Infos rund um den Wald und das Forstamt

 

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  • Bodenschutzkalkung

    Wissenschaftliche Untersuchungen der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz belegen eingehend die hohe Wirksamkeit der Bodenschutzkalkung im Hinblick auf den Schutz des Waldbodens vor fortschreitender Versauerung, eine Verbesserung der Magnesiumbereitstellung im Boden, eine Verringerung der Kronenvergilbung, eine Erhöhung der biologischen Aktivität und eine Verringerung der Schwermetallmobilität und damit der Gefährdung des Grund- und Quellwassers durch Schwermetalle.

  • Eschentriebsterben

    Seit 2002 wird das Eschentriebsterben in Deutschland beobachtet, mittlerweile ist es auch im Bereich des Forstamtes Adenau sichtbar. Erreger dieser Krankheit, die ausschließlich Eschen befällt, ist ein aus Japan stammender unscheinbarer Pilz, das Falsche Weiße Stängelbecherchen. Als Folge der Infektion werden die geschwächten Eschen häufig von weiteren Pilzen wie dem Hallimasch befallen; diese Bäume sterben meist innerhalb weniger Jahre ab.

  • Schälmaschineneinsatz

    In Folge des Sturmes Kyrill Mitte Januar 2007 waren auch im Bereich des Forstamtes Adenau große Mengen Sturmholz, zum überwiegenden Teil Fichte, angefallen. Der Holzmarkt war nicht in der Lage, diese Holzmengen sofort aufzunehmen, so dass wir das Holz konservieren mussten, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu vermarkten. Größter Risikofaktor ist neben der Zersetzung der Stämme durch Pilze die Entwertung durch den Befall von Borkenkäfern und anderen im Holz lebenden Insekten. Neben Nasslagern ist die Trockenlagerung des zuvor mit der Schälmaschine entrindeten Holzes eine geeignete Konservierungsmethode.

  • Fuchs im Garten?

    In den letzten Jahren tauchen in zunehmendem Maße Füchse in den Ortschaften auf, warum ist das so und welche Risiken gibt es.

  • Nistkastenkontrolle

    Derzeit findet der Herbstputz der Vogelnistkästen im Forstrevier Hochacht-Kaltenborn, Forstamt Adenau, statt. Försterin Bärbel Hohl reinigt zur Zeit die Vogelnistkästen in ihrem Revier, damit im nächsten Frühjahr die Vögel ihre Nester in diese bauen können. Denn die höhlenbrütenden Singvögel wie Blau- und Kohlmeise, Kleiber und Rotschwanz sind insektenfressend und verspeisen viele Schädlinge. Die Kästen sind als eine Ergänzung anzusehen, weil es in unseren naturnah bewirtschafteten Wäldern ausreichend alte Bäume mit natürlichen Brut- und Wohnräumen gibt.

  • Steinmarder

    Der Steinmarder, ein putziger Kulturfolger mit unangenehmen Angewohnheiten. Mancher Autofahrer hat ihn schon verflucht, wenn er über Nacht dem Motorraum des Autos einen Besuch abgestattet hat

  • Wildunfälle

    Obwohl Deutschland zu den am dichtesten besiedelten Ländern gehört, ereignen sich jährlich rund 200.000 Wildunfälle. Neben zum Teil erheblichen Sachschäden an den beteiligten Fahrzeugen sind auch über 2.500 verletzte Personen zu verzeichnen, einige überleben den Unfall nicht.