Forstamt Johanniskreuz
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Waldbrandgefahr steigt – Vorsicht beim Waldbesuch!
Landesforsten Rheinland-Pfalz bittet um Einhaltung der Regeln zum Schutz vor Waldbrand
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Der Deutsche Wetterdienst weist für fast ganz Rheinland-Pfalz die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe (Stufe 4 von 5) aus. Bereits jetzt liegt die Waldbrandgefahrenstufe vielerorts bei drei oder vier. Im gesamten Frühjahr hat es in Rheinland-Pfalz zu wenig geregnet. In der oberen Waldbodenschicht herrscht akuter Wassermangel. Die meisten hiesigen Waldbrände entstehen, weil Waldbesuchende unachtsam sind.
„Die Forstleute, die Feuerwehr und die Polizei sind beim Waldschutz auf die Mithilfe der Waldbesuchenden angewiesen“, so der Appell von Meike Bosse Wink von Landesforsten Rheinland-Pfalz. Deshalb gilt: Wer eine, auch noch so kleine, Rauchentwicklung im Wald bemerkt, sollte dies über den Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) melden. „Wenn möglich, geben Sie der Notrufleitstelle den nächsten Rettungspunkt durch“, sagt Bosse Wink. „Sie finden Rettungspunkte häufig an Wegekreuzungen oder markanten Punkten.“ Die Rettungspunktnummer steht auf grünen Tafeln mit weißem Kreuz. Wer nicht weiß, wo sich der nächste Rettungspunkt befindet, dem hilft die kostenlose App „Hilfe im Wald“.
Forstleute bitten Waldbesuchende um Vorsicht im Wald
„Mit dem trocken-heißen Wetter der vergangenen Tage und Wochen ist die Waldbrandgefahr deutlich angestiegen“, warnt die Försterin. „In den letzten Jahren nehmen auch in Rheinland-Pfalz die Waldbrände zu. Wir alle müssen wirklich vorsichtig sein!“ Wälder mit starkem Besucherandrang laufen eher Gefahr zu brennen. Denn rund 90 Prozent aller Wald- und Flurbrände entstehen, weil Menschen zu unvorsichtig mit offenem Feuer im Wald umgehen. Deshalb weisen die Forstleute gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich auf folgende Verhaltensregeln beim Waldbesuch hin:
• Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten, machen Sie rauchende Menschen höflich darauf aufmerksam.
• Das gilt übrigens auch auf öffentlichen Straßen, die durch den Wald führen. Werfen Sie auf keinen Fall glühende Zigaretten aus dem Fenster.
• Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten.
• Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden!
• Halten Sie alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge vollständig frei.
Gemeinschaftsprojekt WiTAFFF unterstützt Forst- und Feuerwehrleute bei Waldbrandvorbeugung und -bekämpfung
Landesforsten Rheinland-Pfalz, die Feuerwehr Frankfurt am Main und die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg haben sich für das Projekt „WiTAFFF“ (WissensTransfer durch Aus- und Fortbildung für Forst und Feuerwehr) zusammengetan. Dieses ermöglicht es, praxisnahes Wissen aus Forschung und Erfahrung zu bündeln und passgenaue Schulungen für Forst und Feuerwehr zu entwickeln. Im Frühjahr konnten bereits mit der Freiwilligen Feuerwehr in der Modellregion Otterberg praktischer Unterricht und Übungen zur Waldbandbekämpfung durchgeführt werden. Die neu erlernten Techniken konnten schon Ende April bei einem Waldbrand an der A63 erfolgreich angewandt werden. Die Mitarbeitenden des Projekts WiTAFFF sammeln und bündeln Wissen und Praxiserfahrung verschiedener Akteure rund um Vorbeugung und Bekämpfung von Waldbränden, um dieses zielgruppengerecht in Schulungen und Übungen einfließen zu lassen.
Links zum Thema:
DWD Waldbrandgefahrenindex:
http://waldbrandgefahr.wald.rlp.de/
Dürremonitor des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung:
https://www.ufz.de/index.php?de=37937
Pressefoto: Waldbrandgefahr (Landesforsten.RLP.de / J. Fieber)
Forstamt Johanniskreuz
Forstliches „Mekka“ am Kreuzungspunkt von Tradition und Moderne
© Landesforsten.RLP.de/P. Angel

Das heutige Forstamt Johanniskreuz umfasst seit der Neuorganisation am 01. Januar 2004 die Flächen der ehemaligen Forstämter Johanniskreuz (ohne Revier Aschbacherwald), Waldfischbach-Burgalben (ohne Kommunalrevier Schopp) sowie Elmstein.
Mit einer Längenstreckung von rund 40 km reicht das Forstamt von Höheinöd im Westen bis nach Lambrecht im Osten. Die Breite des Forstamtes beträgt 6 bis 10 km. Mit Ausnahme von Teilflächen des Forstreviers Höheinöd westlich der B-270, die zum Wuchsbezirk Sickinger Höhe gehören, befindet sich das Forstamt komplett im Wuchsbezirk Innerer Pfälzerwald. Lediglich im Westen des Forstamtes (Sickinger Höhe und Holzland) gibt es nennenswerte landwirtschaftliche Nutzflächen. Ansonsten unterbrechen nur die Siedlungsflächen der wenigen Walddörfer den geschlossenen Wald.
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