Unser Wald in Zahlen

Das Forstamt Gerolstein liegt im Nordwesten von Rheinland-Pfalz mit Schwerpunkt im Landkreis Vulkaneifel (Verbandsgemeinde Gerolstein) und mit Teilen in der Verbandsgemeinde Bitburger Land des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Unser Forstamt betreut insgesamt rund 16.000 Hektar Staats-, Gemeinde und Privatwald.

Die Grafik zeigt die Waldbesitzarten-Verteilung: Körperschaftswald 55 %, Privatwald 23 %, Staatswald 22 %
Grafik Waldbesitzarten-Verteilung: Körperschaftswald 55 %, Privatwald 23 %, Staatswald 22 %

Die Waldflächen sind in 9 Forstreviere untergliedert, davon 1 Privatwaldbetreuungsrevier.
Auf überwiegend stabilen Standorten in typischen Mittelgebirgslagen (320 bis 645 Meter über N.N.) mit guter Wasserversorgung spiegelt sich eine große Baumartenvielfalt wider und eröffnet entsprechend reiche Nutzungsmöglichkeiten. 

Besonders abwechslungsreich stellt sich die geologische Ausgangssituation für die forstlichen Standorte dar, da sich in kurzen Abständen fast alle Erdzeitalter sowie Besonderheiten (Kalkmulden und Vulkanismus) abwechseln.

Die Grafik zeigt die Baumarten-Verteilung: Fichte 49 %, Buche 32 %, Eiche 10 %, Douglasie 4 %, Lärche 2 %, Kiefer 2 %, Tanne 1 %
Grafik Baumarten-Verteilung: Fichte 49 %, Buche 32 %, Eiche 10 %, Douglasie 4 %, Lärche 2 %, Kiefer 2 %, Tanne 1 %

Der Jahresholzeinschlag beläuft sich insgesamt auf rund 95.000 Erntefestmeter (Kubikmeter).

Neben dem Staatswaldbetrieb betreut das Forstamt Gerolstein noch 27 kommunale Waldbesitzer, davon ist der Stadtwald Gerolstein mit 1.590 Hektar der größte und der Gemeindewald Kopp mit rund 25 Hektar der kleinste Kommunalwaldbetrieb. Darüber hinaus werden 3 Kirchenwaldungen sowie 4 größere Privatwaldbetriebe durch das Forstamt bewirtschaftet.

Waldbrandgefahr steigt – Vorsicht beim Waldbesuch!

Ein Zigartetten-Kippe verursacht ein Feuer im Wald

Forstleute warnen: „Mit dem trocken-heißen Wetter der vergangenen Tage und Wochen ist die Waldbrandgefahr deutlich angestiegen. Wir alle müssen wirklich vorsichtig sein!“ 

Wälder mit starkem Besucherandrang laufen eher Gefahr zu brennen. Denn rund 90 Prozent aller Wald- und Flurbrände entstehen, weil Menschen zu unvorsichtig mit offenem Feuer im Wald umgehen. 

Deshalb weisen die Forstleute gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich auf folgende Verhaltensregeln beim Waldbesuch hin:

  • Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten, machen Sie rauchende Menschen höflich darauf aufmerksam.
  • Das gilt übrigens auch auf öffentlichen Straßen, die durch den Wald führen. Werfen Sie auf keinen Fall glühende Zigaretten aus dem Fenster.
  • Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten. 
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden!
  • Halten Sie alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge vollständig frei.