehr, die Kirmesgesellschaft, der Möhnenverein, Sportverein und CDU Ortsverband bei der Ausrichtung der Veranstaltung. Vielen Dank für die Unterstützung.
Auch Jagdpächter Heiner Brocks trug mit einer großzügigen Getränkespende zum Gelingen der Veranstaltung bei.


Das Forstamt Koblenz war mit Försterin Anne Grobbel und FÖJler Nicolas Stolze vertreten, sie standen den TeilnehmerInnen mit Rat und Tat zur Seite.

Als generationenübergreifende Pflanzaktion gedacht, waren kleine und große Leute auf der Pflanzfläche in der Nähe des Schauinsland vereint und pflanzten über 1000 kleine Eichen und Buchen sowie einige Atlaszedern auf eine Fläche, die schon 2019 alle Fichten durch Trockenheit und Borkenkäferbefall verloren hatte. Neben der eigentlichen Pflanzarbeit wurden zahlreiche der neu gepflanzten Bäumchen mit Kunststoffröhren gegen Wildverbiss geschützt.

„Ich habe in meinem Leben so viel Holz aus dem Weitersburger Wald geholt, jetzt wollte ich auch mal was zurückgeben“ – so die Aussage eines der ältesten Teilnehmer am Weitersburger Generationen-Pflanztag und ein schönes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit. 

Die kleinen und großen Teilnehmer wurden nach und während getaner Arbeit an der Schutzhütte mit süßen und herzhaften Stärkungen versorgt sowie mit heißen und kalten Getränken. Hier konnten die kleinen Teilnehmer zudem von Waldpädagogin Yasmin Wingender, vom Forstamt Neuhäusel, die Schätze des Waldes kennenlernen. Den engagierten Pflanzern wurde zudem eine Pflanzurkunde zur Erinnerung an diesen Tag ausgestellt.

Speis und Trank wurden kostenlos bereitgestellt, aber kleine Spendenboxen brachten hier insgesamt 457,78 Euro zu Gunsten Ukrainegeflüchteter ein, die sinnvoll für diese in der Verbandsge-meinde Vallendar, direkt vor Ort, eingesetzt werden. Einen besonderen Dank an die Spender an dieser Stelle.

Mit dem Ergebnis der Aktion waren Ortsbürgermeister Jochen Währ und Förster Achim Kern mehr als zufrieden. Es kann nun im Bereich der Schutzhütte Schauinsland besichtigt werden. Sicher erinnern sich viele der jüngeren Teilnehmer noch lange an einen schönen Tag im Wald, an dem sie mit Eltern und Großeltern Ihren persönlichen Beitrag auf dem Weg zu einem hoffent-lich klimastabilen Weitersburger Wald geleistet haben.
 

 

Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Forstamt Koblenz

Ab dem 1. August 2022 bietet das Forstamt Koblenz eine Einsatzstelle für Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) an.  
Bewirb dich jetzt für ein Orientierungs- und Bildungsjahr bei uns am Deutschen Eck.


Hierbei

  • erhältst du einen Einblick in die praktische Arbeitswelt.
  • übernimmst du tägliche fachspezifische Aufgaben.
  • planst du und arbeitest bei allen Forstbetriebsarbeiten (Pflanzung, Jungbestandspflege, Auszeichnen, Holzaufnahme usw.) mit, in ökologisch und ökonomisch wertvollen Wäldern.
  • hast du die Möglichkeit, ein eigenes Projekt aufzubauen.
  • werden dir Kenntnisse zu ökologischen und biologischen Zusammenhängen im Wald vermittelt.
  • unterstützt du bei der Vorbereitung und Durchführung der Wald-Jugendspiele
  • bereitest vor und hilfst bei der Durchführung von Waldinformations-, Umweltbildungs- und Walderlebnisveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Produktleitung WUW.
  • unterstützt du bei Waldferienfreizeiten.
  • arbeitest du im Forstamtsbüro mit.

Die Tätigkeiten beim Forstamt Koblenz werden ergänzt durch thematische FÖJ-Seminare.

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2022!

Weitere Informationen zum FÖJ findest du auf der Homepage: www.foej-rlp.de

 

 

Laubholzernte

In den Wintermonaten, während der Vegetationsruhe, findet schwerpunktmäßig die Holzernte im Laubholz statt. Für eine gute Holzqualität ist es wichtig, dass der Saftfluss im Baum unterbrochen ist. Außerdem sind die Baumkronen im unbelaubten Zustand gut einsehbar, so dass die Bäume sicher gefällt werden können.

Aus Sicherheitsgründen wird der Gefahrenbereich großräumig abgesperrt. Auch wenn keine Motorsäge mehr läuft, kann weiterhin Gefahr bestehen. So können beispielsweise abgebrochene Äste jederzeit herunterfallen. Die entsprechenden Warnhinweise sollten daher im eigenen Interesse beachtet werden.

Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen kommt es leider immer wieder zu Verschmutzungen und Wegeschäden. "Wir bitten um Ihr Verständnis und sagen zu, dass wir die Beeinträchtigungen möglichst schnell wieder beheben."

 

Firmlinge pflanzen seltene Gehölze

Neun Jugendliche pflanzen auf einer Kahlfläche im Dieblicher Gemeindewald klimastabile Laubbäume

Die Schöpfung in ihrer Vielfalt bewahren, mit natürlichen Ressourcen sorgsam haushalten - diese Gebote lassen sich auch aus dem christlichen Glauben ableiten. Für viele junge Christen an der Schwelle zum Erwachsensein hat eine Beschäftigung mit diesen Themen gerade in Zeiten des Klimawandels und globalen Artensterbens zentrale Bedeutung - so auch für neun Jugendliche der katholischen Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück in ihrer Vorbereitung auf die Firmung. Der Wunsch, sich dazu einen lokalen Gemeindewald und seine Bewirtschaftung anzuschauen, kam von den Jugendlichen selbst. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Koblenz wurde die Idee um eine Pflanzaktion erweitert, denn „grau ist alle Theorie“.


Beim Waldbegang in den Höhenlagen der Moselgemeinde Dieblich vermittelten die Förster Hermann Schneider, Forstrevier Untermosel, und Jörg Parschau, Funktionsförster Wald-Klima-Management im Forstamt Koblenz, den Firmlingen zunächst Grundlagenwissen über Waldgeschichte, Waldfunktionen und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Aktuelle Herausforderungen wie der Klimawandel, hohe Wilddichten und eingeschleppte Schädlinge wurden thematisiert und Lösungsansätze diskutiert. Die Firmlinge beeindruckte vor allem die lange Kulturgeschichte des Dieblicher Gemeindewaldes, deren Spuren bis in die Römerzeit zurückreichen, sowie die generationenübergreifende Ausrichtung der heimischen Forstwirtschaft. Die Förster wiederum zeigten sich überrascht von der guten Artenkenntnis der Jugendlichen, die mühelos wichtige Baumarten wie Buche und Eiche, Fichte und Lärche identifizieren konnten - heutzutage keine Selbstverständlichkeit.


Anschließend wurde gepflanzt - auf einer im Zuge von Dürre und Borkenkäferfraß entstandenen Kahlfläche, wo Forstwirtschaftsmeister Michael Laux die Gruppe bereits mit frischem Pflanzgut und Pflanzgeräten erwartete. „Flächen wie diese werden in unserer Region schnell von dichtem Brombeerbewuchs vereinnahmt, was die natürliche Wiederbewaldung jahrzehntelang hinauszögern kann“, erklärt Förster Schneider. „Hier hat es Sinn, der Natur durch punktuelle Pflanzungen auf die Sprünge zu helfen. Die Fläche grenzt zudem an einen Waldweg. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, hier einen naturnahen, stufigen und für Mensch und Tier reizvollen Waldinnensaum zu schaffen.“


Die Firmgruppe ließ sich nicht lange bitten und pflanzte unter fachkundiger Anleitung der Forstleute parallel zum Weg eine bunte Mischung heimischer Waldrandgehölze: Kornelkirsche, Wildapfel, Elsbeere und Speierling - überwiegend wärmeliebende Laubgehölzarten, von denen man erwartet, dass sie mit dem Klimawandel besser zurechtkommen werden als die zuvor auf diesem Standort kultivierte Fichte, wie Klimaförster Parschau erläutert. „Da diese Arten in unserer flurbereinigten Kulturlandschaft zudem sehr selten geworden sind, kommt die Pflanzaktion auch unmittelbar der biologischen Vielfalt zugute.“


Die verbleibende Kahlfläche hinter dem frisch gepflanzten Saum wird laut Hermann Schneider noch in diesem Winter gruppenweise mit einer Mischung aus Traubeneiche und Esskastanie bepflanzt - wertvolle, standortgerechte Nutzbaumarten, die ebenfalls als klimawandelresilient gelten. „Zusammen werden diese Pflanzungen die Brombeervegetation relativ zügig durch Beschattung verdrängen. In den Zwischenfeldern kann dann Naturverjüngung aus den angrenzenden alten Mischbeständen auflaufen. So wird hier in absehbarer Zeit ein naturnaher, artenreicher und hoffentlich klimastabiler Mischwald entstehen.“ Der Erhalt der Schöpfung - zumindest im Dieblicher Gemeindewald scheint er an diesem Tag ein Stück weit gesichert.

 

 

Bisherige Amtsleiterin Carmen Barth wird verabschiedet

Das Team des Forstamtes Koblenz verabschiedete in einer kleinen Feierstunde die bisherige Dienstellenleiterin Carmen Barth.Um den aktuellen Coronabedingungen gerecht zu werden, wurde hierfür der Innenhof des Forstamtes feierlich geschmückt. Der Leitende Forstdirektor Frank Ridderbusch lies es sich nicht nehmen, als Vertreter der Zentralstelle der Forstverwaltung der feierlichen Verabschiedung beizuwohnen.

Forstdirektorin Barth übernahm zum 1. November 2021 die Leitung des Referates „Oberste Forstbehörde, Landeswaldpolitik“ beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität“ in Mainz.

Das Team des Forstamtes Koblenz wünscht ihr für ihre neue Tätigkeit viel Erfolg!

 

Wechsel in der Forstamtsleitung

Sebastian Schmitz, ein „Kowelenzer Schängelche“, leitet seit Anfang Dezember 2021 das Forstamt Koblenz.


Der in Koblenz geborene Sebastian Schmitz durfte nach seinem Studium und dem Referendariat bei der Zentralstelle der Forstverwaltung in Neustadt a. d. W. erste Berufserfahrungen sammeln. Im Jahr 2018 wurde er als Vertreter von Landesforsten Rheinland-Pfalz an die Geschäftsstelle des Deutschen Forstwirtschaftsrates in Berlin entsandt. Hier war der Umgang mit forstpolitischen Fragen auf höchster Ebene sein Tagesgeschäft. Als Referent der kaufmännischen Geschäftsführung von Landesforsten im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz gewann er anschließend drei Jahre lang weitere Erfahrungen zu den rheinland-pfälzischen Abläufen und Besonderheiten der Waldbewirtschaftung.


Gut vorbereitet und hoch motiviert freut er sich nun darauf, gemeinsam mit seinem Team vom Forstamt Koblenz in seiner Heimat einen „forstlichen Fußabdruck“ hinterlassen zu dürfen.  

 

 

Walderleben interaktiv

Waldspaziergang mit dem Förster, ohne dass ein Förster dabei ist und unabhängig von Inzidenzwerten. Diese Möglichkeit eröffnet nun das Forstamt Koblenz.


Mit der App Actionbound erstellt das Forstamtsteam multimediale Erlebnistouren zum Thema Wald, Natur und Nachhaltigkeit. Ausgestattet mit einem Smartphone oder Tablet können Naturinteressierte diese Touren dann einzeln oder in Gruppen interaktiv erleben.


Drei multimediale Erlebnistouren, Bound genannt, sind nun im Forstamtsbereich Koblenz online. Konkret handelt es sich um folgende Bounds:

  • „Vielfalt für die Zukunft“ im Stadtwald Vallendar,
  • „Wer hilft dem Wald?“ im Stadtwald Andernach,
  • „Welcher Baum ist das?“ im Staatswald Laacher See.

Voraussetzung ist die Actionbound-App: https://de.actionbound.com/download/ oder über den Play Store.


Weitere öffentliche Bounds werden im Laufe der Zeit folgen und u. a. an dieser Stelle veröffentlicht.

 

 

Schüler erleben Parcours der Sinne im Wald

Am Freitag den 06.11.2021 machten 18 Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Rengsdorf einen Ausflug in den Wald.


Försterin Anne Grobbel und FÖJ`ler Alexander Hoffmann vom Forstamt Koblenz bauten im Wald für die Grundschüler einen Parcours der Sinne auf. Jede Station des Parcours sprach einen anderen Sinn an. Die restlichen Sinne wurden möglichst ausgeblendet, um so die Natur intensiver zu erleben. An einer der Stationen waren beispielsweise verschiedene Walddüfte anhand von Duftproben zu identifizieren. Viel Freude bereitete den Grundschulkindern, sich mit verbundenen Augen durch den Wald vorzutasten. Dabei half ihnen ein Seil als Orientierung.


Die Kinder hatten eine spannende und abwechslungsreiche Zeit im Wald und konnten diesen bewusst erleben.

 

 

Schatzkarte Wald - Waldferien für Kids

Ferienbetreuungsprogramm im Stadtwald Andernach

Das Jugendamt Andernach und das Forstamt Koblenz bieten erstmalig gemeinsam ein Ferienbetreuungsprogramm an. Eine Woche lang erleben 32 Kinder den Wald mit allen Sinnen.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse haben die Kinder im Wald beim Sportplatz Kell sichtlich Spaß. Mit einem abwechslungsreiches Angebot bringt das Betreuerteam den faszinierenden Lebensraum Wald den Kindern aus der Stadt Andernach wieder näher.

Dieses Pilotprojekt schreit förmlich nach einer Fortsetzung...

 

Försterteam führt durch Wald im Klimawandel

Unter dem Titel „Unser Wald im Klimawandel“ fanden in den vergangenen Wochen mehrere Führungen in den Forstrevieren Bendorf und Vallendar statt. Konzipiert und geleitet von einem dreiköpfigen Försterteam bestehend aus Johannes Biwer (Revierleiter Bendorf), Achim Kern (Revierleiter Vallendar) und Jörg Parschau (Funktionsförster Wald-Klima-Management im Forstamt Koblenz), hatten die Veranstaltungen zum Ziel, die interessierte Öffentlichkeit anhand von Beispielen über den aktuellen Zustand unserer heimischen Wälder und die Anpassung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung an den Klimawandel zu informieren.


Schwerpunkte waren die historische Einordnung heutiger Waldbilder, eine Zwischenbilanz des nach den Windwürfen der 1990er eingeleiteten naturnahen Waldumbaus sowie die aktuelle Herausforderung einer klimawandelgerechten Wiederbewaldung der großen Schadflächen, die durch die jüngste Dürre- und Borkenkäferkatastrophe entstanden sind. Dabei wurden auch Unterschiede in den Lösungsansätzen zwischen Kommunal- und Staatswald thematisiert, etwa in Bezug auf die zukünftig angestrebte Baumartenverteilung und Gewichtung der einzelnen Waldfunktionen. Die vielfältigen Ökosystem- und Erholungsleistungen des Waldes wurden ebenso diskutiert wie die Schlüsselrolle des nachwachsenden Rohstoffes Holz als Substitutionsmaterial und Kohlenstoffspeicher im Klimawandel.


Fragen aus den Reihen der interessierten Teilnehmer waren so divers wie das Publikum selbst und reichten von der Bitte um Waldbau-Tipps für den eigenen Kleinprivatwald bis hin zum kritischen Hinterfragen aktueller forstlicher Ziele und Praktiken. Durch den Wanderungscharakter der Veranstaltungen ergaben sich auch vielfältige Möglichkeiten zu Einzelgesprächen mit den Förstern. Dabei trug die Aufgeschlossenheit der Teilnehmer ebenso zum konstruktiven Dialog bei wie die differenzierte Darstellung durch das Försterteam, dessen Expertise allgemein geschätzt wurde.

 

 

Forstleute betreuen mobile Wahlbüros

Landesforsten Rheinland-Pfalz ist nicht nur für Natur und Umwelt aktiv,
sondern setzt sich auch für die Menschen und die Demokratie ein.

Im von der Flutkatastrophe gebeutelten Ahrtal sind zwei Wochen lang sechs Dienstbusse als mobile Wahlbüros unterwegs. Forstkolleginnen und -kollegen stellen hierbei sicher, dass die Briefwahl trotz der desolaten Infrastruktur vor Ort ordnungsgemäß abläuft.

Das Forstamt Koblenz beteiligt sich bei dieser Aktion sowohl mit der Kollegin Irmgard Oppenhäuser, als auch mit einem VW-Bus.

 

Neues Blut für den heimischen Wald

Forstwirt Simon Hetger verstärkt seit August 2021 das Team des Forstamtes Koblenz

Die Arbeiten im und mit dem Wald sind körperlich herausfordernd. Die Ansprüche an einen Forstwirt bzw. eine Forstwirtin sind heute wesentlich umfangreicher und komplexer als noch vor Jahren. Die Leiterin des Forstamtes Koblenz Carmen Barth freut sich daher, dass sie im August 2021 einen neuen Mitarbeiter in den Koblenzer Reihen begrüßen konnte. Der aus Hambuch stammende Forstwirt Simon Hetger wurde zum 1. August von Landesforsten Rheinland-Pfalz übernommen und nun heimatnah im Forstamt Koblenz eingesetzt.


Simon Hetger absolvierte seine dreijährige Ausbildung zum Forstwirt beim Forstamt Ahrweiler. Direkt nach seiner bestandenen Prüfung im Juli 2021 hat er nun die Möglichkeit, sein Wissen und seine Fähigkeiten beim Forstamt Koblenz unter Beweis zu stellen. Er wird hier schwerpunktmäßig in den Forstrevieren Untermosel und Rhens im Einsatz sein.

 

 

Vier Jahrzehnte für den Wald aktiv

Stefan Gruber arbeitet seit 40 Jahren bei Landesforsten Rheinland-Pfalz


Die Leiterin des Forstamtes Koblenz Carmen Barth hatte im August 2021 eine angenehme Pflicht zu erledigen. Einer ihrer Mitarbeiter, der Forstwirt Stefan Gruber aus Burgen, arbeitet seit nunmehr 40 Jahren bei Landesforsten Rheinland-Pfalz. Aus diesem Anlass durfte Forstdirektorin Barth eine Dankesurkunde der Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichen. Dem Dank für 40-jährige treue Dienste für das Land Rheinland-Pfalz schloss sich die Forstamtsleiterin gerne an. Sie schätzt Stefan Gruber als umgänglichen, zuverlässigen und fleißigen Mitarbeiter.
Nach seiner dreijährigen Lehre zum Forstwirt wurde der damals 18-jährige im September 1984 beim Forstamt Treis-Brodenbach fest angestellt. Im Rahmen der Forstreform wechselte er zum 1. Januar 2004 zum Forstamt Koblenz. Seitdem arbeitet er schwerpunktmäßig in Forstrevieren Untermosel und Rhens zur vollsten Zufriedenheit der zuständigen Revierleiter Hermann Schneider und Dieter Kaul.

 

 

Abenteuerspiele im Wald – Waldferien für Kids

Im Rahmen des landesweiten Angebotes Waldferien für Kids veranstaltete das Forstamt Koblenz vom 26. Juli bis 6. August eine Ferienbetreuung für zwei Kindergruppen. Insgesamt nahmen 34 Grundschulkinder teil. Die Ferienbetreuung fand vormittags im Koblenzer Stadtwald, auf dem Kühkopf, statt. Ein Betreuungsteam um Försterin Anne Grobbel herum begleitete die Kinder durch die ereignisreichen Tage im Wald.
Bei zahlreichen Aktionen im und um den Lebensraum Wald lernten die Kinder diesen kennen und schätzen.

 

Kultur im Wald 2021…

ist vorbei

Eine Woche lang waren 25 Schüler*innen verschiedener Koblenzer Schulen im Wald aktiv. Unter der Anleitung von zwei Bildhauern erschufen sie aus massiven Buchenstämmen individuelle Holzskulpturen. Diese verbleiben jetzt als vergängliche Kunst im Wald oberhalb des Erinnerungswaldes und können von Bürger*innen besichtigt werden.

Die beiden Künstler Bruder Stephan Oppermann vom Kloster Maria Laach und Ulrich Mekiska erzählten bei der abschließenden Vernissage von der engagierten Kreativität der Teilnehmer*innen. Sowohl die Kulturreferentin der Stadt Koblenz Frau Dr. Margit Theis-Scholz als auch Carmen Barth, die Leiterin des Forstamts Koblenz, sind sich sicher, dass dieses Kooperationsprojekt „Kultur im Wald“ auch im kommenden Jahr wieder stattfinden soll.

Alle Anwesenden waren beeindruckt, was innerhalb einer Woche aus groben Buchen-Stämmen nur mit Hammer und Stechbeitel geschaffen worden ist.

 

Jetzt WaldKlima-Aktivist*in werden!

Du brauchst den Wald und der Wald braucht Dich. Wir alle lieben den Wald und sehen, wie er in der Klimakrise leidet. Hitzewellen, Dürre, Stürme und Schädlinge setzen ihm stark zu. Millionen Bäume sind in Rheinland-Pfalz bereits abgestorben. Doch Du kannst Deinem Wald helfen! Wie erfährst Du ab sofort bei der neuen Landesforsten-Iniative "MeinWaldKlima". Mach mit, werde Waldklima-Aktivist*in, bestelle kostenlos das Aktionsheft und gewinne tolle - natürlich klimafreundliche - Preise. Mehr auf www.meinwaldklima.de

 

 
 

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