Ausbildungsreviere im Forstamt Prüm
STECKBRIEF FORSTAMT PRÜM
© Landesforsten Rheinland-Pfalz /Berit Blomenkamp

© Landesforsten.RLP.de / Jonathan Fieber

Waldbesitzartenverteilung:
- 21 % Staat
- 20 % Kommunal
- 59 % Privat
TPL-organisiert: ja
Reviere:
- 8 staatlich
Produktleitung:
- technische Produktion
Ausbildungsforstamt für:
- Anwärterinnen und Anwärter
- Praktikantinnen und Praktikanten
- Referendarinnen und Referendare
FORSTREVIER ROTH


© Landesforsten.RLP.de/Jonathan Fieber

Kontaktdaten des Ausbilders:
- Sebastian Metz
- Zum Pesch 10, 54570 Berlingen
- Tel. 01522-8850778 oder 06591-9492373
- Sebastian.Metz@wald-rlp.de
Besonderheiten im Revier:
Das Forstrevier Roth liegt zum größten Teil im Bereich des landschaftlich reizvollen Höhenzuges / Waldgebiet Schneifel, welches zum Wuchsgebiet Nordwesteifel (Wuchsbezirk Westliche Hocheifel) gehört.
Die Niederschlagsmenge beträgt > 950 mm pro Jahr. Das Wasserregime liegt im Bereich ziemlich frisch bis staunass. Die Standorte sind in Ihrer Trophie eher arm bis mittel. Der höchste Punkt im Forstrevier ist mit knapp 700 Meter der „Schwarze Mann“. Das Revier bietet trotz der hohen Anzahl an Nadelholzbeständen („noch intakte Fichtenbestände“) einen abwechslungs- und struktureichen Wald mit einer Vielzahl interessanter Waldbilder. Im Forstrevier Roth spielt der naturnahe Waldumbau von Fichtenreinbeständen hin zu klimaresistenten Mischwäldern eine sehr bedeutende Rolle. Ein Großteil der Fichtenbestände ist bereits mit den Mischbaumarten Weißtanne und Buche vorausverjüngt. Die Regiejagd auf Rot- und Rehwild ist dabei im Rahmen des naturnahen Waldumbaus ein wesentliches Element. Im Bereich Naturschutz ist insbesondere das 28 ha große „Rohrvenn“ zu nennen, welches ein Naturschutzgebiet zum Erhalt und Schutz der Schneifel typischen Feuchtheiden ist. Von großer Bedeutung für den Naturschutz sind zudem die zahlreich vorkommenden Erlenbruch-, Birkenbruch- und Birkenmoorwälder. Schwarzstorch, Rotmilan und Wildkatze sind ebenfalls im Forstrevier zu Hause. Touristisch ist das Forstrevier aufgrund seiner Lage, den vielen Wanderwegen sowie dem im revierliegenden Skigebiet „Schwarzer Mann“ von großer Bedeutung für die Region. Eine weitere touristische Besonderheit ist die historisch bedeutende Verteidigungslinie „Westwall“ aus der Zeit des 2. Weltkrieges über den Schneifel-Höhenzug. Zahlreiche Bunkeranlagen befinden sich dadurch im Forstrevier. Erneuerbare Energien in Form von Windenergieanlagen im Wald spielen eine große Rolle in den Staatswaldflächen des Forstamtes Prüm. Aktuell befinden sich zehn Windenergieanlagen auf dem Schneifel-Höhenzug in der Bauphase. Sieben Anlagen werden im Staatswald des Forstrevier Roth errichtet. Im Gemeindewald gibt es schon seit mehreren Jahren Windenergieanlagen.
Waldbesitzartenverteilung:
- 86 % Staat
- 14 % Kommunal
