Willkommen am Forstamt Otterberg!

Das Forstamt Otterberg erstreckt sich im Landkreis Kaiserslautern von Westen nach Osten über die Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Otterbach-Otterberg bis hin zur Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Es umfasst Waldflächen der ehemaligen Forstämter Waldmohr und Hochspeyer sowie des in ihnen aufgegangenen Forstamts Otterberg.

Aktuelles aus dem Forstamt

Saatguternte im Wald: Warum sie für einen klimaresistenten Baumbestand wichtig ist

Das Bild zeigt ausgelegte Netze in einem Waldbestand
Netze im Bergahorn-Bestand zum Sammeln der reifen Samen

Im Forstrevier Mehlbach sichert die Saatguternte den Waldbestand von morgen. Warum gerade dort geerntet wird und welche Bedingungen erfüllt sein müssen.
Im Forstrevier Mehlbach wird die Saat für den Wald von morgen geerntet. In diesem extrem heißen und viel zu trockenen Jahr ist jedoch alles ein bisschen anders als sonst. Viele Arten sind zeitgleich reif - und das über große Regionen hinweg. Das hat bei der Beerntung der Nadelbäume die wenigen Zapfenpflücker, die es in Deutschland gibt, ordentlich unter Stress gesetzt. Nun sind die Douglasienzapfen gepflückt, die Vogelkirschensamen abgeschüttelt und unter dem Bergahorn liegen bereits Netze, um die kostbare, herabsegelnde Saat auffangen zu können. Lärchen, Eichen, Roteichen und Spitzahorn werden im Revier Mehlbach ebenfalls geerntet. Warum gerade dort?
“Das hat mit den großen Aufforstungsprogrammen in den 1970er - Jahren zu tun”, ist vom zuständigen Revierförster Elmar Winicker zu erfahren.

Seinerzeit wurden viele Acker- und Wiesenflächen aufgegeben. Im Zuge des damaligen Raumordnungsplans sollte dafür Wald im Lautertal wachsen - und das tat er. Der Blick richtete sich dabei auf die Standortgegebenheiten und darauf, welche Baumart sich auf welcher Fläche wohlfühlt. Genau diese Arten wurden dann als Reinbestand großflächig zum Wachsen gebracht und sind unter des Försters Pflege zu dem geworden, was sie heute sind: ein reiner Winterlindenbestand, Vogelkirschen, die gebündelt beieinander stehen, Douglasienbestände sowie Berg- und Spitzahorn in reiner Kultur.

Klimawandel sorgt für Umdenken
Das würde heute , mit dem Wissen um den Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Wald, anders gehandhabt. Heute liegt das Augenmerk auf dem Mischwald, sagt Förster Winicker. Mit den in der Vergangenheit angelegten Reinbeständen sei er jedoch trotzdem ganz glücklich. Denn sie liefern das Saatgut für einen klimaangepassten Waldumbau. Und das ist sehr gefragt. “Es gibt zur Zeit einen erhöhten Pflanzenbedarf für die Wiederbewaldung und Kalamitätsflächen und für den klimaangepassten Waldumbau”, sagt Winicker. Die Westpfälzer Ernte bleibt nicht nur vor Ort, sie geht nach ganz Deutschland in spezialisierte Saatgutbetriebe. Dort wird das Saatgut gereinigt und aufbereitet. Weiter geht es dann in Baumschulen. Nach wenigen Jahren können die jungen Bäumchen ihre Wurzeln dauerhaft in einen Waldboden stecken - in der Hoffnung, Teil eines stabilen Ökosystems zu werden. 
“Saatgut soll nur aus den besten und vitalsten Waldbeständen kommen. Immerhin werden hier Entscheidungen getroffen, die den Waldbesitzer mindestens 100 Jahre begleiten”, erklärt Winicker, Saatgutbeauftragter im Forstamt Otterberg. Und genau solche vitalen Bestände finden sich eben im Forstrevier Mehlbach. Hinzu kommt: Dort, wo ein Reinbestand ist, fällt die herkunftssichere Ernte natürlich leichter.

Nicht ohne Zulassung
Waldbesitzer dürfen nicht einfach die Entscheidung fällen, zu ernten - also nicht einfach die Zapfenpflücker hoch auf die Douglasien oder andere Nadelbäume schicken, auch nicht die Vogelkirschen schütteln oder unter Eichen und Buchen mit Netzen am Boden sammeln. Denn eine Bestand, der Samen liefern darf, muss offiziell begutachtet und zugelassen sein. Dem nicht genug: Jedes zur Ernte berechtigte Waldstück erhält eine eigene Zulassungsnummer - und ohne die verlässt kein Saatgut den Ort. Da geht quasi der Ausweis für den kommenden Baum mit auf den Lebensweg.
Zudem muss die Ernte genaustens kontrolliert werden. “Wenn eine spezialisierte Saatgutfirma erntet, bin ich zweimal täglich vor Ort”, sagt Winicker, der in seinem Revier mehrere zugelassene Bestände hat.
“Ein Stammzertifikat begleitet das Saatgut bis zum Kunden, der das junge Bäumchen pflanzt”, erklärt der Saatgutbeauftragte. So kann die Herkunft des Samens jederzeit nachvollzogen werden. Und jeder kann sich vor Ort ein Bild von den Beständen und der Qualität des ausgewachsenen Waldbaumes machen.

Moorbirke wird früher geerntet
Eine Besonderheit ist das Saatgut der Moorbirke: Prächtige Birkenbäume finden sich da nicht. Die zur Ernte vorgesehenen und zugelassenen Moorbirken stehen auf einer extra angepflanzten Saatgutplantage im Wald von Eulenbis. Es sind relativ kleine, fast strauchartige Bäume, auf Unterlagen aufgepfropft und beschnitten, um so die Ernte zu erleichtern und recht früh ernten zu können. Die Plantage gehört zum Antonihof, dem forstlichen Genresourcenzentrum des Landes und wird über den Antonihof beerntet.
Das Genresourcenzentrum kommt auch ins Spiel, wenn im Staatswald auf anderen zugelassenen Flächen, etwa denen in Mehlbach, geerntet wird. “Die Saatgutfirmen, die hier ernten, zahlen mit Saatgut”, erklärt Winicker. So werde sichergestellt, dass das heimische Potential auch erhalten bleibt. Wenn dagegen ein zur Beerntung zugelassener Bestand der Kommune gehöre, werde ein Preis je Kilogramm Saatgut ausgehandelt. Das Geld geht dann laut Winicker der Gemeinde zu. Zunehmend heiße und trockene Sommer machen das hochwertige Saatgut aus geeigneten Beständen notwendiger. Es soll die Wälder langfristig widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen. Die Saatguternte im Forstrevier Mehlbach ist so gesehen auch eine Anpassung an den Klimawandel.

Verhalten optimistische Prognose
Aber wie ist sie eigentlich gelaufen, die Beerntung? Die Douglasienzapfen sind laut Winicker absolut vielversprechend, die Vogelkirsche erstaunlich gut und bei den anderen bleibt abzuwarten, was die Bäume trotz des extremen Jahres zu leisten vermocht haben. Die genetischen Vorraussetzungen, um Hitze und Trockenheit einigermaßen zu trotzen, sind jedenfalls vorhanden.

(Artikel aus der “Rheinpfalz” vom 09.09.2026 von Frau Doris Theato)

Aktuelles aus dem Forstamt

Waldbrandgefahr steigt - Vorsicht beim Waldbesuch!

Bild einer Zigarette auf dem Waldboden
Eine glühende Zigarette kann einen Waldbrand auslösen!

Der Deutsche Wetterdienst weist für fast ganz Rheinland-Pfalz ab Freitag die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe (Stufe 4 von 5) aus. Bereits jetzt liegt die Waldbrandgefahrenstufe vielerorts bei drei oder vier. Im gesamten Frühjahr hat es in Rheinland-Pfalz zu wenig geregnet. In den oberen Waldbodenschichten herrscht akuter Wassermangel. Die meisten hiesigen Waldbrände entstehen, weil Waldbesuchende unachtsam sind.
“Die Forstleute, die Feuerwehr und die Polizei sind beim Waldschutz auf die Mithilfe der Waldbesuchenden angewiesen”, so der Appell von Meike Bosse-Wink von Landesforsten Rheinland-Pfalz. Deshalb gilt: Wer eine, auch noch so kleine, Rauchentwicklung im Wald bemerkt, sollte dies über den Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) melden. “Wenn möglich, geben Sie der Notrufleitstelle den nächsten Rettungspunkt durch”, sagt Bosse-Wink. “Sie finden Rettungspunkte häufig an Wegekreuzungen oder markanten Punkten.”
Die Rettungspunktnummer steht auf grünen Tafeln mit weißem Kreuz. Wer nicht weiß, wo sich der nächste Rettungspunkt befindet, dem hilft die kostenlose App “Hilfe im Wald.”

Forstleute bitten Waldbesuchende um Vorsicht im Wald

“Mit dem trocken-heißen Wetter der vergangenen Tage und Wochen ist die Waldbrandgefahr deutlich angestiegen”, warnt die Försterin. “In den letzten Jahren nehmen auch in Rheinland-Pfalz die Waldbrände zu. Wir alle müssen wirklich vorsichtig sein!” Wälder mit starkem Besucherandrang laufen eher Gefahr zu brennen. Denn rund 90 Prozent aller Wald- und Flurbrände entstehen, weil Menschen zu unvorsichtig mit offenem Feuer im Wald umgehen. Deshalb weisen die Forstleute gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich auf folgende Verhaltensregeln beim Waldbesuch hin:

-Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten, machen Sie rauchende Menschen höflich darauf aufmerksam.

-Das gilt auch auf öffentlichen Straßen, die durch Wald führen. Werfen Sie keine glühenden Zigaretten aus dem Fenster.

-Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldnähe verboten.

-Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze. Trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.

-Halten Sie alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für Rettungsfahrzeuge frei.

Gemeinschaftsprojekt WiTAFFF unterstützt Forst- und Feuerwehrleute bei Waldbrandvorbeugung und -bekämpfung

Landesforsten Rheinland-Pfalz, die Feuerwehr Frankfurt am Main und die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg haben sich für das Projekt “WiTAFFF” (Wissenstransfer durch Aus- und Fortbildung für Forst und Feuerwehr) zusammengetan.
Dieses ermöglicht es, praxisnahes Wissen aus Forschung und Erfahrung zu bündeln und passgenaue Schulungen für Forst und Feuerwehr zu entwickeln. Im Frühjahr konnten bereits mit der Freiwilligen Feuerwehr in der Modellregion Otterberg praktischer Unterricht und Übungen zur Waldbrandbekämpfung durchgeführt werden. Die neu erlernten Techniken konnten schon Ende April bei einem Waldbrand an der A63 erfolgreich angewandt werden. Die Mitarbeitenden des Projekts WiTAFFF sammeln und bündeln Wissen und Praxiserfahrung verschiedener Akteure rund um Vorbeugung und Bekämpfung von Waldbränden, um dieses zielgruppengerecht in Schulungen und Übungen einfließen zu lassen.
 

Aktuelles aus dem Forstamt

Otterberger Frühlingsfestumzug 2026 - wir waren dabei!

Bild einer Gruppe beim Umzug am Frühlingsfest
Otterberger Frühlingsfestumzug 2026

Alle zwei Jahre wird in Otterberg das traditionelle Frühlingsfest gefeiert und in diesem Jahr war es wieder soweit. Der Höhepunkt des Festes ist der große Festumzug am Sonntagnachmittag.
Ein Vielzahl von bunt geschmückten Wagen und Fußgruppen zieht dabei durch die Hauptstraße von Otterberg. Beim großen Festumzug ist das Forstamt Otterberg traditionell mit von der Partie.
In diesem Jahr stand unser Beitrag unter dem Motto “Hand in Hand gegen den Waldbrand”.

Unterstützt wurden wir von der Jugendfeuerwehr Otterberg, die mit großer Mannschaft vertreten war. Außerdem begleitete uns ein klassischer Leiterwagen der aktiven Wehr.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die bei diesem fulminanten Auftritt mitgeholfen haben!

 

Aktuelles aus dem Forstamt

Gelungene Waldjugend-Spiele 2026 im Forstamt Otterberg

Das Bild zeigt eine Schulklasse bei den Waldjugendspielen
Forstwirtschaftsmeister Roland Grim erläutert den Schallodenbachern Schülern das Durchforstungsspiel. Ganz links im Bild Tim Dieckmann, Patenförster der Klasse, und Klassenlehrerin Christine Terner

Das Forstamt Otterberg hatte für den 03.06.2026 zu Waldjugend-Spielen an den Wander- und Rastplatz Grafenthalerhof eingeladen und 400 Drittklässler aus 21 Schulklassen waren der Einladung gefolgt.
Gleich nach der Ankunft wurden die Schulklassen aus Mehlingen, Lauterecken, Weilerbach, Otterberg, Otterbach, Olsbrücken, Enkenbach-Alsenborn, Kaiserslautern und Schallodenbach auf den vorbereiteten Parcours geschickt. In Begleitung einer Patenförsterin oder eines Patenförsters erwanderten die Schulklassen die circa drei Kilometer lange Strecke, auf der insgesamt 11 Stationen zu absolvieren waren.
An den einzelnen Stationen wurde nicht nur Wissen zu Wald und Natur abgefragt, sondern die Schülerinnen und Schüler konnten bei der “Moorüberquerung” oder dem “Wassertransportspiel” auch ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen.

Ein Team um Forstamtsleiter Tobias Adam hatte die Waldjugend-Spiele sorgfältig vorbereitet. Jedoch ist eine solch aufwändige Veranstaltung nur mit starken Partner erfolgreich zu realisieren. Neben den aktiven und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen des Forstamts Otterberg unterstützten uns auch sehr viele Försterinnen und Förster aus den benachbarten Forstämtern, sowie mehrere Waldpädagoginnen und Waldpädagogen.
Die Polizeiinspektion Kaiserslautern sorgte durch eine Geschwindigkeitskontrolle für die Sicherheit der Kinder und aller Helferinnen und Helfer!
Die gesundheitliche Betreuung übernahm der DRK-Ortsverein Otterberg. Mitglieder des Waldbauvereins Otterberg versorgten alle Beteiligten mit Speisen und Getränken.
Einig sind sich alle, dass mit den Waldjugendspielen das Verständnis der Kinder für Landschaft, Natur und Wald spielerisch gefördert wurde.

Die gelungene Veranstaltung ist für uns Ansporn, auch im nächsten Jahr Waldjugend-Spiele an gleicher Stelle anzubieten. Somit haben noch mehr Kinder die Möglichkeit auf Spaß beim Lernen im großen Klassenzimmer Wald.
 

Aktuelles aus dem Forstamt

Kleines Waldforum am Forstamt Otterberg

Beim Kleinen Waldforum am Forstamt Otterberg am 26.05.2026 konnten wir zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden begrüßen, unter anderem aus Erzenhausen, Bruchmühlbach-Miesau, Niederkirchen, Frankelbach, Steinwenden, Hirschhorn, Niedermohr und Mehlingen.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen rund um den Gemeindewald - von der Arbeit der Forstverwaltung über die kommunale Holzvermarktung bis hin zu den Auswirkungen des Klimawandels.
Der Austausch mit den Gemeinderatsmitgliedern verlief durchweg positiv, konstruktiv und von großem gegenseitigem Interesse geprägt. Besonders wertvoll war der offene und praxisnahe Dialog über die Bedeutung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Waldbewirtschaftung sowie über aktuelle Herausforderungen und praktikable Lösungsansätze im gemeinsamen Austausch zwischen Forstbediensteten und Kommunalpolitik.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für das große Interesse, die offenen Gespräche und den vertrauensvollen Austausch. Die Veranstaltung hat erneut gezeigt, wie wichtig die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Forstverwaltung für die Zukunft des Gemeindewaldes ist.

Um diesen Dialog weiterzuführen, freuen wir uns bereits heute auf das nächste Waldforum im Jahr 2027.
 

Aktuelles aus dem Forstamt

Projekt WiTAFFF: Gemeinsames Lageverständnis statt Silodenken

Das Bild zeigt einen Förster bei einem Vortrag
Forstamtsleiter Tobias Adam stellt die Modellregion Otterbach-Otterberg vor

Am Montag, dem 20.04.2026 kamen rund 110 Fachvertreter von Forst und Feuerwehr aus ganz Rheinland-Pfalz in der Stadthalle Otterberg zusammen, um gemeinsam mit den überregionalen Projektpartnern den nächsten Schritt zu gehen.
Ein zentrales Ziel des Austauschs im Projekt WiTAFFF (Wissenstransfer durch Aus-und Fortbildung für Forst und Feuerwehr): Silodenken auflösen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Waldbrandbekämpfung stärken.

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern der Feuerwehr Frankfurt am Main, der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) sowie der Feuerwehr Otterbach-Otterberg haben wir
- gemeinsam mit Vertretern des Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz RLP, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz sowie dem rheinland-pfälzischen Waldbildungszentrum (WBZ) von Landesforsten Rheinland-Pfalz -
den Raum für das genutzt was uns stark macht: Schwarmwissen und Vernetzung.

In der Modellregion Otterbach-Otterberg liegt der Fokus auf:
Gemeinsamen Standards: Fachübergreifende Schulungen basierend auf den neuen Standards der UAG Nationaler Waldbrandschutz sowie den Fachmodulen unserer Projektpartner der Feuerwehr Frankfurt und der HFR (verfügbar über das BBK).

Klaren Strukturen: Rollenklärung und operative Koordination für den Ernstfall.

Wissenstransfer: Vernetzung von Wissenschaft, Fachpraxis und der örtlichen Ebene. Fachspezifische Ausbildungsinhalte sind bereits auf der Lernplattform des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verfügbar: https://lnkd.in/dABk7wSs

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten sowie dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt für die Förderung des DATIpilot-Programms. Nur durch diesen innovativen Wissenstransfer zwischen Forst und Feuerwehr begegnen wir den klimatischen Herausforderungen effektiv.

Das Bild zeigt Personen in der Stadthalle Otterberg bei einem Vortrag
Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Stadthalle Otterberg

Aktuelles aus dem Forstamt

Exkursion: Wald und Wild im Dialog: Objektive Bestandsaufnahme zum Internationalen Tag der Wälder 2026

Eine Gruppe von Personen im Privatwald im Jagdbezirk Franzosental
Wiederbewaldungsfläche im Privatwald im Jagdbezirk Franzosental

Am 21. März, haben wir im Forstamt Otterberg den Internationalen Tag der Wälder für einen direkten Austausch im Jagdbezirk Franzosental bei Hochspeyer benutzt. Unter der fachkundigen Führung von zwei unserer Revierleiter stand das Zusammenspiel von Wildbestand und Vegetationszustand im Fokus. Ein starker Schulterschluss für den Pfälzerwald: Knapp 30 Teilnehmer - darunter interessierte Familien, zahlreiche Jagdhunde sowie der Kreisjägermeister und weitere Jäger aus der Region - begleiteten die dreistündige Exkursion.
Besonders wertvoll war die Vorstellung des örtlichen Jagdkonzepts direkt durch den Pächter des Franzosentals sowie die wissenschaftliche Begleitung durch einen Referenten der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) aus Trippstadt. An vier Waldbildern wurde deutlich: Naturverjüngung kann gelingen, wenn Forst und Jagd Hand in Hand arbeiten. Der direkte Dialog im Bestand ist der Schlüssel für die gemeinsame Zukunftsgestaltung unseres Waldes. Der Dank gilt den beiden Revierleitern für die hervorragende Vorbereitung sowie allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch.

(Hinweis: Zum Schutz der Privatsphäre der Teilnehmer wurden die Gesichter auf den Aufnahmen unkenntlich gemacht)

Bild mit Naturverjüngung
Aufnahmeverfahren in Naturverjüngung ohne Schutzmaßnahmen
Bild eines Waldes
Entwicklungsphasen der Baumarten in den verschiedenen Altersstufen

Aktuelles aus dem Forstamt

Information über Stellenausschreibung

Bild einer Forstwirtin und mehrerer Forstwirte
Forstwirtin und Forstwirte bei Landesforsten

Bei Landesforsten Rheinland-Pfalz sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen als Forstwirtin  oder als Forstwirt zu besetzen.
Ausführliche Informationen zu dieser Stellenausschreibung finden Sie hier

Darüber hinaus besteht beim Forstamt Otterberg weiterhin die Möglichkeit zusätzliche Forstwirtinnen- oder Forstwirt-Stellen zu besetzen.

Aktuelles aus dem Forstamt

Bodenschutzkalkung im Forstamt Otterberg

Hubschrauber bei der Bodenschutzkalkung
Bodenschutzkalkung mit dem Hubschrauber

Im Bereich des Forstamts Otterberg wird in der Zeit von 02.02.2026 bis voraussichtlich Ende März 2026 auf einer Waldfläche von circa 1000 Hektar eine Bodenschutzkalkung durchgeführt. Die Verteilung des Kalkes erfolgt dabei mit speziell ausgerüsteten Hubschraubern.
Nähere Informationen zu dieser Waldschutzmaßnahme finden Sie hier

Aktuelles aus dem Forstamt

Neues Faltblatt "Wild aus der Region genießen - Wild aus dem Forstamt Otterberg"

Das Bild zeigt die Titelseite des Faltblattes "Wild aus der Region genießen-Wildbret aus dem Forstamt Otterberg"
Faltblatt "Wild aus der Region genießen - Wild aus dem Forstamt Otterberg"

Dieses Jahr ist wieder ganzjährig Wildfleisch am Forstamt Otterberg erhältlich. Hiermit bieten wir eine regionale und ökologische Alternative zu Fleisch aus konventioneller Haltung, da die Tiere in freier Wildbahn gelebt und sich von natürlichen Ressourcen ernährt haben.
Anlässlich der Erweiterung unseres Sortiments um zahlreiche Grillspezialitäten, welche durch einen regionalen Betrieb produziert werden, ist nun unser neues Faltblatt erschienen:

"Wild aus der Region genießen - Wild aus dem Forstamt Otterberg".

In diesem Flyer finden Sie das komplette Sortiment an Wildbret, welches das Forstamt Otterberg im Jagdjahr 2025/2026 anbietet.
Um sich das gesamte Faltblatt anzusehen, klicken Sie bitte hier.
In gedruckter Form ist das Faltblatt ab sofort beim Forstamt Otterberg erhältlich.

 

Aktuelles aus dem Forstamt

Praxisveranstaltung zum Thema Verkehrssicherung

Das Bild zeigt die Teilnehmer an der Veranstaltung über Verkehrssicherung des Forstamts Otterberg
Die Teilnehmenden bei der Ansprache von geschädigten Altbäumen in der Nähe des Waldweges

Bekanntermaßen nimmt das Thema Verkehrssicherung einen immer breiteren Raum in der Arbeit der Forstämter ein.
Aus diesem Grund hatte das Forstamt Otterberg alle an der Thematik beteiligten Akteure zu einer Praxisveranstaltung eingeladen.
Begleitet wurde die Exkursion von Herrn Carsten Schmalfuss, dem Justitiar der Zentralstelle der Forstverwaltung. Herr Schmalfuss beantwortete umfassend alle aufkommenden Fragen zu den Themenbereichen Betretungsrecht, Haftung etc. aus juristischer Sicht.
Neben Kolleginnen und Kollegen des Forstamts waren Touristikerinnen mehrerer Verbandsgemeinden, Vertreterinnen und Vertreter der Straßenverkehrsbehörde und des Landesbetriebs Mobilität, ein Baumkontrolleur der Verbandsgemeinde und ein Planer und Betreuer von Wanderwegen der Einladung des Forstamts gefolgt.
Nach einer kurzen Einführung ins Thema am Forstamt wurden mehrere markante Punkte angefahren, an denen das Thema Verkehrssicherung direkt am Objekt besprochen werden konnte. An allen Stationen wurde angeregt und ausgiebig über die verschiedenen Fragestellungen diskutiert. Alle Akteure waren sich dabei einig, dass die Verkehrssicherung im Wald eine gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten ist und wir nur im engen Miteinander Sicherheit und Naturschutz bestmöglich verbinden können.
 

Aktuelles aus dem Forstamt

Filmbeitrag der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz: "So schadet der Eichenprachtkäfer den Eichen"

Einen sehr interessanten Filmbeitrag der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz zum Thema Eichenprachtkäfer in Rheinland-Pfalz finden Sie hier

Aktuelles aus dem Forstamt

32. Internationale Wertholzsubmission: Spitzenpreis für das Forstamt Otterberg

Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen bei einer Submission von Holzstämmen
Forstkolleginnen und Forstkollegen aus vier Nationen arbeiten grenzüberschreitend zusammen!

Im Februar kamen Forstverwaltungen aus vier Nationen zur 32. Internationalen Wertholzsubmission auf dem Hambacher Schloss zusammen. Neben der Versteigerung besonders wertvoller Stämme stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Ein besonderes Highlight für das Forstamt Otterberg: Die wertvollste Eiche aus Rheinland-Pfalz stammt aus unserem Staatswald! Unsere Traubeneiche erzielte beeindruckende 2.990 Euro pro Festmeter, was einen Gesamtpreis von 17.761 Euro entspricht – ein starkes Zeichen für die Qualität und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder.

Landesforsten Rheinland-Pfalz war mit den Forstämtern Westrich, Kusel und Otterberg vertreten und brachte insgesamt 307 Festmeter Eiche, Esche und Lärche zur Submission. Insgesamt 23 internationale Kaufinteressenten aus den Bereichen Furnier, Fassholz und Sägeholz gaben Gebote ab. Besonders die Eichen waren gefragt:
• Eiche: Ø 841 €/m³ (-19 % zum Vorjahr)
• Europäische Lärche: bis zu 677 €/m³
• Esche: bis zu 387 €/m³

Das Bild zeigt Personen bei einer Veranstaltung zum Verkauf von Holzstämmen
Die eingegangenen Gebote werden gesichtet und eingewertet

Die Internationale Wertholzsubmission hat sich seit ihrer Gründung 1994 zu einem wichtigen Treffpunkt für den Holzhandel und die europäische Forstwirtschaft entwickelt. Neben Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem französischen L'Office National des Forêts (ONF) beteiligen sich mittlerweile auch Forstverwaltungen aus Luxemburg, der Wallonie und Flandern.
Die Ergebnisse zeigen: Nachhaltig bewirtschaftete Wälder liefern nicht nur hochwertiges Holz, sondern auch wirtschaftlich überzeugende Erträge – und das über Landesgrenzen hinweg.

Aktuelles aus dem Forstamt

Artikel der "Rheinpfalz": Ein 14.400 Hektar großer Arbeitsplatz

Das Bild zeigt zwei Forstwirte bei der Arbeit im Wald
Die Forstwirte Marc Keller und Andreas Wolff

In der "Rheinpfalz" erschien ein sehr aufschlussreiches Porträt unserer beiden Jungforstwirte Marc Keller und Andreas Wolff. Den kompletten Artikel finden Sie hier

Forstwirtin/Forstwirt gesucht
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine Forstwirtin/einen Forstwirt, der uns bei unserer Arbeit für den Wald unterstützt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt beim Forstamt Otterberg.

Telefon: 06301 - 79260
E-Mail: forstamt.otterberg(at)wald-rlp.de

Aktuelles aus dem Forstamt

Neue Leitlinie zur Waldbewirtschaftung

Impression aus dem Biosphärenreservat
Impression aus dem Biosphärenreservat

In der Villa Denis in Diemerstein hat die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder die neue "Leitlinie für die Waldentwicklung in den Pflegzonen des Biosphärenreservats Pfälzerwald" vorgestellt.

Im Jahr 2022 wurde der Pfälzerwald weitere 10 Jahre als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Mit der neuen Leitlinie setzt Rheinland-Pfalz nun eine der Anforderungen der UNESCO aus der letzten Überprüfung der Waldentwicklung um.
In der Pflegezone soll der Wald kontinuirlich an die potentielle natürliche Lebensgemeinschaft angenähert werden. Dies geschieht, indem Bäume nur einzelstammweise geerntet und Gräben geschlossen werden, damit das Wasser flächig in die Wälder gelangen kann und das Waldinnenklima erhalten bleibt.

Zonierung im Biosphärenreservat Pfälzerwald

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald ist in unterschiedliche Zonen unterteilt:

Die Kernzonen sind besondere Lebensräume für Pflanzen und Tiere, in denen die Natur weitgehend sich selbst überlassen bleibt.
Die Kernzonen umfassen im Pfälzerwald drei Prozent der Fläche.

Entwicklungszonen sind Wirtschafts- Lebens- und Erholungsraum. 70,2 Prozent des Großschutzgebietes sind Entwicklungszonen.

Die Pfegezonen umfassen 26,8 Prozent der Fläche. Sie dienen der Pufferung der Kernzonen. Angestrebt werden naturschonende Wirtschaftsweisen, welche die biologische Vielfalt und die Landschaft berücksichtigen.

Die "Grundsatzanweisung zur Waldentwicklung in der Pflegezone des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen" finden Sie hier

Einen interessanten Filmbericht des SAT 1 Regionalmagazins für Rheinland-Pfalz und Hessen über die Veranstaltung in Diemerstein sehen Sie hier

Forstamt Otterberg

Otterstr. 47
67697 Otterberg
Tel:  06301 - 7926-0
Fax: 06301 - 7926-29
E-Mail: forstamt.otterberg@wald-rlp.de

Die Telefonzentrale ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Informationen für Brennholzselbstwerber

Informationen zum Thema Brennholz erhalten Sie hier: Angebot/Brennholz
Der Nachweis über einen Motorsägenkurs ist für die Aufarbeitung zwingend erforderlich.