Waldnachrichten © Anton - stock.adobe.com

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Für mehr Sicherheit bei Führungen im Wald

Einführungskurs zur Beurteilung von Gefahrensituationen im klimageschädigten Wald.

Das Haus der Nachhaltigkeit bietet am 01. Oktober (15 – 18 Uhr) einen Kurs an, bei dem die Teilnehmenden mit der Beurteilung von Gefahrenquellen im Wald vertraut gemacht werden. Der Termin richtet sich an Personen, unter deren Leitung Gruppen in den Wald geführt werden. Nachdem bereits zwei spezielle Angebote für die bei den Tourismusbüros, bei den Wandervereinen und den Naturschutzorganisationen einschlägig tätigen Personen stattgefunden haben, ist dieser letzte Kurs im Jahr 2021 an die nicht organisierten „Naturführungskräfte“ gerichtet. Eine Teilnahme ist kostenlos, aber nur nach Voranmeldung im Internet möglich. Mit diesem etwa dreistündigen Seminar will das Haus der Nachhaltigkeit für die gestiegene Gefahrensituation in einem klimageschädigten Wald sensibilisieren.

Wenn Biosphären-Guides, Gästeführer*innen, zertifizierte Waldpädagogik*innen und andere mit Gruppen in den Wald gehen, dann tragen Sie auch eine gewisse Verantwortung für die Sicherheit ihrer Zuhörer*innen und Begleiter*innen. In der natürlichen Umgebung des Waldes können aber auch Gefahren lauern, die man nicht ohne weiteres und auf den ersten Blick erkennt. Durch die veränderten Bedingungen in der Klimakrise einerseits und andererseits durch die Zunahme von Gästen im Wald in der Corona-Pandemie hat sich diese Art von grundsätzlich waldtypischen „Bedrohungen" erhöht. Das Haus der Nachhaltigkeit bietet deshalb einen Kurs für Multiplikator*innen an, bei dem eine bessere Beurteilung von Gefahrensituationen im Wald vermittelt wird. Dabei geht es nicht nur um Astbruch und morsche Bäume, sondern auch um Zecken, giftige Pflanzen und Witterungseinflüsse. Nach einer kurzen theoretischen Unterweisung im Johanniskreuzer Infozentrum findet die Veranstaltung schwerpunktmäßig im Wald statt.