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Forstamt Ahrweiler verschenkt Brennholz an Flutopfer

© Landesforsten.RLP.de / swrfernsehen.de/landesschau-rp

 

Forstwirtschaftsmeister Thomas Theisen begeht 40-jähriges Dienstjubiläum

Geschrieben von FDir Bolko Haase 07.09.2021
Nach Abschluss der Hauptschule begann Thomas Theisen 1981 seine Ausbildung zum Forstwirt im Revier Boos beim damaligen Forstamt Mayen. Das Interesse an diesem Beruf wurde Herrn Theisen bereits in die Wiege gelegt. Sein Vater war als staatlicher Forstwirt beim Forstamt Mayen beschäftigt. Nach bestandener Abschlussprüfung wurde Thomas Theisen 1984 sofort als staatlicher Forstwirt beim Forstamt Mayen eingestellt. Er war in verschiedenen Revieren tätig, bevor er 2001 in das Forstrevier Boos kam, dem er auch noch heute zugeteilt ist. Herr Theisen hat sich auch zum Baumsteiger ausbilden lassen und war von 1987-2010 als Zapfenpflücker für die staatliche Samenklenge und für die Forschungsanstalt für Waldökologie zum Blattprobensammeln unterwegs. Seit 2006 ist Herr Theisen auch Instruktor für eine Vielzahl von Brennholzselbstwerber, die bei Ihm den sicheren Umgang mit der Motorsäge lernten. 2015 hat Herr Theisen erfolgreich seine Forstwirtschaftsmeisterprüfung bestanden und ist seit 2017 für die Ausbildung junger Forstwirte *innen im Forstamt Ahrweiler, Revier Boos verantwortlich In den zurückliegenden Jahren hat er eine Vielzahl von jungen Auszubildenden erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereitet. Die Krönung seiner bisherigen Ausbilder-Zeit war die Teilnahme an dem Landesweiten Wettbewerb „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz 2020, bei dem er und sein Team den 2. Platz erreicht haben. Das Preisgeld wurde für soziale Zwecke gestiftet. Neben der hervorragenden Ausbildertätigkeit engagiert sich Herr Theisen auch im örtlichen Personalrat als stellvertretender Vorsitzender. Er hat dabei neben dem Wohl der Mitarbeiter auch immer den Betrieb im Blick.

In einer kleinen Feierstunde im Beisein von Auszubildenden und dem Vorsitzenden des örtlichen Personalrates, Herrn Axel Schneider, überreichte der Forstamtsleiter des Forstamtes Ahrweiler, Bolko Haase, Herrn Thomas Theisen, die von der Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Dankesurkunde des Landes Rheinland-Pfalz für 40 Jahre treue Pflichterfüllung.

 

Abschlussprüfung erfolgreich bestanden!

Geschrieben von Axel Schneider 23.07.2021
Sladjana Boromisa und Simon Hetger haben die Prüfung zum Forstwirt mit sehr gutem Erfolg bestanden. Beide sind vom Land Rheinland-Pfalz in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen worden.

Das ganze Forstamt Ahrweiler gratuliert den Beiden und wünscht für die Zukunft viel Erfolg.

 

Walter Schneider feiert 40 jähriges Dienstjubiläum

Geschrieben von Forstamt Ahrweiler 19.03.2021
Corona-bedingt konnte die Dankesurkunde für 40 Jahre treue Dienste für das Land Rheinland-Pfalz, von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, erst verspätet und nur im kleinem Kreis durch den Leiter des Forstamtes Ahrweiler, Bolko Haase und des Vorsitzenden des Örtlichen Personalrates Axel Schneider überreicht werden. Am 2. Juli 1980 trat W. Schneider seinen Dienst im Forstamt Adenau / Forstrevier Langhardt an. Seit 2015 ist Schneider im Forstamt Ahrweiler / Forstrevier Boos tätig.  In kleiner Runde danke Forstamtsleiter Bolko Haase Herrn Schneider für die geleisteten Dienst und wünscht für die Zukunft alles Gute.

 

 

Ausbildung im Forstamt Ahrweiler erreicht Platz 2

Geschrieben von Sladjana Boromisa 19.12.2020
Zum 10. Mal fand im Jahr 2020 der Wettbewerb „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ in Rheinland-Pfalz statt. Der Wettbewerb wird von der Landwirtschaftskammer RLP, den Jugendverbänden Rheinland-Nassau und Rheinhessen-Pfalz sowie dem Landwirtschaftsministerium ausgeschrieben. In diesem Jahr waren die Ausbildungsstätten der Gärtner, Forstwirte und Revierjäger angehalten sich zu bewerben und ihre Stärken zu präsentieren. Der Wettbewerb zeichnet Betriebe aus, welche besonderen Wert darauflegen, die Auszubildenden optimal auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Unter den reichlich eingegangenen Bewerbungen, schaffte es der Ausbildungsbetrieb im Forstrevier Boos unter die besten Drei. Die Initiative der Auszubildenden und deren Ausbilder Thomas Theisen und Peter Zimmer führte die Teilnahme zum Erfolg und brachte das Forstrevier Boos auf den 2. Platz.

Bei der Siegerehrung, am 17. November 2020, wurde in Anwesenheit von VertreterInnen der Landwirtschaftskammer und der Landjugend durch Norbert Schindler (Ökonomierat & Kammerpräsident) eine Urkunde, sowie das Preisgeld übergeben.
Das Preisgeld spendete der Ausbildungsbetrieb zur Hälfte an die Martinshilfe der Verbandsgemeinde Vordereifel (Foto). Die zweite Hälfte ging zur Unterstützung an leukämieerkrankte Kinder.

Resümee einer Auszubildenden:
„Die Teilnahme an dem Wettbewerb war der Beginn unserer Selbstreflektion, die eine viel tiefere Ebene öffnete und uns als Team näher zusammenrücken ließ. Ein Teil dieses Teams zu sein erfüllt mich mit großem Stolz. Es hat mich an dieser Stelle nochmal ein Stück mehr gelehrt, dass die Antwort nach der Frage des Erfolges selten eine einzige ist. Sie besteht aus unserer Kommunikation und der resultierenden Gewissheit, dass wir uns gegenseitig schätzen und stützen können. Nur wenn wir wachsam sind, aufeinander zugehen und offen zueinander sind, entwickeln sich die Stärken einzelner Individuen und fusionieren so zu einer starken Gemeinschaft - genauso, wie auch der Wald uns braucht.“

 

Unsere Jüngsten pflanzen Zukunft

Geschrieben von Elke Schmidt-Ebi 08.12.2020
„Das wenige was du tun kannst ist viel“. Frei nach diesem Zitat von Albert Schweizer machte sich die Froschgruppe der KiTa Weiler auf, um im nahen Gemeindewald Freudenhaardt neue Bäume zu pflanzen. Unter der Leitung ihrer Erzieherinnen Hannah Schmitz und Dian Nurhayati-Gerharz beschäftigten sich die Kinder in den vergangenen Monaten mit wichtigen Umweltthemen. Ihr Projekt „Ganz schön viel Müll“ hat sie gelehrt, dass jeder von uns kleine Beiträge zum Umweltschutz leisten kann. Daraus ist dann die Idee entstanden auch dem heimischen Wald etwas Gutes zu tun, und durch Borkenkäfer abgestorbene Bäume zu ersetzen. Als Ersatz für die entnommenen Fichten wurde die Esskastanie ausgewählt, da diese an warme Temperaturen besser angepasst ist und ihre Pfahlwurzel festen Halt im Boden findet.  Die Mädchen und Jungen der KiTa Weiler pflanzten mit viel Begeisterung und Einsatz und beschrifteten ihre Bäume mit einer selbstgestalteten Schiefertafel zur Erinnerung an die Pflanzung. Alle hoffen, dass die Bäumchen gut anwachsen und bald die ersten Früchte tragen.