Forstamt Johanniskreuz

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Das Bild zeigt eine Luftaufnahme des Forstamtes Johanniskreuz und umgebender Gebäude.
Luftansicht des Forstamtsgeländes

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Ihr Team des Forstamtes Johanniskreuz

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 8-12 Uhr

sowie nach Terminvereinbarung.

Waldbrandgefahr steigt – Vorsicht beim Waldbesuch!

Landesforsten Rheinland-Pfalz bittet um Einhaltung der Regeln zum Schutz vor Waldbrand

Das Bild zeigt eine brennende Zigarette, die auf dem Waldboden liegt.
Waldbrandgefahr

Der Deutsche Wetterdienst weist für fast ganz Rheinland-Pfalz die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe (Stufe 4 von 5) aus. Bereits jetzt liegt die Waldbrandgefahrenstufe vielerorts bei drei oder vier. Im gesamten Frühjahr hat es in Rheinland-Pfalz zu wenig geregnet. In der oberen Waldbodenschicht herrscht akuter Wassermangel. Die meisten hiesigen Waldbrände entstehen, weil Waldbesuchende unachtsam sind.  
„Die Forstleute, die Feuerwehr und die Polizei sind beim Waldschutz auf die Mithilfe der Waldbesuchenden angewiesen“, so der Appell von Meike Bosse Wink von Landesforsten Rheinland-Pfalz. Deshalb gilt: Wer eine, auch noch so kleine, Rauchentwicklung im Wald bemerkt, sollte dies über den Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) melden. „Wenn möglich, geben Sie der Notrufleitstelle den nächsten Rettungspunkt durch“, sagt Bosse Wink. „Sie finden Rettungspunkte häufig an Wegekreuzungen oder markanten Punkten.“ Die Rettungspunktnummer steht auf grünen Tafeln mit weißem Kreuz. Wer nicht weiß, wo sich der nächste Rettungspunkt befindet, dem hilft die kostenlose App „Hilfe im Wald“. 

Forstleute bitten Waldbesuchende um Vorsicht im Wald
„Mit dem trocken-heißen Wetter der vergangenen Tage und Wochen ist die Waldbrandgefahr deutlich angestiegen“, warnt die Försterin. „In den letzten Jahren nehmen auch in Rheinland-Pfalz die Waldbrände zu. Wir alle müssen wirklich vorsichtig sein!“ Wälder mit starkem Besucherandrang laufen eher Gefahr zu brennen. Denn rund 90 Prozent aller Wald- und Flurbrände entstehen, weil Menschen zu unvorsichtig mit offenem Feuer im Wald umgehen. Deshalb weisen die Forstleute gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich auf folgende Verhaltensregeln beim Waldbesuch hin:
•    Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten, machen Sie rauchende Menschen höflich darauf aufmerksam.
•    Das gilt übrigens auch auf öffentlichen Straßen, die durch den Wald führen. Werfen Sie auf keinen Fall glühende Zigaretten aus dem Fenster.
•    Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten. 
•    Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden!
•    Halten Sie alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge vollständig frei.

Gemeinschaftsprojekt WiTAFFF unterstützt Forst- und Feuerwehrleute bei Waldbrandvorbeugung und -bekämpfung
Landesforsten Rheinland-Pfalz, die Feuerwehr Frankfurt am Main und die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg haben sich für das Projekt „WiTAFFF“ (WissensTransfer durch Aus- und Fortbildung für Forst und Feuerwehr) zusammengetan. Dieses ermöglicht es, praxisnahes Wissen aus Forschung und Erfahrung zu bündeln und passgenaue Schulungen für Forst und Feuerwehr zu entwickeln. Im Frühjahr konnten bereits mit der Freiwilligen Feuerwehr in der Modellregion Otterberg praktischer Unterricht und Übungen zur Waldbandbekämpfung durchgeführt werden. Die neu erlernten Techniken konnten schon Ende April bei einem Waldbrand an der A63 erfolgreich angewandt werden. Die Mitarbeitenden des Projekts WiTAFFF sammeln und bündeln Wissen und Praxiserfahrung verschiedener Akteure rund um Vorbeugung und Bekämpfung von Waldbränden, um dieses zielgruppengerecht in Schulungen und Übungen einfließen zu lassen.

Links zum Thema: 
DWD Waldbrandgefahrenindex: 
http://waldbrandgefahr.wald.rlp.de/ 
Dürremonitor des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung: 
https://www.ufz.de/index.php?de=37937 

Pressefoto: Waldbrandgefahr (Landesforsten.RLP.de / J. Fieber)
 

Das Forstamt Johanniskreuz im Herzen des Pfälzerwaldes!

Das Bild zeigte eine Übersichtskarte des Forstamtes Johanniskreuz mit allen Forstrevieren.
Übersichtskarte FA Johanniskreuz

Mitten im Pfälzerwald, der größten zusammenhängenden Waldlandschaft Deutschlands, liegt das Forstamt Johanniskreuz. Mit einer Längenstreckung von rund 40 km reicht die Forstamtsfläche von Höheinöd im Westen bis nach Lambrecht im Osten. Nur wenige landwirtschaftliche Nutz- und Siedlungsflächen unterbrechen den sonst geschlossenen Wald. Johanniskreuz ist für seine ausgedehnten, wertvollen Eichenbestände überregional bekannt und ein häufiges Ziel von Fachexkursionen.

Für eine detaillierte Übersichtskarte klicken Sie bitte hier.

Traditionsreicher Kreuzungspunkt

Um das namensgebende „Johanniskreuz“, errichtet im 13. Jahrhundert, ranken sich viele Geschichten. Am wahrscheinlichsten ist es, dass benachbarte Ritter an dieser wichtigen Wegekreuzung ihre Gebietsansprüche durch Eingravierung ihrer Wappen auf einem Steinkreuz markierten – einer von ihnen der namensgebende Ritter Johannes von Wilenstein.

Der Wald hat hier schon immer eine große Rolle gespielt. Bei einer Tagung von bayerischen und pfälzischen Forstbeamten im Forstamt Johanniskreuz ist hier sogar der Name „Pfälzerwald“ geprägt worden. Mehr Informationen zu historischen Hintergründen finden Sie hier.

Schutzgebiete in Johanniskreuz

Der Pfälzerwald ist ein einzigartiges Waldgebiet. Dieses Gebiet gilt es zu schützen, um biologische Vielfalt zu erhalten und eine nachhaltige Nutzung durch den Menschen zu ermöglichen. Deshalb befinden sich Besuchende der Wälder um Johanniskreuz nicht nur in einem, sondern zum Teil sogar gleich in zwei Schutzgebieten:

  • Das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen
  • Ein Natura 2000 Flora-Fauna-Habitat (FFH) Gebiet, Teil eines Netzes von Schutzgebieten mit bedeutsamen Lebensräumen der Pflanzen- und Tierwelt, welches die gesamte Europäische Union durchzieht.

Mehr zum Thema können Sie hier nachlesen.

Johanniskreuz als Ausflugsziel

Von Johanniskreuz aus können die schier unendlichen Mischwälder des Pfälzerwalds zu Fuß oder mit dem Rad erkundet werden. Es steht für die malerische Karlstalschlucht, die Nordroute des Jakobspilgerwegs, aber auch für den Prädikatswanderweg Pfälzer Waldpfad, der direkt durch Johanniskreuz führt. Damit ist es ein beliebtes Ziel für Wanderer. Auch Motorrad- und Mountainbikefahrer kommen auf ihre Kosten. Von hier aus bieten sich Wanderwege und Mountainbike-Trails in alle Himmelsrichtungen an. Weitere Informationen finden Sie hier.