Waldnachrichten © stock.adobe.com / Anton

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Umweltministerium informiert: Luchs bei Sargenroth gesichtet

Erstmals Luchsnachweis im Soonwald per Videoaufnahme / Identifikation des Tieres noch nicht möglich.

Ein bisher nicht weiter identifizierter Luchs ist Ende August mehrfach bei Sargenroth gesichtet und per Videonachweis durch einen Jäger vor Ort aufgenommen worden. Die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt bestätigte den Nachweis. Demnach ist dies der erste Luchsnachweis soweit nördlich in Rheinland-Pfalz seit 2008. Ein Halsband schien der Luchs nicht zu tragen, bisher war keine genaue Identifikation des Luchses möglich. Ob es sich um ein Tier aus der Pfälzerwald-Population handelt, bleibt ebenfalls unklar.

Weitere Nachweise könnten Anhaltspunkte liefern, die es erlauben, das Tier näher zu bestimmen. Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit an die Großkarnivoren-Hotline unter 06306 - 911199 oder auch per Mail an luchs(at)snu.RLP.de wenden, um weitere Sichtungen – auch gerne Fotos – mitzuteilen.

Hintergrund

Seit 1999 werden im Pfälzerwald und seiner Umgebung Hinweise auf den Eurasischen Luchs (Lynx lynx) und seit 2005 in ganz Rheinland-Pfalz systematisch durch die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt zusammengestellt.

Mithilfe des europäischen Förderprogramms LIFE-Natur führt die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz mit ihren Projektpartnern Landesforsten Rheinland-Pfalz, SYCOPARC in Frankreich sowie dem WWF das Projekt zur Wiederansiedlung der Luchse im Pfälzerwald durch.

Das Projekt ist im Januar 2015 gestartet und endet im September 2021. Neben der Stiftung und ihren Projektpartnern beteiligen sich das Land Rheinland-Pfalz, die Deutsche Wildtier Stiftung, die Landesverbände von NABU und BUND, die HIT Umweltstiftung sowie weitere Förderer an der Finanzierung des Vorhabens. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz unterhält ein Projektbüro in der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt.

 

Verantwortlich (i.S.d.P)

Josephine Keller

Pressesprecherin

Telefon 06131 16-4645

josephine.keller(at)mueef.rlp.de

 

Catrin Müller

Pressesprecherin

Telefon 06131 16-4605

catrin.mueller(at)mueef.rlp.de

 

Magdalena Fröhlich

Pressesprecherin

Telefon 06131 16-4470

magdalena.froehlich(at)mueef.rlp.de

 

MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE,
ERNÄHRUNG UND FORSTEN

Kaiser-Friedrich-Straße 1

55116 Mainz