Herzlich willkommen beim Forstamt Boppard

Rheinschleife
Rheinschleife

Das Forstamt Boppard betreut die linksrheinisch gelegenen Wälder zwischen Bingen und Boppard. Die westliche Grenze folgt ungefähr der Autobahn A61. Das Forstamt liegt in einem Bereich von landschaftlich einmaliger Schönheit und einer üppigen Artenvielfalt. Forstleute in 10 Revieren und zahlreiche weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstamtsbüros kümmern sich um über 19.000 ha Wald, der sich im Eigentum der entlang des Rheins und auf der vorderen Hunsrückhochfläche gelegenen Dörfer und Städte, des Landes Rheinland-Pfalz und zahlreicher Privatwaldbesitzer befindet.

Logo Forstamt Boppard

Humperdinckstraße 4a
56154 Boppard
E-Mail: forstamt.boppard(at)wald-rlp.de
Telefon: 06742 8013-0
Fax: 06742 801325

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag  08:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Freitags 8:00 bis 13:00 Uhr

Wildkatze - Vorsicht Verwechslungsgefahr!

Junge Wildkatze
Junge Wildkatze

Wenn man im Wald spielende Katzenjunge findet, denkt man vermutlich, sie wären verlassen oder ausgesetzt. Doch dieser Eindruck täuscht! Meistens handelt es sich bei den graugetigerten Jungtieren um Wildkatzen, deren Mutter gerade auf der Jagd ist und wartet, bis sich die Menschen wieder entfernen. 
Rheinland-Pfalz ist das waldreichste Bundesland und somit einer der letzten Rückzugsorte der Europäischen Wildkatze, einer streng geschützten, heimischen Art.
Da vor allem die Jungtiere optisch kaum von Hauskatzen zu unterscheiden sind, werden sie immer häufiger von Spaziergänger*innen aus dem Wald mitgenommen.
Die Folgen sind gravierend: Die mitgenommenen Kätzchen sterben häufig durch Ernährungsfehler und an Hauskatzen-Keimen. Wildkatzen sind nicht zähmbar und so landen die Tiere meistens nach kurzer Zeit in einer Auffangstation. Viele Tiere sind zu diesem Zeitpunkt schon so geschwächt, dass sie trotz sachkundiger Pflege nicht überleben.
 

16. Bopparder Köhlertage über Pfingsten

Holzkohlemeiler
Holzkohlemeiler

Meiler schwelt wieder auf dem Vierseenblick/ 5. Crosslauf „Run an die Kohle“

Am Pfingstsamstag, 18. Mai, ist es wieder so weit: die 16. Köhlertage starten um 11.00 Uhr mit dem Anbrand des Meilers auf dem Bopparder Vierseenblick.Nähere Informationen erhalten Sie auf der Seite Holzkohle - Köhlerverein.

Girls' Day 2024

Girls´ Day

Das Forstamt Boppard bot jungen Mädchen die Möglichkeit in Forstberufe hinein zu schnuppern. Zwölf Schülerinnen haben sich für dieses Projekt begeistern können und trafen sich mit den Forstwirten Alfred Klein, Moritz Lenz, Forstwirtin Anne Pfalzgraf und Regionalförster Rafal Cichocki bei wechselhaftem Aprilwetter im Waldgebiet "Struth" um dort Einblicke in verschiedene Forstberufe zu erlangen. Dabei wurden die Eindrücke der überwiegend von Männern ausgeübten Berufe mit praktischen Arbeiten vertieft. Zum Abschlussgespräch wurde zusammen mit den begeisterten Teilnehmerinnen Wildwürste aus dem Forstamtsbereich gegrillt.

Motorsägenkurse

Praktische Motorsägenausbildung
Praktische Motorsägenausbildung

Der nächste eintägige Motorsägenkurs "MS Basis"
findet am Samstag, den 04.05.2024 in 55425 Waldlagesheim von 9:00 bis 16:30 Uhr statt. 
Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link.

Werde Förster*in...

Wenn Sie dieses Bild anklicken, wechseln Sie zu einer anderen Seite unseres Internetangebotes.
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Der Beruf der Försterin/des Försters ist vielseitig, interessant und attraktiv. Informiere Dich hier über die umfassende Ausbildung zum Bachelor of Science - Forstinspektor, 3. Einstiegsamt (EA). Landesforsten Rheinland-Pfalz bietet umfassende Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Bürger sind herzlich eingeladen, dem Wald tatkräftig helfen.

Anbringen von Schutzhüllen
Anbringen von Schutzhüllen

Der Wald leidet dramatisch unter dem Klimawandel. Manche Baumarten halten die Klimabedingungen jetzt schon nicht mehr aus und sterben großflächig ab. Schon unter „Normalbedingungen“ verdient die Baumauswahl höchste Aufmerksamkeit. Mit der Verstärkung des Klimawandels hat sich die Situation erheblich verschärft. Auf besonderen Waldstandorten entlang des Mittelrheintals ist der Wald, der die unterseits angrenzende Kulturlandschaft schützen soll, in akuter Gefahr. Noch hat der Wald die Chance sich selbst zu regenerieren. Kleine, an die Gegebenheiten bereits angepasste Eichensämlinge, finden sich fast überall auf dem Waldboden. Diese gilt es dringend mittels verschiedenartiger Wuchshüllen, die um die Pflanzen herum angebracht werden, vor Wildverbiss zu schützen.
Dort wo keine Sämlinge vorhanden sind müssen neue Kulturen mit wärmeliebenden Baumarten gepflanzt werden.
Bei den Arbeitseinsätzen gibt es interessante Einblicke und Informationen zu den Walderhaltungsbemühungen der Förster.
 

Binger Waldsymposium 2023

Nach einem Waldbrand
Nach einem Waldbrand

FEUER UND WALD – Sind wir vorbereitet?

Durch den Klimawandel trocknet der heimische Wald mehr und mehr aus. Diese neuen Bedingungen beeinträchtigen nicht nur die Bäume direkt, sondern begünstigen auch Waldbrände. Experten aus ganz Deutschland sensibilisieren, diskutieren und ordnen ein. Praktiker stellten authentische Best-Practice-Beispiele vor. Der Austausch zwischen Politik, Expertenwissen und Praxisanforderungen wurde initiiert.
Die Veranstaltungsaufzeichnung und die Präsentationen der Referenten können ab sofort unter diesem Link aufgerufen werden.
 

Welterbe Oberes Mittelrheintal

Logo Welterbe
Logo Welterbe

Die Waldflächen des Forstamtes Boppard begleiten das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Die einzigartige Komposition aus Natur und Kultur verdankt das Mittelrheintal der Ausformung der Flusslandschaft, der Bedeutung des Rheins als Verkehrsachse und der Gestaltung durch die Menschen. Die strategische Lage und Bedeutung provozierte Streitigkeiten zwischen Völkern, brachte allerdings auch  kulturelle Höchstleistungen hervor.
Mit seiner kultivierten Landschaft 

  • Obstbau auf der Niederterrasse, 
  • Terrassenweinbau an den Hängen zur Mittelterrasse, 
  • Ackerbau auf der Mittelterrasse 
  • und Forstwirtschaft in den Hang- und Schattlagen und auf der Hochterrasse 

seinen Kirchen, Burgen und sonstigen Baudenkmälern gilt das Tal als Inbegriff der Rheinromantik. Nicht zuletzt inspirierte es Heinrich Heine zur Dichtung seines Loreleyliedes.
Diese Natur- und Kulturlandschaft hat die UNESCO anno 2002 in die Liste der Welterbe-Stätten aufgenommen. Die Hälfte der Fläche davon ist Wald. 

Unsere wichtigste Aufgabe: den Wald fit machen für den Klimawandel

Großflächige klimabedingte Waldschäden
Großflächige klimabedingte Waldschäden

Stürme, Dürre und die Borkenkäfervermehrung haben den Wäldern des Forstamtes Boppard stark zugesetzt. Nicht nur Fichten, sondern auch Buchen und andere Laubbaumarten leiden in bisher unbekanntem Ausmaß. Das Ökosystem Wald ist - aufgrund der besonderen Lage - vor allem im Rheintal bedroht. 
Unsere Herausforderung: Zahlreiche kleine Flächen müssen neu bepflanzt werden – und das mit verschiedenen klimastabilen Baumarten. Überall dort, wo bereits neue Bäume wachsen, ergänzen wir die vorhandene Verjüngung und sorgen somit für eine ausgewogene Baumartenmischung. Dabei ergänzen wir die natürlich verjüngten Pflanzen mit Baumschulware verschiedener Arten und besonderer Herkünfte. Nur wenn entstandene Kahlflächen schnell wiederbewaldet werden, gelingt es uns, den Wald fit für den Klimawandel zu machen. Schließlich möchten sich zukünftig auch unsere Kinder und Enkel an ihm erfreuen. Weitere Informationen zum Klimawandel und den Bemühungen der Förster gibt es auf unserer Seite "Unser Wald im Klimawandel".

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Stadtwald Boppard für seine Ökosystemleistungen ausgezeichnet

Im Rahmen des UN-Dekade-Projekt-Wettbewerbs zeichnet das Bundesumweltministerium (BMUV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) aktuelle, repräsentative Projekte zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Pflege von Ökosystemen aus und macht sie öffentlichkeitswirksam bekannt. Die ausgezeichneten Projekte dienen als Best-practice-Beispiele und sollen weitere Aktivitäten zur Wiederherstellung von Ökosystemen in Deutschland anregen. Die Auszeichnung hat die Bedeutung eines Qualitätssiegels, das zur Reputation der Projekte beiträgt. Näheres erfahren Sie auf unserer Seite "Zertifizierung".

 

Das sollten Sie beim Wandern in unseren Wäldern beachten

Wanderer im Wald
Wanderer im Wald

Beim Betreten des Waldes bitten wir die Besucher achtsam und mit offenen Augen zu wandern. 
Die Wege führen oftmals durch naturnah bewirtschafteten Wälder oder naturbelassene waldähnliche Strukturen. Von diesen können naturbedingte Gefährdungen ausgehen. Hierzu gehören auch herabfallende Äste und umstürzende Bäume. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Bei Sturm, böigem Wind, Gewitter und anderen Unwettersituationen sollten sie zur eigenen Sicherheit Waldbereiche meiden.
Sollten Waldwege einmal abgesperrt sein, ignorieren Sie das nicht. Nehmen Sie lieber den ausgeschilderten Umweg in Kauf. Normalerweise finden in diesen Bereichen dann Forstarbeiten statt, bei denen es oft instabile Bäume gibt.