Zum neunten Mal lautete am 16. Dezember das Motto „Neuer Wald für Rheinhessen“, unter dem die Schülerinnen und Schüler des LK Bio 12 vom Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss Mainz ihr Umweltprojekt gestartet haben. Der Leistungskurs Biologie pflanzte erneut junge Bäume zur Erweiterung des Ober-Olmer Waldes. Das Forstamt Rheinhessen hat das Ziel, mittelfristig rund 30 Hektar neuen Wald anzulegen. „Ein Drittel ist bereits geschafft“, berichtet Forstamtsleiter Wolfgang Vogt. Eine große Hilfe ist dabei die Unterstützung der Fielmann AG, die das Projekt gerne erneut mit 2.342 Setzlingen unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler pflanzen unter anderem Stieleichen, Winterlinden und Hainbuchen, mit dem Forstamt Rheinhessen und dem vor Ort zuständigen Forstrevier Ober-Olm.
Die Idee zur Pflanzaktion entstand im Zuge des Biologieunterrichts, die Schülerinnen und Schüler forderten, selbst aktiv zu werden, um zur Reduzierung des ökologischen Fußabdruckes beitragen zu können. Rheinhessen gehört zu den waldärmsten Gebieten Deutschlands. Der in den letzten Jahrhunderten immer kleiner gewordene Ober-Olmer Wald hat eine wichtige Kühl- und Frischluftfunktion für die nahegelegene Landeshauptstadt Mainz. Der durch die Pflanzung entstehende Laubmischwald bietet darüber hinaus vielen Tier- und Pflanzenarten ein neues Zuhause.
Wie in Mainz engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Natur- und Umweltschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als 1,5 Millionen Bäume und Sträucher. Mathias Menzenhauer: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“