RVR-Schulung im Forstamt Prüm

 

Im Rahmen einer eintägigen Veranstaltung schulte das Forstamt Prüm seine Mitarbeiter, die Mitarbeiterinnen der Prümer Wald und Holz GmbH sowie Vertreter der Unternehmen Karl Wagner und Georg Plattes zum Thema „Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR)“. Bei der RVR handelt es sich um eine zwischen dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und dem Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR) geschlossene privatrechtliche Vereinbarung. Sie standardisiert die Sortierung und Vermessung von Rohholz sowie die damit zusammenhängenden Begriffsdefinitionen bundeseinheitlich. Die RVR hat eine Leitbildfunktion für die deutsche Forst- und Holzwirtschaft, gleichzeitig besteht die Möglichkeit die individuellen Bedürfnisse der Praxis zu berücksichtigen.

 
 

Seit circa zwei Jahren ist die RVR Bestandteil zahlreicher Laubholzverträge von Landesforsten Rheinland-Pfalz. Zum 01.01.2016 führt Landesforsten Rheinland-Pfalz die Anwendung der RVR dann in allen Bereichen ein. Um für die anstehenden Neuerungen gerüstet zu sein und eine breite Anwendung der RVR zu garantieren sowie einen reibungslosen Start zu ermöglichen schult sowohl der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR)  als auch der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR)  aktuell seine Mitglieder in der Anwendung der RVR.

 
 

Die vom Forstamt Prüm organisierte Schulung begann mit einer Präsentation, die den Hintergrund, den Aufbau und den Inhalt der RVR schilderte. Nachdem sich die Teilnehmer im Blockhaus „Zum Schwarzen Mann“ gestärkt hatten, übten sie im Forstrevier Sellerich die erlernten Mess- und Sortiervorgaben an verschiedenen Rohschäften der Baumarten Fichte, Douglasie, Kiefer, Buche und Eiche. 

Weitere Informationen zum Thema RVR finden Sie unter www.rvr-deutschland.de.
Beim AID-Infodienst können RVR-Merkblätter sowie ein RVR-Begleitheft  bezogen werden.