Workshop Wildholzmöbel
Möbelbau als nachhaltige Kreativarbeit
© Landesforsten.RLP.de/Florian Leidig

Im Rahmen eines Workshops des Forstamts Hachenburg am 18. Oktober lernten sieben Teilnehmende, wie man mit traditionellen Steckverbindungen stabile und ästhetische Möbelstücke aus Wildholz fertigt. Unter der Leitung von Forstwirtschaftsmeister und Fachlehrer Florian Leidig wurde das Naturmaterial Eiche, Birke und Buche aus dem Hachenburger Wald zu Bänken, Hockern und Stühlen verarbeitet.
Mittels der traditionellen Technik des Zapfen Herstellens – einer Methode, mit der Holzstücke allein durch passgenaue Steckverbindungen zusammengefügt werden können, entstanden tragfähige Konstruktionen, ganz ohne Nägel, Schrauben oder Leim. Die Hölzer wurden entrindet, ausgemessen und sorgfältig bearbeitet. Diese nachhaltige Vorgehensweise zeigt, wie handwerkliche Präzision und Naturverbundenheit miteinander verschmelzen können.
Der Workshop vermittelte nicht nur handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Holz ist weit mehr als ein Brennstoff – es dient als natürlicher CO₂-Speicher und steht für langlebige, ökologische Nutzung. Im Workshop haben die Teilnehmenden gelernt, welches Holz man als privater Nutzer aus dem Wald nehmen darf, was beim Möbelbau zu beachten ist und haben den Hachenburger Wald in einer Begehung unter der Leitung von Florian Leidig auch noch einmal genauer kennengelernt.
Der Enthusiasmus der Teilnehmenden während des Workshops war ungebrochen. Selbst während der Mittagspause wurde weiter gesägt, gebohrt und gefeilt. Die frischgebackenen Möbelbauer:innen waren am Ende stolz auf ihre handgefertigten Möbelstücke, die sowohl praktisch als auch kunstvoll gewachsen sind.
Der Zuspruch bei Teilnehmenden wie auch Kursleitung Florian Leidig war so groß, dass bereits über eine Wiederholung nachgedacht wird.
© Landesforsten.RLP.de/Florian Leidig

© Landesforsten.RLP.de/Waldbildungszentrum

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