Forstamt Koblenz

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Koblenzer Woche der Klimaanpassung vom 8. bis 13. Juli 2024

Landesforsten Rheinland-Pfalz ist dabei!

Kommunalpolitiker informieren sich bei den Koblenzer Forstleuten - v. li. Sebastian Schmitz, Leiter Forstamt Koblenz, Dr. Carolin Schmidt-Wygasch, Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Klimaförster Jörg Parschau, David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, Jonas Frings und Anne Grobbel vom Forstamt Koblenz

Die Klimakrise ist auch in unseren Wäldern angekommen. Hitzewellen, Trockenheit, Stürme, Starkregen und Schädlinge, die sich bei steigenden Temperaturen in unseren Breiten immer wohler fühlen, haben in Rheinland-Pfalz seit 2018 zum Absterben von Millionen von Bäumen geführt. 

In zwei Vorträgen mit den Titeln „Klimatische Veränderungen in der Stadt Koblenz“ und „Wald in der Klimakrise - Folgen und Anpassung“ stellte Dr. Ulrich Matthes Ansätze und Maßnahmen zur Klimaanpassung im Wald vor. Dr. Matthes ist Diplom-Forstwirt und Leiter des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz.

An zwei Tagen informierte das Forstamt Koblenz auf dem Jesuitenplatz über die Bewirtschaftung unserer Wälder vor dem Hintergrund der aktuellen klimatischen Herausforderungen. 
Ein wichtiges Element einer klimawandel-orientierten Waldentwicklung ist die Baumartenzusammensetzung. Die Forstleute stellten daher unter anderem an konkreten Exponaten ihre Vorgehensweise von standortgemäßen heimischen Hauptbaumarten bis zu ergänzenden Baumarten vor. 
 

Ameisen werden im Forstrevier Laacher See umgesiedelt

Ameisenschutzwarte tragen mit Unterstützung der Forstwirte die Ameisenhaufen ab und transportieren das Material inkl. Ameisen in Tonnen an den neuen Standort.
Ameisenschutzwarte tragen mit Unterstützung der Forstwirte die Ameisenhaufen ab und transportieren das Material inkl. Ameisen in Tonnen an den neuen Standort.

Wuselig geht es im Forstrevier  Laacher See, Stadtwald Andernach zu, denn überall wo man auf den Erdboden schaut, sieht man die Kahlrückige Waldameise laufen. Das entstandene Gewusel kommt von Arbeiten, die in dieser Woche nicht von den Ameisen selbst vollzogen werden, sondern von einem ganz besonderen Team, das im Sinne der Ameisen handelt. Drei Mitglieder der Deutschen Ameisenschutzwarte siedeln mithilfe der Forstwirte des Forstrevieres Laacher See, den Staat der Ameisen um.

Bei Vorbereitungen für Verkehrssicherungsmaßnahmen fielen die Ameisenhaufen dem Forstwirtschaftsmeister Thomas Marci auf einem alten Rückeweg auf. Da es sich bei Ameisen oft um schützenswerte Arten handelt und der Rückeweg erneut für den Abtransport von Holz genutzt werden sollte, war klar, dass ein Befahren des Weges mit Maschinen nicht möglich ist, ohne das die Ameisenhaufen zu Schaden kommen würden. Daher informierte sich der Revierleiter Denkinger über Möglichkeiten der Umsiedelung und wurde mittels Recherchen auf die Ameisenschutzwarte aufmerksam. Nach Erklärung der Sachlage wurde ein gemeinsamer Termin vereinbart und die Umsiedelung festgesetzt.

Bereits um 6 Uhr morgens wurde der Ameisenhügel begonnen abzutragen, denn sobald die Sonne auf den Staat scheint, wuseln die Ameisen außerhalb des Hügels umher und erschweren somit das Erfassen aller „Bewohner“. Besondere Werkzeuge sind nicht von Nöten, mit Handschuhen, Tonnen und Spaten wird der Staat eingepackt und an einem neuen Ort platziert. Dabei wird darauf geachtet einen möglichst ähnlichen Platz für den Staat zu wählen und viele der Ameisenköniginnen, Arbeiterinnen und Puppen dort anzusiedeln.

Der Aufwand lohnt sich, denn das Vorkommen von Ameisenstaaten ist ein Indikator für ein stabiles ökologisches Gleichgewicht des Waldes. Ameisen sind wichtige Nahrungsgrundlagen für viele Waldtiere, bedeutende Verbreiter von Samen, wirksame Vertilger von Schadinsekten, Bodenbildner und Förderer des für viele Insekten notwendigen Honigtaus.

Die Mitglieder der deutschen Ameisenwarte arbeiten ehrenamtlich und machen dies aus reinem Interesse am Naturschutz. „Hier leistet man wirklich eine sinnvolle Arbeit an der Wurzel der Natur“, sagt einer der Männer. Im Gespräch hört man raus, wie sehr sie für dieses Ehrenamt brennen und wie toll es wäre auch junge Leute als Mitglieder gewinnen zu können.   

Eine Aktion, die zeigt, wie Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur funktionieren kann.

Wald-Jugendspiele 2024

Die Wald-Jugendspiele Rheinland-Pfalz, eine Kooperation zwischen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Landesforsten Rheinland-Pfalz
Die Wald-Jugendspiele Rheinland-Pfalz, eine Kooperation zwischen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Landesforsten Rheinland-Pfalz

An unseren diesjährigen Wald-Jugendspielen haben an zwei Tagen rund 1200 Kinder spielerisch ihr Wissen über den Wald und die Natur unter Beweis gestellt. 59 Schulklassen aus der Region sind hierfür in den Stadtwald Koblenz gekommen und haben sich im Bereich Remstecken in einem spielerischen Wettkampf miteinander gemessen.

Die Ergebnisse unserer Wald-Jugendspiele können getrennt nach Tagen hier eingesehen werden: 

23.04.2024

24.04.2024

Girls Day 2024!

Die Teilnehmerinnen stellen sich stolz um den neu aufgestellten Hähertisch herum auf. Hinten in der Mitte steht die zuständige Försterin Miriam Nass.
Die Teilnehmerinnen stellen sich stolz um den neu aufgestellten Hähertisch herum auf. Hinten in der Mitte steht die zuständige Försterin Miriam Nass.

Dreizehn Mädels von verschiedenen Schulen und Klassen besuchten uns am 25.04. zum Girls Day im Forstamt Koblenz. 

Sie bekamen Einblicke in die unterschiedlichen Berufe rund um den Wertstoff Holz und die Natur. Nach der Besichtigung der hauseigenen Schreinerei des Forstebtriebes Stadt Koblenz, konnten sich die Mädels praktisch an der Bohrmaschine versuchen und für mehrere Kahlschlagsflächen Eichelhähertische bauen. Diese wurden anschließend zusammen mit Försterin Miriam Nass im Revier installiert, wobei Fragen rund um die Forstwirtschaft geklärt wurden.

Nach einer wilden Stärkung vom Grill ging es danach mit Umweltbildnerin Alena Schmidt in den Wald, wo waldpädagogische Aktionen im Mittelpunkt standen.

Ein toller und gelungener Tag, der hoffentlich den Mädels Mut machte, dass auch Frauenpower im Wald nicht deplatziert ist!
 

Neuer Förster im Forstrevier Laacher See

Vor dem Eingangsbereich des Forstamtsgebäudes Koblenz stehen der Forstamstsleiter Sebastian Schmitz, links, und Christophe Denkinger nebeneinander. Der neue Revierleiter hat seine vier Monate alte Hündin Kari auf dem rechten Arm.
Sebastian Schmitz (links), der Leiter des Forstamtes Koblenz, freut sich auf seinen neuen Mitarbeiter Christophe Denkinger und dessen vier Monate alte Hündin Kari.

Der 28-jährige Förster Christophe Denkinger übernimmt die Leitung des Forstreviers Laacher See. Er ist somit verantwortlich für die Waldbewirtschaftung des Staatswaldes Laacher See, der Stadt Andernach, den Gemeinden Nickenich und Kruft, des Klosterwaldes der Abtei Maria Laach sowie von Kleinprivatwald. Der Kollege Denkinger übernimmt somit die Nachfolge von Felix Janz, der das Forstrevier Lahnstein übernommen hat. 

Der aus Rheinbach stammende Christophe Denkinger wurde schon früh durch seinen Opa an die Natur herangeführt. Sein Interesse an der Umwelt und ökologischen Zusammenhängen waren geweckt. Folgerichtig entschied er sich für ein Studium des Forstingenieurwesens. Dies absolvierte er an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf von 2014 bis 2018. Bis 2020 leistete er anschließend an zwei bayerischen Dienststellen in Abensberg und Landsberg am Lech seinen Vorbereitungsdienst ab. Nach bestandener Qualifikationsprüfung sammelte Förster Denkinger in der Region Pfarrkirchen Erfahrungen in den Bereichen Privatwaldberatung, Förderung, Öffentlichkeitsarbeit und Etablierung von klimastabilen Zukunftswäldern.
Im Jahr 2020 wechselte Christophe Denkinger zu Landesforsten Rheinland-Pfalz und fand eine heimatnahe Verwendung im Forstamt Ahrweiler.  Bei längerfristigen Vertretungen in verschiedenen Forstrevieren lernte er schnell die landesspezifischen Abläufe kennen. Eine besondere Herausforderung stellte die Koordinierung von Hilfskräften dar, die die Flutschäden im Bereich der Ahrmündung beseitigen sollten. Insbesondere die Tätigkeit als Büroleiter des Forstamtes Ahrweiler bereitete den jungen Forstmann optimal auf den neuen Verantwortungsbereich vor, den er nun als Revierleiter im Forstamt Koblenz übernimmt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kollegen und wünschen ihm viel Erfolg in seinem neuen und spannenden Forstrevier.

 

Veranstaltungen

Gäste lernen die heimischen Baumarten über ein Baumscheibenpuzzle kennen.
Gäste lernen die heimischen Baumarten über ein Baumscheibenpuzzle kennen.

Interessante Wald- und Naturerlebnisse für Groß und Klein können Sie hier finden.


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