Was tun gegen Zecken?

Zecken kann man im Wald nicht vermeiden, aber es gibt Wege sich vor einem Zeckenstich zu schützen:

- eine lange Hose anziehen und Socken über die Hose ziehen

- helle Kleidung tragen, dann sieht man sie besser und kann sie absammeln

- wenn möglich, hohes Gras vermeiden

- Zeckenspray auf die Kleidung auftragen

Da sich Borreliose erst 10 bis 24 Stunden nach dem Biss überträgt, kann man eine Infektion gut vermeiden, indem man sich direkt nach dem Waldbesuch nach Zecken absucht. Sollte man eine Zecke entdecken, entfernt diese am besten sofort mit einer geeigneten Zeckenkarte oder einer Zeckenpinzette.

Auch wenn man die Zecke erst nach 24 Stunden bemerkt, ist das noch kein Grund zur Sorge, da das Risiko einer Borellioseinfektion bei weniger als 2% liegt. Dennoch ist es ratsam, den Zeckenbiss, auch nach Entfernen der Zecke, weiterhin zu beobachten. Sollte sich diese Stelle entzünden, über einen längeren Zeitraum gerötet sein oder anschwellen, ist es zu empfehlen einen Arzt aufzusuchen.

Im Ernstfall ist eine Behandlung mit Antibiotika notwendig, welche bei einer frühzeitigen Behandlung meist erfolgreich ist.

Die Gefahr einer Infektion mit FSME ( Frühsommer-Meningoenzephalitis = Hirnhautentzündung) ist zwar offiziell in RLP sehr gering, aber vorhanden. Dagegen hilft eine seit Jahren bewährte Impfung.