Mit 38 Jahren ist Johannes Wagner dort angekommen, wo er schon als Kind hinkommen wollte, an die Spitze eines rheinland-pfälzischen Forstamtes. Zu seiner Amtseinführung am Freitag den 3.7.2026 folgten 120 geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, Vertreter des Kommunal- und Privatwaldes, Kolleginnen und Kollegen sowie der Familie von Herrn Wagner der Einladung des Regionalleiters Frank Ridderbusch.
Festlich eingerahmt wurde die Veranstaltung mit Musikdarbietungen von zwei regionalen, aber weit darüber hinaus bekannten Musiker*innen an Gitarre und Violine.
Nach den Grußworten von Vertreten der Kommunalpolitik und des Waldbauvereins Altenkirchen richtet Frau Staatssekretärin Dr. Kristina Brixius des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten aus Mainz das Wort an die Gäste. Sie stellte in Ihrer Rede die Bedeutung des Waldes und der Anpassung selbigen an den Klimawandel genauso in den Mittelpunkt wie die guten Wünsche zur neuen Aufgabe von Herrn Wagner.
In seiner Antrittsrede betonte der neue Forstamtsleiter die Bedeutung des Privatwaldes in der Region, zog ein Resümee aus der zurückliegenden Borkenkäferkalamität, blickte dabei jedoch auch nach Vorne und zeigte hier die sich aus der Kalamität ergebenden Chancen auf.
Viele lobenden Worte wurde auch für den bisherigen Forstamtsleiter Michael Weber gefunden, welcher leider nicht an der Veranstaltung persönlich teilnehmen konnte. Die guten Wünsche aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Festaktes zum verdienten Ruhestand werden vom neuen Amtsleiter im Nachgang der Veranstaltung persönlich übermittelt.
Bei Imbiss, Getränken und guten Gesprächen klang die gelungene Amtseinführung aus.
Dass das Team des Forstamtes Altenkirchen bereits hinter ihrem neuen Chef steht konnte man an jeder sich bietenden Gelegenheit vor, während und nach der Amtseinführung erkennen. Herr Wagner dankte in seiner Rede seinem neuen Team hierfür bereits: „Alleine ist ein Forstamt nicht zu leiten. Alleine ist ein Forstamt auch kein Forstamt. Es lebt und wirkt ausschließlich dadurch, dass Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, jeden Tag mit Freude zur Arbeit kommen und sich mit Engagement für den Wald einsetzten. Vielen Dank hierfür!“
Hintergrund:
Zum 1.6.2026 übernahm Herr Johannes Wagner die Forstamtsleitung in Altenkirchen. Das Forstamt Altenkirchen betreut 16.000 ha Privatwald von Haubergsgenossenschaften, Waldinteressentenschaften und Privatpersonen, 5.000 ha Staatswald sowie 1.500 ha Kommunalwald. Das Forstamt Altenkirchen ist das nördlichste Forstamt in Rheinland-Pfalz und ist ein Schwerpunkt der Borkenkäferkalamtität der Jahre 2018 ff. gewesen. Über 2.2 Mio. Festmeter Fichten-Schadholz mussten seither im Forstamtsgebiet geerntet werden.

