Aktuelles aus dem Forstamt Westrich
Neue Wetterschutzhütte im Lemberger Wald
© Landesforsten.RLP.de/Natalie Hanß

Seit wenigen Wochen können Erholungssuchende im Pfälzerwald bei Lemberg in eine Wetterschutzhütte mit einzigartiger Formgebung einkehren.
Die feierliche Einweihung übernahm am 6. Februar Umweltministerin Katrin Eder, indem sie gemeinsam mit Landrätin Dr. Susanne Ganster vor über 50 Gästen symbolisch den letzten Nagel zur Fertigstellung des Gebäudes einschlug.
Das Schild hatte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, Klaus Weber, in Auftrag gegeben. In großen Lettern weist es fußmüden Wanderern bereits aus der Ferne den Weg und verleiht dem Bauwerk seinen neuen Namen: Langenberghütte.
Die Schutzhütte und die Inneneinrichtung bestehen aus lokalem Holz und Buntsandstein, die Schindeln wurden im Schwarzwald handgefertigt und sind nach dem Label „Holz von Hier“ zertifiziert. Es handelt sich um ein Förderprojekt aus dem Klimabündnis Bauen des Landes Rheinland-Pfalz, das vom Pfälzerwald-Verein Lemberg unterstützt wurde.

Kostenloses Angebot für Schülerinnen:
Ein Tag als Försterin
Im Rahmen des deutschlandweiten „Girls’Day“ lädt das Forstamt Westrich am Donnerstag, den 23.04.2026 neun Schülerinnen herzlich ein, gemeinsam den Beruf Försterin zu erkunden!
Die jungen Nachwuchstalente haben die Möglichkeit, unsere Revierförsterin Maria bei ihrer täglichen Arbeit in den Wald zu begleiten und Spannendes über die Natur, die Forstwirtschaft und den Traumberuf im Grünen zu lernen.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: natalie.hanss(at)wald-rlp.de
Anmeldeschluss ist der 16.04.2026, das Mindestalter beträgt 10 Jahre.
Ausführliche Informationen gibt es hier.
Gemeinsam für den Wald – Wir tun was!
NACHHALTIGKEIT heißt ...
© Landesforsten.RLP.de/Natalie Hanß

... neue Bäume pflanzen
Schüler und Schülerinnen der IGS Thaleischweiler-Fröschen fördern mit Pflanzaktion die Baumvielfalt
Am Mittwoch, den 17.12.2025 fand zum vierten Mal eine gemeinsame Pflanzaktion der Integrierten Gesamtschule Thaleischweiler-Fröschen und des Forstamts Westrich statt. Insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler haben während der Aktion im Staatswald bei Thaleischweiler junge Buchen unter einen Fichtenbestand gepflanzt. Auf diese Weise soll dort zukünftig ein Mischwald entstehen. Mehr als 100 Jungbäume erhielten während der Aktion einen neuen, dauerhaften Standort.
Vom Forstamt Westrich waren der zuständige Regionalförster Martin Reinhard und die Mitarbeiterin Natalie Hanß vor Ort. Sie leiteten die Teams bei der Waldarbeit an und brachten den Heranwachsenden die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald und die ökologische Bedeutung eines Mischwaldes näher.
© Landesforsten.RLP.de/Natalie Hanß

... nachwachsende Bäume schützen
Sparkasse Südwestpfalz fördert Eichen und Weißtannen beim Wachsen
Am 8. Mai 2025 haben Freiwillige der Sparkasse Südwestpfalz im Wald bei Ruppertsweiler einen halben Tag lang tatkräftig mitangepackt. Eine Gruppe brachte Kunststoffhüllen um vom Forstamt gepflanzte Weißtannen an. Dadurch sind die jungen Bäume vor dem Verbiss durch Rehe geschützt. Sobald die Tannen groß genug sind, werden die Hüllen wieder entfernt.
Eine zweite Gruppe rückte mit Sägen und Astscheren zahlreichen Buchen zu Leibe, die eine junge Eichenkultur mit der Zeit verdrängt hätten. Durch herabfallende Bucheckern werden sich in den kommenden Jahren erneut Buchen auf der Fläche ansiedeln. Bis dahin haben die Eichen aber einen wichtigen Wachstumsvorsprung. Zum Abschluss der gelungenen Aktion gab es für die „Roten Engel“ Wildbratwürste vom Grill.

... Naturverjüngung unterstützen
Spende der VR-Bank Südwestpfalz ermöglicht Zaunbau um Eichen-Naturverjüngung im Bechhofer Wald
Die VR-Bank Südwestpfalz Pirmasens-Zweibrücken hat mit einer Spende in Höhe von 2.000 € die Zäunung einer Eichen-Naturverjüngung in der Waldabteilung Winterberg im Gemeindewald Bechhofen ermöglicht.
Die jungen Eichen sind eine Investition in die Zukunft und wären ohne den Schutz durch einen Zaun bereits beim Aufschlag als Eicheln von den Wildschweinen begehrt verspeist worden. Den aus den übrig gebliebenen Eicheln aufkeimenden Eichensämlingen hätten die Rehe größtenteils den Rest gegeben, denn sie lieben die nährstoffreichen Haupttriebe der Eichen.
Der aufgestellte Zaun bietet daher einen unschätzbaren Schutz vor den Wildtieren für ein sicheres Aufwachsen in den nächsten zehn bis 15 Jahren, danach sind sie gesichert und der Zaun kann wieder entfernt werden.
In Zeiten des Klimawandels gelten die tiefwurzelnden Eichen als sehr gut an Wärme und Trockenheit angepasst und können somit vielleicht die klimatischen Veränderungen gut überstehen.
