Aus dem Sattel schöne Landschaften genießen. © Landesforsten.RLP.de / Ralf Lieschied

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Wanderreiten - mit dem Förster durch den Hunsrück

Der Hunsrück mit seinen waldreichen und geschichtsträchtigen Seitentälern der Mosel und den Höhenzügen des Hochwaldes bietet ideale Voraussetzungen zur Erholung in der Natur. Gönnen Sie sich und Ihrem Pferd einen Kurzurlaub in dieser ursprünglichen Landschaft! Gerne führen wir (Förster / Berittführer FN) interessierte Reiter auf ihren eigenen Pferden durch unsere waldreiche und ursprüngliche Heimat. Zudem bieten wir, von Sattel zu Sattel, interessante Informationen und spannende Erlebnisse:

  • Die Schönheit der Landschaft vom Rücken des eigenen Pferdes aus genießen
  • Auf dem Weg zum Urwald von Morgen
  • Wo und wann darf ich eigentlich reiten?
  • Ritt in die Vergangenheit: Geschichte und Geschichten
  • Rettungskette Forst - was ist denn das? 
  • und vor allem: sorgfältig ausgesuchte, abwechslungsreiche Routen und viel Spaß beim Reiten!
  • Bei den Ritten durch den vorderen Hunsrück übernachten wir in der Ehrenburg (***Hotel), DEM Wanderreiterziel der Extraklasse!
  • Oder wir erkunden den Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Hierbei nutzen wir klassische Wanderreiterstationen zur Übernachtung.

Gerne planen wir auch zusätzliche Veranstaltungen mit individuellen Programmen für Gruppen ab 6 Teilnehmer*Innen.

     

    Ehrenburg, das erwartet unsere berittenen Gäste:

    Ein waschechter Förster und Berittführer (FN) führt die Reitergruppe über eine abwechslungsreiche Route über die Hunsrückhöhen zur Ehrenburg. Zur Mittagszeit muss das Baybachtal über einen versteckten Weg durchquert werden. Unterwegs gibt es interessante Informationen zu Wald, Natur,  Geschichte und Geschichten.
    Auf der Beulicher Höhe angekommen, grüßt von weitem das Etappenziel: die Ehrenburg, die nach 2 weiteren Stunden erreicht ist.
    Nach dem Versorgen der Pferde umfängt uns die Welt des Mittelalters bei der Abend-Tafel im Rittersaal. Anschließend treffen wir uns zur geselligen Runde am Lagerfeuer des Burghofes oder am offenen Kamin der Wächterstube in einer uralten und trotzdem quicklebendigen Burg inmitten eines der romantischsten Täler der Region.
    Ein ganz besonderes Erlebnis ist die nächtliche Burgerkundung im Fackelschein.
    Nach dem Füttern der Pferde wird der nächste Tag mit einem vielseitigen Frühstück eröffnet.
    Die Reitroute des (fakultativen) zweiten Tages führt uns zunächst an die Mosel und dann durch die zahlreichen Durchquerungen des Brodenbachs auf die Hunsrückhöhen, um schließlich entlang des Ehrbachtals zur mittlerweile vertrauten Ehrenburg zu gelangen.
    Auch auf dem Heimweg (2. bzw. 3. Veranstaltungstag) finden wir entlang verschlungener Wege neben den Spuren moderner Waldbewirtschaftung die Relikte vergangener Waldnutzungsformen und phantastische Ausblicke.
    Im Baybachtal kehren wir in der "Schmausemühle" ein. Frisch gestärkt und ausgeruht fällt der Aufstieg aus dem Tal sehr viel leichter. Am späten Nachmittag erreichen wir nach insgesamt rund 65 km Streckenlänge (bei Dreitagesveranstaltungen 90 km) den Ausgangspunkt der Zeit-Reise zu Pferd: das Forsthaus Rothenberg, wo wir die Veranstaltung bei Kaffee und Gebäck ausklingen lassen.

     

    Das erwartet unsere berittenen Gäste im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

    Der natürlichen Entwicklung freien Lauf lassen, das ist das wichtigste Ziel dieses jüngsten Nationalparks Deutschlands. Dort wo der ehemals bewirtschaftete Wald vorherrscht(e) wird dieser Prozess während der nächsten 30 Jahre durch menschliche Eingriffe beschleunigend gelenkt: Der Verbreitung der Baumart Buche wird Vorschub geleistet und ehemals trocken gelegte Hangmoore werden durch den Einbau von Abflußhindernissen wieder vernässt. Auch Reitergruppen sind eingeladen, die Abläufe auf dem Weg zum Urwald von Morgen zu bestaunen. Dazu sind abwechslungsreiche, rund 30 km lange Tagesetappen geplant. Unterwegs werden interessante (Aussichts-) Punke wie der keltische Ringwall bei Otzenhausen, der Ringskopf, die Kirschweiler Festung, natürliche Blockschutthalden (das sind jetzt schon richtige Märchenwälder), oder einfache Landmarken angeritten. Zur Quelle des Hohltriefbaches gibt es eine besonder Geschichte zu erzählen. Vielleicht begenen der Reitergruppe auch heimische Tiere wie Rehe, Wildschweine, Rothirsche oder gar versteckt lebende Wildkatzen. Die Übernachtungen erfolgen in einfach eingerichteten Wanderreiterstationen.