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Was geht ab im TV?

Am 06.07.22 11:05 - 11:50 Uhr auf 

3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber

Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume, und sie sind sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen miteinander in Verbindung. Doch in einem Wienerwaldbach leben ganz andere Tiere und Pflanzen als im Donaukanal, in der Alten Donau oder in den verzweigten Wasserarmen der Lobau. Ein Tier wird den Weg zu den geheimnisvollen Standorten weisen: der Biber.

 

Am 06.07.22 14:30 - 15:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch

Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder.

 

Am 06.07.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Wildes Albanien

Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Am Anfang ist ihre Welt sehr klein: ein Horst auf einer Kiefer thronend, einen guten Meter breit und lang. Mehr als siebzig Tage verbringen die Jungen dort, warten auf Futter, trotzen dem Wind und messen ihre Kräfte, bis die Schwingen stark genug sind für einen ersten Flug über die Gipfel. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich die Filmautorin Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte.

 

Am 06.07.22 17:19 - 17:50 Uhr auf 

arte: Indonesien - Der heilige Honigbaum

In den Feuchtgebieten des Sentarum-Sees auf der indonesischen Insel Borneo lebt die Riesenhonigbiene Apis dorsata. In den Wäldern der Seenlandschaft baut sie ihre Nester in den Wipfeln der großen Bäume, die hier als heilig gelten und Laulaus genannt werden. Das indigene Volk der Dayak verehrt die Riesenbiene, ihr Honig nimmt in seiner Kultur einen wichtigen Platz ein. Neben dem Fischfang ist der Verkauf von Honig eine der Haupteinnahmequellen. Die Honigjäger klettern nachts auf die Bäume, um den Bienen ihren Honig zu rauben. Ouaksah ist einer der letzten Honigjäger, der Film begleitet ihn beim Honig sammeln.

 

Am 06.07.22 18:45 - 19:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Bienenbotschafter

„Wir müssen lernen, mit den Augen der Bienen zu sehen; denn wenn es den Bienen gut geht, geht es dem Menschen auch gut“, sagen Antonio Gurliaccio und Moses Martin Mrohs aus Karben. Beide arbeiten in der Eventbranche und hatten 2012 den Kinofilm „More than Honey“ gesehen, in dem es um das weltweit verbreitete Bienensterben geht. Das hat ihr Leben verändert. Antonio nahm an Imkerlehrgängen teil, lernte in Polen und in der Schweiz die uralte Form der Waldbienenhaltung kennen, und zusammen gründeten sie die „Bienenbotschaft“, um den bedrohten Insekten zu helfen. Heute bauen sie Naturnistplätze für die Honigbiene,
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)

 

Am 06.07.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Das persönliche Feld

2000 Quadratmeter – so groß ist die Ackerfläche, die jeder Mensch auf der Erde durchschnittlich zur Verfügung hat. Darauf muss alles wachsen, was er zum Leben braucht. Wir stellen dieses ungewöhnliche Feld vor – bei „Wissen vor acht – Erde“.

 

Am 07.07.22 03:45 - 05:15 Uhr auf 

phoenix: Indien - Wildes Paradies

Wälder, Wüsten und Berge, Asiatische Elefanten, Panzernashörner und Schneeleoparden: Der indische Subkontinent umfasst vielfältige Lebensräume, in denen eine einzigartige Tierwelt beheimatet ist. Monsun und Schmelzwasserflüsse bestimmen das Leben in dieser artenreichen Wildnis. Doch auch der Mensch, der immer stärker in die empfindlichen Ökosysteme eindringt, hinterlässt seine Spuren in der einst unberührten Natur.

 

Am 07.07.22 07:20 - 07:50 Uhr auf 

arte: Kamerun - Der süße Schatz der Baka

Seit ewigen Zeiten bildet der Wald die Lebensgrundlage des Pygmäenstamms der Baka, die halbnomadisch als Jäger und Sammler leben. Bis heute sehen sie sich als Teil eines Ökosystems, das sie mit allem Notwendigen versorgt. Zu den wichtigsten Nahrungsmitteln in den im Zentrum Kameruns gelegenen tropischen Regenwäldern zählt der Honig. Für die Baka ist Honig essenziell, nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Medizin. Guy gehört zu den Wenigen, die eine der ältesten Praktiken der Baka beherrschen: Er ist Honigjäger. Guy versteht es meisterhaft, den wilden Bienenvölkern ihren süßen Vorrat abzujagen.

 

Am 07.07.22 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Wildes Pantanal (1/2)

Das Pantanal im Südwesten Brasiliens ist eines der größten und artenreichsten Feuchtbiotope der Erde. An einem verborgenen Waldsee lassen sich fast alle Bewohner des Pantanals beobachten. Die Dokumentation begleitet Kaimane, Wasservögel und andere Tiere, wenn in der Trockenzeit alle anderen Gewässer austrocknen. Der Waldsee wird zu einer Oase, an der Tapire, Ameisenbären und auch Kuhherden der brasilianischen Cowboys Wasser und Abkühlung finden.
(Teil 2 mit Schwerpunkt Jaguare direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)

 

Am 07.07.22 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Tierkinder der Wildnis (1/5)

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.
(Teile 2 bis 5 über andere Tierkinder direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)

 

Am 07.07.22 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: P.M. Wissen

Wälder speichern CO2 und tragen zum Klimaschutz bei. Um zu ermitteln, wieviel genau, wollen niederländische Forscher Wälder mit einem Laser scannen und jeden einzelnen Baum erfassen. Ziel ist es, Waldflächen einen konkreten Wert zu geben, eine Art CO2-„Preisschild“. Das soll in Zukunft helfen, Rodungen wertvoller Wälder zu verhindern. „P.M. Wissen“ begleitet die Forscher beim Vermessen eines Waldes mithilfe eines mobilen Laserscanner-Rucksacks, erklärt die 3D-Erfassung und die Berechnung der CO2-Speicherkapazität.

 

Am 07.07.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

tagesschau24: Leben bei 50° C - Wenn Hitze zur Bedrohung wird

Die letzten sieben Jahre waren die heißesten, die jemals in Folge auf unserem Planeten gemessen wurden. Die Zahl der Tage, an denen die Temperatur an einigen Orten der Erde 50 °C und mehr erreicht, hat sich seit den 1980er Jahren verdoppelt. „Leben bei 50° C“ erzählt Geschichten von Menschen an extrem heißen Orten, die mit Einfallsreichtum und Widerstandsfähigkeit um ihr Überleben kämpfen oder um Anpassung ringen. Die Story begleitet sie in Mexiko, dem Irak, Australien und anderen Orten auf der Welt, an denen es 50 Grad heiß wird.

 

Am 07.07.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Alte Stoffe - neuer Wald

In der Kindheit hat sie im Wald gespielt. Heute wirkt dieser Teil des Westerwaldes wie aus einem Gruselfilm. Der Wald ist tot, die Erinnerung verblasst. Sinah Schlemmer will den Wald zurückholen mit Mode aus dem Altkleidersack. Sie hat ein Fotoshooting in dem abgeholzten Waldstück bei Welschneudorf organisiert, denn sie will den Gewinn aus dem Verkauf der eigenen Kollektion für ihre Challenge spenden: 5000 € in sechs Monaten, um das Waldstück, dass durch die Hitzesommer fast alle Bäume verloren hat, wieder aufzuforsten. Der SWR begleitet die Mode Upcyclerin ein halbes Jahr bei ihrer Challenge.
(Wdh. morgen 10.10-10.55 Uhr)

 

Am 08.07.22 02:05 - 03:35 Uhr auf 

ARD: Verloren auf Borneo

Fernsehfilm. Eigentlich wollte Julia zu Hohenberg ihren Hochzeitstag am Strand von Hawaii verbringen. Wichtige Geschäfte ihres Mannes Felix führen sie jedoch in den Dschungel von Borneo, wo die distinguierte Gräfin eine für ihr weiteres Leben folgenreiche Entdeckung macht: Durch die illegale Rodung großer Waldflächen verringert sich der Lebensraum der Orang Utans drastisch und die Tiere sind vom Aussterben bedroht. Zu allem Überfluss ist ihr Mann offensichtlich in die Machenschaften der Holzmafia verstrickt.

 

Am 08.07.22 05:40 - 06:15 Uhr auf 

arte: Bäume im Klima-Stress - Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

Im Sommer 2019 war es unübersehbar: Das Sterben von Fichten und Kiefern hat dramatische Ausmaße angenommen. Förster, Waldbesitzer und Wissenschaftler stellen selten einmütig fest, dass es dem deutschen Wald so schlecht geht wie zuletzt in den 1980er-Jahren. Und im benachbarten Ausland sieht es nicht besser aus. Dürre, Stürme und Schädlinge setzen den Bäumen zu - was jetzt gebraucht wird, sind kluge Konzepte. Aber gibt es das eine Patentrezept? Wie kann der Umbau zu einem Mischwald, der dem Klimawandel standhält, gelingen?

 

Am 08.07.22 07:55 - 08:20 Uhr auf 

arte: Deutschland - Rosenfeld, ein Paradies für Bienen

Norbert Poeplau ist nicht nur begeisterter Imker, sondern auch Apidologe - das heißt, er erforscht neue Methoden der Honiggewinnung, der Bienenhaltung und zucht. Seine Lehr und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten. Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker - wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig.

 

Am 08.07.22 10:00 - 11:35 Uhr auf 

arte: Insektenkiller - Wie Chemieriesen unser Ökosystem zerstören

Vor 30 Jahren musste ein Autofahrer etwa alle zwei Stunden einen Halt einlegen, um die Windschutzscheibe von Insekten zu reinigen. Heute kann er ganz Europa durchqueren, ohne auch nur ein einziges Mal vom Scheibenwischer Gebrauch zu machen, denn seit den 1990er Jahren ist die Gesamtbiomasse der Insekten um 75 Prozent zurückgegangen. Schuld daran ist der massive Einsatz von Neonikotinoiden, sogenannten "systemischen" Insektiziden, die sich in allen Pflanzenzellen ausbreiten. Sie sehen aus wie bunte Bonbons und scheinen völlig harmlos, doch sie haben eine stark toxische Wirkung. Weil immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen vor den katastrophalen Folgen dieser Nervengifte warnen, setzen die Multis alles daran, den Kausalzusammenhang zwischen ihren Produkten und dem Insektentod zu vertuschen. Sie finanzieren unseriöse Studien, üben Druck auf Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen aus, betreiben intensive Lobbyarbeit bei den Regulierungsbehörden und versuchen mit allen Mitteln, Einschränkungen und Verbote zu verhindern oder zu umgehen. Unterdessen schreitet das Insektensterben mit nie dagewesenem Tempo voran. Weil Insekten aber eine zentrale Rolle als Bestäuber und Teil der Nahrungsketten spielen, zieht die radikale Dezimierung alle Ökosysteme in Mitleidenschaft: Fischen und Vögeln geht das Futter aus, so dass sie ebenfalls immer weniger werden. Zudem belegen jüngere Studien, dass die Chemikalien auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.

 

Am 08.07.22 11:50 - 12:25 Uhr auf 

3sat: Berner Waldmenschen

Im Bremgartenwald leben zurzeit fünf Männer, die sogenannten Berner Waldmenschen. Ihre Lebensform polarisiert. Wem gehört der Wald? Handelt es sich bei den Waldmenschen um asoziale Schmarotzer oder um Freigeister, die unsere Gesellschaft gar bereichern? Was trifft zu? Um das herauszufinden, zieht Reporter Donat Hofer in die Wald-WG. Was bedeutet eine solche Lebensform für unsere Gesellschaft, was gibt und was nimmt sie? Diesen Fragen geht Donat Hofer nach und findet eine Antwort.

 

Am 08.07.22 15:35 - 16:20 Uhr auf 

3sat: Wildnis Europa - Der Wisent

Er gilt als das größte und schwerste Landsäugetier Europas, voller Kraft und Anmut - der Wisent. Fast wäre er ausgestorben. Das letzte wildlebende Exemplar wurde 1927 im Kaukasus geschossen. Langsam erobert sich der König der Wälder seinen Lebensraum zurück. Kann er sein Territorium in Zukunft behaupten?
(Wdh. übermorgen 3.00-3.40 Uhr)

 

Am 08.07.22 16:20 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Wildnis Europa - Der Elch

Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Der Elch gilt als Symboltier Skandinaviens und wird "König der Wälder" genannt. Der norwegische Naturführer und Fotograf Borre Aasbo folgt den Elchen auf tagelangen Wanderungen durch die Wälder.
(Wdh. übermorgen 3.40-4.25 Uhr)

 

Am 08.07.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Wildnis Europa - Der Luchs

Der Luchs ist die größte Katze in Europa und ein scheuer Jäger. Tief in den Wäldern lauert er seiner Beute auf. Doch sein Lebensraum ist bedroht. Der Nationalpark Risnjak im Westen der Gebirgslandschaft Gorski Kotar in Kroatien ist einer der letzten Rückzugsorte für den Luchs. Vedran Slijepcevic ist den Tieren mit der Hilfe von Fotofallen auf der Spur.
(Wdh. übermorgen 4.25-5.10 Uhr)

 

Am 08.07.22 17:05 - 17:50 Uhr auf 

arte: Die Goralen der polnischen Tatra

Das Tatra-Gebirge im Süden Polens war einst eine Wildnis aus Wäldern und Felsen. Vor Hunderten von Jahren versteckten sich dort Räuberinnen und Räuber, und nomadisch lebende Völker aus dem Balkan suchten neue Weiden. Ihre Nachfahrinnen und Nachfahren nennen sich Goralen - Bergbewohnerinnen und Bergbewohner. Die Goralen haben mit der Zeit die wilde Natur zu ihrer Heimat gemacht und eine eigene Welt aus Traditionen und Bräuchen geschaffen. Lange Zeit lebten sie abgeschottet von der Außenwelt und kämpften in der rauen Bergwelt ums Überleben. Nicht nur die Sennerei, auch die Flößerei hat Tradition. In der waldreichen Gegend ist das Holz eine wichtige Handelsware. Der Transport über die Flüsse ging früher sogar bis nach Danzig. Die Gegend ist aber auch berühmt für ihre spezielle Holzarchitektur, die natürlich auch dem Waldreichtum zu verdanken ist.

 

Am 08.07.22 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Wildnis Europa - Der Vielfraß

Der Vielfraß gilt als stark und angriffslustig und wird nicht ohne Grund gefürchtet. Er gehört zur Familie der Marder und ist der größte Vertreter der Art in Europa. Er ist ein unermüdlicher Wanderer, ständig in Bewegung und auf der Suche nach Nahrung. Im dünn besiedelten finnischen Niemandsland versucht der Tierfilmer Kari Kemppainen den Vielfraß anzulocken.
(Wdh. übermorgen 5.10-5.50 Uhr)

 

Am 08.07.22 17:50 - 18:35 Uhr auf 

arte: Bosnien und Herzegowina (1/2)

Wild und unbekannt liegt mitten im Herzen Europas Bosnien und Herzegowina. Raue Gebirge, dichte Wälder und wilde Wasserfälle prägen das Bild der unberührten Landschaften. Luchse, Wölfe und Bären durchstreifen Berge und Täler. Einer der letzten Urwälder Europas ist Rückzugsort für viele bedrohte Tierarten. Bosnien und Herzegowina ist tatsächlich ein noch unentdecktes Naturparadies mitten in Europa.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 08.07.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Expedition Afrika

Seltene Gorillas, Löwen im Liebestaumel und die Folgen skrupelloser Wilderer: Wir begleiten Fotograf und Filmemacher Reinhard Mink auf seiner Expedition durch Afrika. Seine Reise führt ihn zuerst zu den Berggorillas in Uganda, den letzten ihrer Art. Doch jetzt gibt es zuckersüßen Nachwuchs im Schutzgebiet. Danach geht es in die Serengeti. Dort ist gerade Paarungszeit. Die Honeymooners, Löwenpaare beim Liebesakt, brüllen bereits vor Sonnenaufgang durch den Nationalpark. Reinhard Mink besucht zuletzt die Ranger in der Savanne. Sie suchen Wilderer, die Jagd auf Spitzmaulnashörner machen. Für ihren Einsatz werden die Ranger oft mit dem Tode bedroht.
(Wdh. übermorgen 14.45-15.30 Uhr)

 

Am 09.07.22 00:45 - 01:30 Uhr auf 

phoenix: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer entdeckte und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern auslöste, lebten diese Völker in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Dies möchte diese Dokumentarreihe ändern und klärt über das Leben der Menschen vor der Ankunft der Weißen in Amerika auf.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 3.45 Uhr)

 

Am 09.07.22 03:45 - 04:30 Uhr auf 

phoenix: Geheimnis der Rockies - Der Banff National Park

Im Wilden Westen Kanadas stoßen Arbeiter beim Bau der Eisenbahn 1885 auf schwefelhaltige Quellen. Dieser Zufallsfund markiert die Stunde Null des Banff National Parks. Der Eisenbahnmagnat William van Horne ist beeindruckt, beschließt die Quelle und die einzigartige Schönheit der sie umgebenden Bergwelt für die Menschheit zu erhalten. So entsteht einer der ersten Nationalparks der Welt. Heute ist Banff UNESCO Welterbe und zieht mit magischen Orten, wie dem Lake Louise und dem Icefield Parkway, Besucher aus aller Welt in seinen Bann. Für den Erhalt dieses Naturschauspiels kämpfen Wissenschaftler aus aller Welt. Die schneebedeckten Gipfel des Valley of the Ten Peaks, endlose Wälder, grüne Seen und wilde Flüsse die Dokumentation Geheimnis der Rockies begleitet Holger, Antje und weitere deutsch-kanadische Abenteurer durch ein Jahr in dieser attraktiven Welt und lässt die Zuschauer die gewaltige Herausforderung spüren, diese Wildnis zu bewahren.

 

Am 09.07.22 07:45 - 08:15 Uhr auf 

tagesschau24: Die neuen Jägerinnen - Abschied vom Lodenfilz

Die Jagd erlebt eine Renaissance. Die Zahl der Jagdscheinabsolventen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Eine neue Generation wächst heran. Es sind zunehmend junge Frauen, die auf diese Weise einen Zugang zur Natur suchen. Viele von ihnen wollen nur noch Fleisch essen, das sie selbst erlegt haben. Jagd bedeutet für sie mehr als Freiheit und Abenteuer - sie ist aktiver Wald- und damit Klimaschutz: "Fridays for Future" erobert den Hochsitz.
(Wdh. heute 16.30-17.00 Uhr)

 

Am 09.07.22 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Die Elefanten von Hwange

1930 wurde der Hwange-Nationalpark im Südosten von Simbabwe gegründet, um Elefanten Schutz zu bieten. Doch schon bald bot der Park auch Giraffen, Antilopen und vielen anderen Tierarten einen sicheren Lebensraum. Heute sind die meisten Tiere hier wieder bedroht – der Grund diesmal: zu viele Elefanten.

 

Am 09.07.22 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Fischotter - kluge Schwimmer

Dank eines Artenhilfsprogramms hat sich wieder eine stabile Fischotter-Population in den südostbayerischen Grenzgebirgen etabliert. In den 70er-Jahren war der Fischotter in Bayern fast völlig verschwunden, aber glücklicherweise nie ausgestorben. Es gelang durch gezielte Hilfsmaßnahmen die natürliche Restpopulation aufzupäppeln. Nach aktuellen Schätzungen leben wieder rund 300 Fischotter in Bayern. Doch der Fischotter ist nach wie vor eines der bedrohtesten Säugetiere Europas.

 

Am 09.07.22 10:55 - 11:40 Uhr auf 

arte: Kolumbien, das entfesselte Paradies (1/2)

Ein bildgewaltiger Zweiteiler führt tief in die Wildnis Kolumbiens, in seine Urwälder am Amazonas und am Orinoco bis hinauf in die Gletschergebiete der Anden und die weitgehend unberührte Pazifikküste mit seiner einzigartigen Unterwasserwelt. Kolumbien hat sich zum Besseren verändert und viele einst umkämpfte Regionen sind wieder sicher. Ein Team zog aus, um ein Naturparadies zu filmen, das ein halbes Jahrhundert lang Sperrgebiet war. Im ersten Teil geht es in den Osten Kolumbiens, der von zwei Flüssen beherrscht wird: dem Orinoco und dem Amazonas.

 

Am 09.07.22 12:25 - 13:10 Uhr auf 

arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese

Bei der größten wissenschaftlichen Expedition, die jemals in Neuguinea unternommen wurde, sollen neue Erkenntnisse über eine seit Jahrmillionen vom Rest der Welt isolierte Erdregion gewonnen werden: Das Wissenschaftlerteam erkundet neben den Gewässern auch den Mangrovensumpf und die Urwälder, von den Wurzeln bis zur Krone, und entdecket auch hier unbekannte Arten. Die Funde aus dem Lengguru-Massiv werden in zahlreichen Forschungslaboren untersucht. Dadurch wollen die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die dortige Tier- und Pflanzenwelt gewinnen und damit auch über die Evolutionsgeschichte unserer Erde.

 

Am 09.07.22 13:55 - 14:25 Uhr auf 

hr: Hyazinth-Aras

Papageienliebe heißt: zärtlich sein, gemeinsam ein Nest bauen, sich auch mal die Meinung sagen, Freunde treffen, und dann: eine Familie gründen. Brasiliens bunte Papageien in ihrem natürlichen Lebensraum sind unmöglich zu überhören und zu übersehen. Der knallblaue Hyazinth-Ara ist der Größte der Vogelfamilie. Ihr leuchtend blaues Gefieder weckt Begehrlichkeiten und hat sie in Brasilien an den Rand der Ausrottung gebracht. 2004 war der Bestand auf geschätzte 6.500 Tiere geschrumpft, durch Schutzprojekte und nicht zuletzt durch die private Initiative von Farmbesitzern konnte sich der Bestand wenigstens stellenweise wieder erholen.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)

 

Am 09.07.22 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Wildlife-Cops

Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Beim Fressen geben Schwarzbären eine leichte Zielscheibe ab. Deshalb versuchen Wilderer ihre Beute oft mit leckeren Appetithappen zu ködern. Das Lockmittel wird meistens aus Zutaten wie Hundefutter, Gemüse und Fleisch zubereitet. Aber diese Jagdmethode ist strengstens verboten, denn sie gefährdet den Bestand. Daher hat ein verantwortungsbewusster Pilzsammler die Beamten des „United States Fish and Wildlife Service“ informiert, als ihm im Wald etwas Verdächtiges auffiel. Die Wildhüter suchen vor Ort nach weiteren Spuren.

 

Am 09.07.22 16:20 - 17:05 Uhr auf 

ZDFneo: Inselwelten – wo das Leben überrascht

Inselwelten sind besonders. Ob sie im Meer liegen oder mitten in einer völlig andersartigen Umgebung: Meistens beherbergen sie einzigartige, hoch spezialisierte Tiere und Pflanzen. Von der Wüstenoase bis zur Vulkaninsel zeigt Dirk Steffens, wie die Isolation das Leben prägt, wie Inseln Leben erhalten – und wie fragil diese Inselwelten sind.

 

Am 10.07.22 03:45 - 05:15 Uhr auf 

phoenix: Der Pfälzerwald rund ums Jahr

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Zusammen mit den Nordvogesen bildet er ein grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat. Er ist Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten. Im Wechsel der Jahreszeiten begleitet der Film Menschen, die den Wert naturnahen Handelns erkannt haben und für den Erhalt der Natur kämpfen.

 

Am 10.07.22 05:30 - 06:15 Uhr auf 

ZDFneo: Extreme Welten – Das unsichtbare Netzwerk

Staubtrockene Wüsten, eisige Polarregionen, tropische Regenwälder: Auf den ersten Blick besteht zwischen ihnen keine Verbindung. Doch allmählich enthüllt die Wissenschaft, wie alles mit allem zusammenhängt. Unser Planet funktioniert wie ein Superorganismus. Veränderungen an einer Stelle haben Folgen für ein ganzes Netzwerk, das den Globus umspannt. Im ersten Teil der neuen Staffel von Faszination Erde zeigt Dirk Steffens, was man von den Abhängigkeiten weiß, und stößt dabei auf manche Überraschung.
(Wdh. übermorgen 1.00-1.45 Uhr)

 

Am 10.07.22 06:15 - 07:00 Uhr auf 

ZDFneo: Die Zähmung des wilden Planeten

Unsere Erde ist ein wilder Ort – angetrieben von inneren und äußeren Kräften, dynamisch und ständig in Bewegung. Die Gewalten aus der Tiefe brechen sich in Form von Naturkatastrophen immer wieder Bahn. Landschaften haben sich über Jahrmillionen geformt, Stoff- und Energiekreisläufe entwickelt. Ihr heutiges Gesicht und ihre Bewohner sind das Produkt ihrer wilden Natur. Dirk Steffens geht der Frage nach, mit welchen Strategien das Leben gelernt hat, auf die Herausforderungen unseres Planeten zu reagieren.
(Wdh. übermorgen 1.45-2.30 Uhr)

 

Am 10.07.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 

ARD: Stadt, Land, Fuchs

Über zwei Jahre lang waren die Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der Norddeutschen Küste auf der Spur. Mithilfe vieler versteckter, eingegrabener und getarnter Kameras gelang es ihnen, den schlauen wie kamerascheuen Tieren Geheimnisse zu entlocken. Das Ergebnis ist ein tiefer Einblick in das Familienleben von Füchsen in der Stadt und auf dem Land.

 

Am 10.07.22 15:45 - 16:15 Uhr auf 

ZDF: Vorsicht Zimmerpflanzen - Der Klimakiller in den eigenen vier Wänden?

Zimmerpflanzen als Rückbesinnung auf die Natur. Gekauft mit gutem Gewissen. Die grünen Raumwunder sollen gut fürs Raumklima sein. Doch der Boom hat auch seine Schattenseiten. Mit einem Marktvolumen von 1,7 Milliarden Euro haben sich Zimmerpflanzen zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. In Europa machen strenge Regeln beim Einsatz von Pestiziden, enorme Energiekosten und hohe Löhne den Anbau von Zimmerpflanzen unattraktiv. Billig produziert werden sie daher in Ländern des globalen Südens mit guten klimatischen Bedingungen – so wie in Costa Rica: Auf dem Rücken der Umwelt und der Niedriglohn-Arbeiter werden dort mithilfe von gefährlichen chemischen Pflanzenschutzmitteln und dem enormen Einsatz von Dünger Stecklinge im Akkord hochgezogen. "planet e." begibt sich auf die Reise zum Ursprung unserer Zimmerpflanzen, beleuchtet die weiten Wege und gibt Antworten auf die Frage, welche Folgen die wachsende Nachfrage nach immer mehr Grün in unseren vier Wänden für unsere Umwelt hat.

 

Am 10.07.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

rbb: Leben im Kronendach (1/2)

Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)

 

Am 10.07.22 22:45 - 23:40 Uhr auf 

ServusTV: P.M. Wissen

Wälder speichern CO2 und tragen zum Klimaschutz bei. Um zu ermitteln, wieviel genau, wollen niederländische Forscher Wälder mit einem Laser scannen und jeden einzelnen Baum erfassen. Ziel ist es, Waldflächen einen konkreten Wert zu geben, eine Art CO2-„Preisschild“. Das soll in Zukunft helfen, Rodungen wertvoller Wälder zu verhindern. „P.M. Wissen“ begleitet die Forscher beim Vermessen eines Waldes mithilfe eines mobilen Laserscanner-Rucksacks, erklärt die 3D-Erfassung und die Berechnung der CO2-Speicherkapazität.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)

 

Am 11.07.22 01:10 - 02:40 Uhr auf 

hr: Das Forum - Rettet Davos die Welt?

Seit 1971 bringt Klaus Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Schweizer Bergdorf Davos zusammen - fest davon überzeugt, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können. Der Dokumentarfilm begleitet den World Economic Forum-Gründer und geht der Frage nach: Trägt seine Vision Früchte und kann das WEF zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es Teil des Problems und dient nur der Durchsetzung der Eigeninteressen der globalen Elite? Während das WEF in Davos 2018 tagt, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonasregenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Elite und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, allen voran die Klimaaktivistin Greta Thunberg, drängen in die Öffentlichkeit. Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. Der Dokumentarfilm von Marcus Vetter zeigt, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet er führende Mitarbeiter von Klaus Schwab bei internationalen Projekten vor Ort. Jennifer Morgan, Leiterin von Greenpeace International und bekennende Kritikerin des Weltwirtschaftsforums, nutzt das exklusive Treffen, um Politiker und Wirtschaftsführer für Klimaschutz zu sensibilisieren.

 

Am 11.07.22 06:30 - 06:50 Uhr auf 

arte: Generation Waldbesetzer - Im Baumhaus gegen die Klimakrise

Sie kämpfen für den Klimaschutz und wollen, dass Gesellschaft, Wirtschaft und Politik endlich konsequent handeln. Den Autobahnausbau der A49 quer durch einen intakten Mischwald und ein Wasserschutzgebiet wollen sie stoppen. Bis zu 200 Aktivisten aus ganz Europa campieren im Dannenröder Forst in Zelten und Baumhäusern, um sich der Rodungsmaschinerie in den Weg zu stellen. Die Klimabewegung hat sich über Grenzen hinweg organisiert, denn der Kampf um den Dannenröder Forst steht exemplarisch für das Ringen um die Frage: Wie vereinbaren wir Klimaschutz, Lärmschutz und prosperierende Wirtschaft? Aufhalten können sie das Projekt nicht, aber Aufmerksamkeit schaffen für ihr Anliegen, Verkehrspolitik neu zu denken. Joschik hat früher Politik studiert. Jetzt lebt sie in einem selbstgezimmerten Baumhaus in 20 Metern Höhe. Im Sommer wie im Winter harrt sie hier aus, ernährt sich von Lebensmittel-Spenden oder Resten aus Supermarkt-Containern. Joschik weiß, dass sie Gesetze bricht. Aber für den Kampf um das Erreichen der Klimaziele ist sie auch bereit, ins Gefängnis zu gehen. Unterstützt werden die jungen Aktivisten von Anwohnern und einer Bürgerinitiative, die auch mit den hessischen Grünen hart ins Gericht gehen. Hitzige Diskussionen sind vorprogrammiert. Mit dem Start der Rodungsarbeiten im November 2020 eskaliert der Konflikt. Mehrere tausend Polizisten aus dem ganzen Bundesgebiet werden eingesetzt, um die Protestcamps zu räumen. Es kommt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Festnahmen und Verletzten.

 

Am 11.07.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)

 

Am 11.07.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 

BR: Das Steinhuder Meer - Niedersachsens Naturoase

Das Steinhuder Meer ist Norddeutschlands größter Flachsee. Die 30 Quadratkilometer große Wasserfläche mit den angrenzenden Mooren, Erlenbrüchen und Feuchtwiesen ist Naturparadies und Naherholungsgebiet. Es bietet Lebensraum für seltene Tiere, ist gleichzeitig aber auch Segelrevier und Strandbad.

 

Am 11.07.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 

hr: Costa Rica - Das pralle Leben

Diese Dokumentation zeigt die einzigartige Fauna Costa Ricas in beeindruckenden Bildern und deckt dabei spannende Geheimnisse des Tierreichs auf: nächtliche Raubzüge, skurrile Balztänze und ungewöhnliche Paarungsrituale eingeschlossen. Auch das ist das "pralle Leben", das dieses Land zwischen Karibik und Pazifik mit seinen bis heute aktiven Vulkanen so einzigartig macht.

 

Am 11.07.22 13:55 - 15:00 Uhr auf 

ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten

Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

 

Am 11.07.22 16:45 - 17:30 Uhr auf 

3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Unsere Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.

 

Am 11.07.22 18:00 - 19:00 Uhr auf 

ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (1/2)

Von den majestätischen Sibirischen Tigern zu den agilen, baumkletternden Ozelots: Katzen haben durch die Evolution unterschiedliche Formen, Farben und Größen angenommen. Momentan existieren 37 verschiedene Katzenarten, die im Dschungel, in den Bergen, in den Wüsten oder in der Savanne leben. Sie können höher springen, schneller laufen und besser klettern als jede andere Spezies auf der Welt. Biologe Patrick Aryee reist rund um die Welt zu einigen der abgelegensten Orte unserer Erde, um den reichen und vielfältigen Familienbaum der Katzen zu erforschen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

 

Am 11.07.22 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald des Iberischen Luchses

Wild, warm und wunderschön: die „Dehesa“. Es ist die Bezeichnung für die weitläufigen Wälder der Iberischen Halbinsel und eines der artenreichsten Gebiete der Erde. Diese Wälder sind auch Schutzzonen: für einige der am meisten gefährdeten Tiere Europas. Mächtige Kaiseradler ziehen hier ihre Kreise, Geier und Füchse treffen als Nahrungskonkurrenten aufeinander und seltene Luchse haben hier ihr Jagdgebiet. Beim Aufeinandertreffen zweier Luchsfamilien entbrennt ein erbitterter Kampf zwischen ihnen. Auch die imposanten Hirsche fordern sich nun zum Duell um die Weibchen, während Gottesanbeterinnen den Paarungsakt in aller Stille und auf ihre Weise abschließen. Sie fressen den Gatten kurzerhand auf. Vor der idyllischen Kulisse der „Dehesa“ spielen sich im Laufe eines Jahres große und kleine Dramen ab. Diese Gebiete erzählen viele Geschichten - vom Tarnen und Täuschen, von Sieg und Niederlage, und vom täglichen Überlebenskampf in der Tierwelt.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)

 

Am 11.07.22 21:45 - 22:15 Uhr auf 

tagesschau24: Was tun, wenn die Fichten sterben?

"Wir haben gedacht, der Klimawandel geht allmählich vorwärts, wie ein Dimmer an der Stehlampe, aber es ist tatsächlich eher ein Kippschalter", sagt Katharina Pietzko, Forstamtsleiterin bei Thüringenforst. Sie sieht gerade, wie ganze Fichtenbestände dem Kahlschlag geopfert werden. Wegen Trockenheit und Borkenkäfer sind die Flachwurzler, die viel Wasser brauchen, überall in Deutschland auf weiten Flächen abgestorben. "In 25 Jahren", so Andreas Bolte von Thünen-Institut, "könnte es - das Fichtensterben hochgerechnet - diesen Baum in Deutschland nicht mehr geben." Dabei ist die Fichte der "Brotbaum" für die Holzwirtschaft, verarbeitet zu Dachstühlen, Bücherregalen, Holzpaletten, Holzhackschnitzel. Der Wald, erhoffter Retter im Klimawandel, könnte nun sein Opfer werden. So wird der Wald gerade zu einer umkämpften Bastion zwischen Holzwirtschaft und Naturschutz. Wälder sollen zum einen helfen, den Kohlendioxidspiegel zu senken. Sie sollen den immer steigenden Hunger nach Holz decken. Sie sollen in der kommenden heißen Zeit die Landschaft kühlen. Als erneuerbare Energie den Verbrauch fossiler Energien entlasten. Und Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsort für Menschen sein. Wie kann der Wald das alles? Ökologische und wirtschaftliche Ansprüche scheinen unvereinbar miteinander zu konkurrieren. Diesen Konflikt auszuloten, ist "Exakt - Die Story" mit Förstern, Waldbesitzern und Wissenschaftlern in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg unterwegs. Die Waldexperten zeigen, wie Forstwirtschaft funktioniert und wie Bewirtschaftung schaden kann. Sie erzählen davon, was für sie ein naturnaher Wald ist und wie er stark gemacht werden kann für das neue Klima. Ihre Erkenntnisse zu den Baumarten der Zukunft sind Thema wie auch die künftigen Honorierungen für die Waldbauern. Sie alle führen gerade eine teils sehr kontroverse Auseinandersetzung auf der Suche nach einem gemeinsamen Ziel, dem richtigen Plan für einen nachhaltig gesunden Wald.

 

Am 12.07.22 02:02 - 02:17 Uhr auf 

tagesschau24: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder

Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.

 

Am 12.07.22 06:10 - 07:05 Uhr auf 

ZDFneo: Aus Liebe zum Leben - Artenschutz

Ungefähr zwei Millionen Tier- und Pflanzenarten sind wissenschaftlich beschrieben, der Weltartenschutzrat geht jedoch von mindestens acht Millionen aus. Eine Million Arten sind aktuell vom Aussterben bedroht, unzählige sind bis heute noch gar nicht entdeckt. Bei dieser Vielfalt stellt sich zwangsläufig die Frage: Wo soll der Artenschutz ansetzen? Und welche Tierarten wollen wir retten? Welche müssen wir sogar retten – in unserem eigenen Interesse?

 

Am 12.07.22 09:40 - 10:35 Uhr auf 

arte: Vermisst - Wo sind die Vögel?

Vögel sind Nachfahren der Dinosaurier und älter als die Menschheit, doch überall verschwinden sie. Allein in Deutschland ist die Zahl der Feld- und Wiesenvögel in 30 Jahren um mehr als die Hälfte gesunken, in Frankreich mehr als ein Drittel. Betroffen sind auch Kiebitze, Feldlerchen und Rebhühner. Die britische Vogel-Bloggerin Mya-Rose Craig hat sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen begeben und dabei Wissenschaftler, Landwirte und den US-Bestsellerautor und Vogelbeobachter Jonathan Franzen getroffen. Warum verschwinden die Vögel? Und was macht sie für unser Überleben so wichtig?

 

Am 12.07.22 10:35 - 11:30 Uhr auf 

arte: Geheimnisvolle Bewohner der Lüfte

Es ist eine faszinierende Entdeckungsreise in die Erdatmosphäre: Eine Vielzahl von Insekten, Samen, Pollen und Bakterien schwebt dort über uns, das sogenannte Luftplankton. Es lebt in der dicken Hülle aus Gasen und Wasser, die unseren Planeten vor dem tödlichen Vakuum des Alls schützt. Die Dokumentation "Geheimnisvolle Bewohner der Lüfte" gibt überraschende Einblicke in spannende, mikroskopisch kleine Welten.

 

Am 12.07.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

rbb: Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald

Die Schorfheide im Nordosten Brandenburgs ist dünn besiedelt und vielen Menschen kaum bekannt. Dabei wartet die Region mit zahlreichen Superlativen auf: Hier liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Ein Teil, der fast 600 Hektar große Buchenwald Grumsin, gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und steht damit auf einer Stufe mit der Serengeti oder dem Grand Canyon. In den naturnahen Wäldern brüten See , Fisch und Schreiadler, Kranich und Schwarzstorch. Neben den Wäldern, prägen tausende Moore und über 200 Seen die Region. Und im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin liegt heute nicht nur der größte Demeterhof Deutschlands, sondern auch die größte zusammenhängende Ökolandbau Region Deutschlands. In traumhaft schönen Bildern und besonderen Tiersequenzen erzählt der Film eine erstaunliche wie positive Geschichte. Er berichtet, wie es Naturschützer, Förster und Landwirte in den letzten 30 Jahren gemeinsam geschafft haben, die Artenvielfalt zurück zu bringen und die Schorfheide zu einer Vorbildregion in Sachen Naturschutz für ganz Deutschland zu machen.