Brennholz wird von ihrem Förster/ -in im Forstamt Trier in drei verschiedenen Formen bereitgestellt.

Entsprechend Ihrer technischen Möglichkeiten (Ausrüstung) und körperlichen Fähigkeiten können Sie das Holz in einer der nachstehend genannten Formen käuflich erwerben und selbst weiter verarbeiten.

Oftmals schließen sich hierzu Freunde oder Nachbarn zusammen und erleben die Arbeit in der Natur als einen willkommenen Ausgleich zur Berufstätigkeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die benötigten Maschinen und Geräte gemeinsam nutzt und somit Kosten sparen kann.

Allgemein gilt:

  • Sie benötigen sowohl eine Schutzausrüstung sowie eine Mindestausstattung an Geräten.
  • Je mehr Eigeninitiative Sie an den Tag legen, desto günstiger erhalten Sie das  Brennholz.
  • Beachte: Alleinarbeit mit der Motorsäge ist nicht erlaubt, weshalb man sich auch deshalb mit anderen zusammenschließen sollte!
  • Abschließend sei noch angemerkt, dass der Wald außerhalb von Wegen oder Maschinenwegen nicht befahren werden darf.
 

1. Stark verbreitet ist das Brennholz in langer Form für Selbstwerber:

Entastete Bäume oder Baumteile werden in bestimmter Menge an die mit dem PKW befahrbare Waldstraße gelegt.

Sie schneiden die Stämme selbst auf 1m lange Scheite oder ofenfertige Länge ein, spalten sie und transportieren sie mit dem eigenen Fahrzeug ab.

Hierzu benötigen Sie lediglich ein Auto mit Anhängerkupplung und PKW -Anhänger. Umfangreiches technisches Gerät wie Schlepper mit Seilwinde ist nicht notwendig. Das Holz ist günstig, da die lohnkostenintensive Arbeit des Kleinschneidens, Spaltens und der Transport von Ihnen selbst geleistet wird.

 

2. In den letzten Jahren sowohl weniger nachgefragt als auch angeboten ist das Flächenlos für Selbstwerber: 

Sie arbeiten liegende Bäume und zurückgelassene Baumkronen im Wald selbst auf.

Dazu benötigen Sie umfangreiches technisches Gerät und in der Regel auch noch einen Schlepper mit Seilwinde, um das Holz aus dem Waldbestand an den Weg zu transportieren. Das Holz ist sehr preisgünstig, da viel Arbeit und auch (Maschinen) Kosten von Ihnen geleistet werden muss.

Der große Nachteil liegt in der Unfallgefahr beim Holzrücken und Aufarbeiten, weshalb sowohl der Staats- als auch der Gemeindewald hiervon immer mehr Abstand nimmt.
Ein weiterer Faktor ist, dass zur Holzbringung das verbotene Befahren der Fläche außerhalb der Rückegassen oft nicht so genau genommen wird, was zu starken Bodenschäden für zukünftigen Wald führt. Diese Befahrung kann in keinem Fall geduldet werden.

 

3. Kaum mehr nachgefragt ist aufgesetztes Meterholz:  

An der PKW -befahrbaren Waldstraße oder in Wegenähe werden die 1 Meter langen Scheite zur Selbstabholung aufgesetzt.

Hierzu benötigen Sie lediglich ein Auto mit Anhängerkupplung und PKW-Anhänger. Das Holz muss entweder im Wald oder Zuhause noch auf Ofenlänge eingeschnitten werden.

Viele Forstreviere bieten dieses Sortiment nicht an, da die Aufarbeitung sehr lohnkostenintensiv und damit der Abgabepreis recht hoch ist; die Nachfrage ist dementsprechend gering. 

 

4. Trockenes, ofenfertiges Brennholz haben wir nicht  im Angebot
(Siehe hierzu: Bezugsquellen für Brennholz)

 

Bewertung:
Insgesamt lässt sich durch die eigene Aufbereitung von Brennholz eine hohe persönliche Wertschöpfung erzielen, die sowohl im monetären als auch im mentalen Bereich (Naturerlebnis, Spaß an der Arbeit, sichtbareres Arbeitsergebnis) liegt.