Grün tut gut

Wald ist systemrelevant! 

Besonders in der Zeit während des ersten Lockdowns war die Anzahl der Waldbesuche gestiegen. Innenstädte, Spielplätze, Parks, Gaststätten, Sportvereine – alles hatte geschlossen. Der Wald allein blieb geöffnet. Dies hatte häufigere und längere Waldbesuche zur Folge. Welche Bedeutung hat der Wald als Erholungsraum für Menschen während der Corona-Pandemie und warum besuchen sie gerne den Wald? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Forscherteam an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA). Nach Ansicht von Professor Dr. Ulrich Schraml, Forstmann und Direktor der FVA bieten die Ergebnisse der Studie neue Perspektiven. Die gesundheitlichen Aspekte des Waldes sollten in der Städte- und Forstplanung berücksichtigt werden.  "Denn Wald ist systemrelevant!"

Mehr Informationen dazu finden sie HIER.

 

Wald tut gut

Doktor Wald

Das Grüne im Wald wirkt positiv auf uns Menschen. Im Wald herrscht ein gedämpftes Schonklima mit besonders hoher Luftreinheit. Jenseits des hektischen Alltags und der digitalisierten Welt  bieten uns Wälder stille Refugien. Schon lange ist bekannt, dass der Wald als "Wohlfühlraum" das menschliche Wohlempfinden positiv beeinflusst.

Aktuell ist die Waldtherapie Gegenstand internationaler wissenschaftlicher Studien, denn selbst kurze Waldaufenthalte wirken stimulierend auf unser Immunsystem. Das "Waldbaden" – abgeleitet vom japanischen Begriff "Shinrin yoku" – ist eine gute Methode für das Stress-Management, bei der man in die Atmosphäre des Waldes abtauchen kann. Die Waldtherapie reicht aber auch weit in den medizinisch-therapeutischen Bereich hinein. Die Auswirkung von Waldbesuchen auf die Psyche und den Körper des Menschen sind durch wissenschaftliche Erkenntnisse belegt. Beispielhaft sind die Senkung der Pulsfrequenz, des Blutdrucks, die Verminderung von Stresshormonen und ADHS-Symptomen und die Steigerung kognitiver Leistungsfähigkeit. Wir werden ruhiger und ausgeglichener. 

Die gesundheitlichen Effekte von Wald und Natur werden weltweit erforscht. Der Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der Technischen Uni-versität München (TUM) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Public Health  und Versorgungsforschung (IBE) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) haben sich gemeinsam dem Forschungsfeld "Wald und Gesundheit" angenommen.

Termine Waldbaden / Shinrin Yoku wieder im neuen Jahr!

Mehr Informationen zum Waldbaden zum Beispiel unter www.coach-by-nature.de

Weitere Informationen zum Thema WALD und GESUNDHEIT unter: https://ihrs.ibe.med.uni-muenchen.de/index.html und unter https://www.professors.wi.tum.de/wup/forschung/projekte/wald-und-gesundheit/