Brennholzverkauf

Holz - der ideale Brennstoff der quasi vor unserer Tür ständig nachwächst. Die Nutzung von Brennholz ist CO2-neutral und ist unverzichtbarer Bestandteil des "Energiemix" der Zukunft.
Ansprechpartner beim Brennnholzkauf ist der zuständige Revierleiter. Zu jedem Saisonbeginn im späten Winter werden die Bestell- Verkaufs- oder Versteigerungstermine in den Amtsblättern veröffentlicht.
Die moderne und preiswerte Bereitstellung von Brennholz: zum PKW-befahrbaren Waldweg gerückte Abschnitte verschiedener Holzarten. 

 

Informationen zum Thema Brennholz

Was macht Brennholz attraktiv?

  • Der Preis
    1 Raummeter luftgetrocknetes Buchenbrennholz hat den gleichen Heizwert wie rund 200 Liter Heizöl. Bei einem Ölpreis von 1  €/ltr errechnet sich ein Wert von 200 €. Je nach Form der Bereitstellung und der damit verbundenen Eigenleistung des Käufers ist der Brennholzankauf wesentlich günstiger.
  • Umweltverhalten
    Brennholz ist eine CO²-neutrale Enegiequelle. Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxyd freigesetzt wie der Baum zuvor aus der Atmosphäre gespeichert hat.
    Trockenes Holz verbrennt emissionsarm und hat nur kurze Transportwege. Der Brennhoztransport ist wesentlich ungefähricher als ein Gefahrguttransport von Heizöl oder Gas.
  • Nachhaltigkeit
    Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und wird damit nachhaltig bereitgestellt. Es wird nur soviel Holz eingeschlagen wie im gleichen Zeitraum nachwächst.
    Heizen mit Holz macht unabhängig von fossilen Brennstoffen und hilft so wertvolle Ressourcen einzusparen.
  • Hobby
    Die Arbeit im Holz macht vielen Menschen Spaß. Die körperliche Betätigung in der Natur ist einen Ausgleich zu den üblichen Alltagstätigkeiten.
     
  • Tipps zum richtigen heizen mit Holz:
    Heizen Sie ausschließlich mit naturbelassenem, lufttrockenem Holz mit maximal 20 Prozent, besser 15 % Wassergehalt. Ein höherer Wassergehalt reduziert die Verbrennungs- und Rauchgastemperatur und führt damit zu Energieverlusten und zum Verrußen und Versotten von Ofen und Kamin.Zum Anfeuern eines Ofens mit einem Brennrost möglichst dünne, kleinspänige Hölzer luftig über einem marktgängigem Holzanzünder (kein Benzin, Spiritus oder ähnliches) aufschichten und entflammen. Die Zugluft soll die Flamme des Anzünders in das Anmachholz treiben.
  1. Bei Grundöfen werden Holzscheite in das kalte Aschebett gelegt. Hierauf platziert man den Anzünder welcher dann mit dem Anzündholz überdeckt wird. Diese Vorgehensweise führt zu einem langsamen und raucharmen Anbrennen des Holzes. Probieren Sie es aus!
  2. Holz sollte mit möglichst heißer Brennkammer und stets ausreichender Luftzufuhr verbrannt werden. Zu wenig Sauerstoff führt zu einer geringen Verbrennungstemperatur und damit zu einem gehemmten und unvollständigen Abbrand. Luftüberschuss führt zu unnötig hohen Abgastemperaturen und damit zu Energieverlusten, falls der Ofen keine ausreichende Speichermasse hat.
  3. Optimale Verbrennung wird bei optimaler Auslastung erreicht. Holz verbrennt mit langer Flamme am besten. Die Flamme benötigt daher ebenfalls Raum, daher sollte der Brennraum nicht übermäßig gefüllt werden. Wird zu wenig Holz aufgelegt erreicht die Brennkammer nicht die optimale Verbrennungstemperatur.
  4. Wenn die Holzfüllung vollständig durchgebrannt und lediglich noch Glut vorhanden ist, sollte die Luftklappe geschlossen werden. Dadurch werden Wärmeverluste durch den Naturzug des Schornsteins und damit ein zu rasches "inneres" Abkühlen des heißen Ofens vermieden. Ein moderner Ofen verfügen über eine automatische Zuluftregelung.
    Gut zu Wissen:
    In vielen Waldbereichen werden liegende Äste und Stammreste bewusst belassen, da sie als liegendes Biotopholz eine wichtige Funktion für den Naturschutz erfüllen: Sie sind Lebensraum für seltene geschützte Pilze oder Käferarten und die Zersetzungsprodukte düngen den Wald. Dieses Holz ist also aus gutem Grund für die Brennholzaufarbeitung tabu. Denn: Ein aufgeräumter Wald ist ein armer Wald!