Herzlich willkommen am Forstamt Bitburg

 

Das Forstamt Bitburg

Das Forstamt Bitburg umfasst die Wälder der Stadt Bitburg sowie der Verbandsgemeinden Bitburger Land und Speicher.

Wir betreuen den Wald von 62 Ortsgemeiden und ca. 11.000 privaten Waldbesitzern.

Zu unseren Aufgaben zählen:

- Bewirtschaftung des Kommunal- und Staatswaldes

- Betreuung und Beratung der Privatwaldbesitzer

- Schutz und Pflege der Waldlebensräume

- Naturnahe Waldwirtschaft

- Nachhaltige Nutzung des wertvollen Rohstoffes Holz

- Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit

Das Forstamt Bitburg ist Genehmigungs- und Planungsbehörde in Waldfragen

 

Forstamt Bitburg warnt vor Unfällen im Wald durch abbrechende Äste und Konenteile

Im Wald und somit auch an im Wald verlaufenden Wanderwegen besteht Gefahr von Ast- und/oder Kronenabbrüchen. Dies betrifft Bäume, die durch die Trockenheit der letzten 3 Jahre geschädigt sind. Daher sollten Waldbesucher dort besonders vorsichtig sein, wo sie im Wald oder an Waldrändern trockene Bäume erkennen.  Die Empfehlung lautet, den Wald vor allem bei Starkregen, bei Wind oder gar Sturmböen möglichst nicht zu betreten. Den ganzen Artikel finden Sie hier!

 

Wald und Wild - Leitfaden für eine ökosystem-verträgliche Jagd

Der Wald in Rheinland-Pfalz ist von enormer Bedeutung für den Klimaschutz, die Biodiversität und das Lebend er Menschen. Mit Sorge beobachten wir, dass der durch uns Menschen verursachte Klimawandel dem Wald stark zusetzt: Dürre, Hitze und Schadinsekten haben die Wälder geschwächt oder zum Absterben gebracht. Zentrale Aufgabe von Landesforsten Rheinland-Pfalz ist es, die Wälder zeitnah Wiederzubewalden und durch eine Anreicherung mit standortgerechten Mischbaumarten in ihrer Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel zu unterstützen.

Dieses Ziel kann jedoch nur dann erreicht und gesichert werden, wenn wenn die Einwirkungen von Wildtieren auf die Waldentwicklung mit den gegebenen Erfordernissen angemessen ausbalanciert sind.

Das Magazin "Wald und Wild" will die Waldbesitzenden bei dieser Aufgabe durch diese Bröschüre unterstützen.

 

Wald schützt KULTUR

In den Wäldern unserer Region lassen sich zahlreiche Zeugnisse der Menschheitsgeschichte finden. Sie wurden durch den Wald geschützt vor den Einflüssen landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung. Die ältesten Bodendenkmäler sind bronzezeitliche Hügelgräber, Menhire oder Wallanlagen, wie z.B. die "Wikingerburg" auf dem Ferschweiler Plateau. Auch die Römer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen, im Speicherer Wald wurden die Reste von zahlreichen Tonöfen entdeckt.

Im Mittelater wurde der Wald intensiv zur Herstellung von Holzkohle genutzt, kreisrunde Köhlerplätze an Hängen und Hohlwege weisen auf diese Art dert Energiegewinnung hin, die fast zu einer vollständigen Zerstörung der Wälder geführt hat.

Höckerlinien und Stellungsgräbern sind stumme Zeuge der Schrecken des 2. Weltkrieges. Es dauert lange, bis die Narben dieser Zeit verheilt sind. Aber die Natur erobert sich alle Gebiete zurück und das stimmt uns hoffnungsvoll.

WIR arbeiten für den Schutz und den Erhalt des Waldes und schützen somit auch historische Bodendenkmäler!

 

Nachhaltigkeitsprämie- Kommunale und private Waldbesitzer erhalten Bundesmittel

Die Wälder in Deutschland leiden seit drei Jahren unter Dauerstress. Stürme, Dürre und damit einhergehende Trocken-Schäden und ein massiver Borkenkäferbefall haben den Waldbesitzern zum Teil existenziell zugesetzt. Die Corona-Pandemie hat dies durch negative Auswirkungen auf die Holz-Absatzmärkte und Logistikstrukturen noch verstärkt. Vielen Waldbesitzern fehlt es an Liquidität, um ihren Verpflichtungen nach dem Landeswaldgesetz nachzukommen. Es fehlt Geld für die Wiederbewaldung der entstandenen Schadflächen, die Waldpflege oder Waldschadens- und Wildschadensverhütung.

Das Bundeslandwirtschaftministerium hat daher mit der Großen Koalition erstmals eine sogenannte Nachhaltigkeitspräme für den Wald entwicklet. Es handelt sich um Mittel aus dem Corona-Konjunkturprogramm in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro. Die Auszahlung der Prämie muss bis Ende 2021 abgeschlossen sein.

Das sollten Sie wissen:

Kommunale und private Waldbesitzer, die mindestens 1 ha Wald besitzen, können die Prämie beantragen. Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist, dass die Waldfläche zertifiziert ist. Zum Beispiel nach den Programmen PEFC©oder FSCTM. Die Prämie beträgt 100,- € pro Hektar (PEFCTM) bzw. 120,- € (FSC©).

Auch eine nachträgliche Zertifizierung nach der Antragstellung ist möglich. Die privaten Waldbesitzer können sich bei Fragen zur Zertifizeirung an den Waldbauverein Bitburg oder an die entsprechenden Zertifizierungsstellen wenden. Bei privaten Waldbesitzern erfolgt der Nachweis der Antragsfläche über die Unfallversicherung bei der SVLFG.

Die erforderlichen Anträge können bis zum 30. Oktober 2021 gestellt werden.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das im Internet verfügbare Online-Formular. Der Antrag kann ab sofort gestellt werden. Dabei muss das Zertifikat bis zum 30 September 2021 nachgereicht werden. Eine Auszahlung der Prämie erfolgt erst, wenn die Zertifizierung vorliegt.

Die Prämie wird als De-minimis-Beihilfe gewährt. Die Gesamtsumme darf hierbei 200.000 € nicht übersteigen.

 

Kontakt

Kleiststraße 5
54634 Bitburg

Telefon: 0 65 61 / 94 69 - 0
Fax: 0 65 61 / 94 69 - 26

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