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Am 13.01.21 05:45 - 06:00 Uhr auf 

SR: Ganz schön behämmert - Spechten auf der Spur

In mehr als 30 Jahren Specht-Forschung ist es dem Ornithologen Klaus Ruge noch nie gelungen, das Rätsel zu lösen, das sich im Inneren eines Specht-Nests abspielt. Doch dank Tierfilmer Markus Zeugin und dessen Spezialkameras erhalten die beiden Forscher völlig neue Einblicke ins Specht-Leben: vom Ei bis zum Flüggewerden.

 

Am 13.01.21 06:00 - 06:55 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile im Blätterwald! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen. Im Gegenteil: Pete Nelson und sein Team zeigen, welche Meisterwerke in luftiger Höhe entstehen können, wenn man mit Know-how an die Sache herangeht. Der „Treehouse Master“ reist mit seinen Angestellten durch ganz Amerika und konstruiert im Geäst von Eichen, Weymouth-Kiefern und uralten Douglasien wahre Paläste - bestens ausgestattete Nutz- und Wohnräume für fünf- bis sechsstellige Dollarbeträge. Von der Badelandschaft mit Whirlpool über die japanisch anmutende Teestube bis zum Multimedia-Paradies: Die einfallsreichen Konstruktionen der Profi-Handwerker sind perfekt in ihre natürliche Umgebung integriert und ein geräumiges Sonnendeck mit Panoramablick ist nahezu bei jedem Baumhaus Pflicht.
(Weitere Folgen bis Sonntag zur selben Zeit)

 

Am 13.01.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 

SWR: natürlich!

"natürlich!"-Moderatorin Ulrike Nehrbaß ist im Moseltal unterwegs. Neben der faszinierenden Landschaft gibt es hier noch andere erstaunliche Dinge zu sehen: einzigartige Hochhäuser für Tiere, sogenannte Lebenstürme. Sie bieten vom Boden bis zum Dach Lebensräume, z. B. für Igel, Mauereidechsen und Insekten - eine Art Tier-WG. Dabei gleicht kein Turm dem anderen. Echte Hingucker und wichtige Biotope zugleich, denn die aufgeräumte Landschaft bietet immer weniger natürliche Lebensräume. Die Kamera ist dabei, wenn einer dieser vier Meter hohen, dreidimensionalen Lebenstürme entsteht. Außerdem in "natürlich!": Der Fischotter, das Wildtier des Jahres 2021, die Schattenseiten der Digitalisierung, warum unaufgeräumte Wälder wichtig sind, unsere Serie "Eulbergs Kosmos" und eine rheinland-pfälzische Künstlerin, die mit ihren Skulpturen auf den Klimawandel aufmerksam machen möchte.

 

Am 13.01.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Olympic – Berge am Pazifik

Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonders großer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic Nationalpark. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orcagruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Ein Geben und Nehmen zwischen zwei Tierarten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen dann die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wieder. In den kurzen Monaten des Überflusses legen sich Olympische Murmeltiere und Schwarzwedelhirsche Reserven für den Winter an.

 

Am 13.01.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Olympic – Berge am Pazifik

Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonders großer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic Nationalpark. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orcagruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Ein Geben und Nehmen zwischen zwei Tierarten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen dann die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wieder. In den kurzen Monaten des Überflusses legen sich Olympische Murmeltiere und Schwarzwedelhirsche Reserven für den Winter an.

 

Am 13.01.21 15:55 - 16:50 Uhr auf 

arte: Costa Rica - Der Natur zur Seite stehen (1/3)

Weltweites Vorbild im Umweltschutz und in der Bekämpfung des Klimawandels - Costa Rica. Das kleine mittelamerikanische Land zwischen Pazifik und der Karibik hat mit seiner Umweltpolitik erfolgreich die Zerstörung seiner Wälder gestoppt. Außerdem wurde es in nur 30 Jahren auch zum Schutzgebiet für mehr als fünf Prozent der weltweiten Tier- und Pflanzenarten. Von den Trockenwäldern Mittelamerikas, die einst die gesamte Pazifikküste der Landbrücke bedeckten, sind heute nur noch vereinzelte Reste vorhanden. In Costa Rica haben sich diese Waldgebiete nicht nur erholt, sondern breiten sich dank des Einsatzes von Biologen und Anwohnern wieder aus. Dadurch konnten gefährdete Arten wie der Jaguar ihre Bestände deutlich vergrößern.

 

Am 13.01.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt

Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben auf der Erde noch niemals so groß wie heute. Etwa 26.000 von 76.000 bekannten Arten sind akut bedroht. In seiner neuen dreiteiligen Expedition besucht Andreas Kieling "Uralte Paradiese", "Wildnis in Gefahr" und "Geschützte Welten". Überall auf der Welt trifft der Tierfilmer engagierte Wissenschaftler und gewinnt Einblicke in verblüffende Naturphänomene.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 13.01.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Afrikas Naturwunder - Ein Tag wie kein anderer

Mit jedem Sonnenaufgang beginnt in Afrika ein Tag, der ist wie kein anderer. Auf dem Kontinent der Giganten, der großen Jäger und kleinen Naturwunder müssen sich die Bewohner rund um die Uhr den Extremen stellen, ums Überleben kämpfen und sich um kommende Generationen kümmern. Von den Morgenstunden mit der Straußenfamilie in der Wüste Namib über heiße Nachmittage bei den Giraffen in Kenia bis zum Sonnenuntergang im Etosha Nationalpark am Wasserloch der Elefanten: Jeder Tag in Afrika ist ein Abenteuer, von früh bis spät.
(Wdh. morgen 9.30-10.30 Uhr)

 

Am 13.01.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

BR: Wasser für die wilde Isar

Mehr als 200 bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben im und am breiten wilden Kiesbett der Oberen Isar im Werdenfelser Land. Doch die Landschaft des letzten großen deutschen Wildflusses ist bedroht. Sie wird von grünem Dickicht überwuchert, weil der größte Teil des Wassers zur Energiegewinnung für das Walchenseekraftwerk abgeleitet wird. Dem Fluss bleibt nur die sogenannte Restwassermenge. Zu wenig um den Kies, der den Wildfluss prägt, zu transportieren und sein Bett zu gestalten und vor allem, den Bewuchs in Schach zu halten. Naturschutz-Maßnahmen, die die wuchernden Weidenbäume eindämmen sollen, scheinen erfolglos. Aber es gibt noch eine letzte Chance, diesen einmaligen Wildfluss zu retten. Die Verträge mit dem Energiekonzern, der das Walchenseekraftwerk betreibt, laufen 2030 aus und werden bereits neu verhandelt. Jetzt besteht die Chance, die Parameter neu zu setzen, dem Fluss wieder mehr Dynamik und Kraft zu schenken und so die letzte große Wildflusslandschaft Deutschlands zu erhalten.

 

Am 14.01.21 00:20 - 01:15 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem

Diese Männer brauchen Nerven wie Drahtseile, denn ihr Job gehört zu den härtesten und gefährlichsten der Welt. Egal, ob sie mit Axt und Packesel in unzugängliche Sumpfregionen ziehen, mit schwerem Gerät ganze Tundra-Wälder abholzen, oder besonders gewaltige Baumriesen für den Helikopter-Transport fällen - die Lebensgefahr ist ihr ständiger Begleiter. Sie schuften unter sengender Sonne oder bei eisigen Temperaturen - wohl wissend, dass kaum ein anderer Beruf eine so hohe Todesrate hat. Wer hier bestehen will, muss aber nicht nur ein ganzer Kerl sein, sondern auch ein Team-Player, der gemeinsam mit seinen Kollegen die schwierigsten Herausforderungen meistert. Diese Dokumentarserie zeigt kernige Urgesteine, Familien, die seit Generationen im Holzfäller-Geschäft sind, und mutige Draufgänger - echte Typen, die sich im Kampf gegen die Natur von nichts aufhalten lassen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 2.00 Uhr)

 

Am 14.01.21 06:00 - 06:45 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa

Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen.

 

Am 14.01.21 06:45 - 07:30 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt.

 

Am 14.01.21 06:45 - 07:30 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien

Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.

 

Am 14.01.21 14:15 - 15:00 Uhr auf 

3sat: Wilde Miezen

Katzen sind das beliebteste Haustier in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen Katzen. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen.Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation "Wilde Miezen" wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen. Als Freigänger erleben die Katzen Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)

 

Am 14.01.21 16:00 - 16:50 Uhr auf 

arte: Costa Rica - Der Natur zur Seite stehen (2/3)

Die Regenwälder Costa Ricas sind unverzichtbarer Lebensraum für seltene Tierarten wie Jaguare, Tapire, Weißbartpekaris und Klammeraffen. Viele von ihnen finden in einem der zahlreichen, über das Land verteilten Nationalparks und Reservate Schutz. Doch das langfristige Überleben dieser Ökosysteme und ihrer Artenvielfalt hängt davon ab, wie gut die verschiedenen Schutzgebiete über sogenannte Biotopkorridore miteinander vernetzt sind.Vom Nationalpark Corcovado - laut National Geographic einer der "biologisch vielfältigsten Orte der Erde" - über die Karibikküste bis zu den beeindruckenden vulkanischen Bergketten suchen Forscher und Artenschützer nach den wichtigsten Spezies für den Erhalt der Biotopverbünde. Bei der Erfassung und Erforschung dieser wertvollen Ökosysteme liefern sie sich einen Wettlauf mit der Zeit.

 

Am 14.01.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 

3sat: Der Natur auf der Spur

Die Dokumentation begibt sich in naturbelassene Regionen Baden-Württembergs. Dort leben vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Auerhahn, Sumpfschildkröte, Schwarzstorch und Luchs.Der Film begleitet die beiden Wildnis-Experten Sebastian Olschewski und Michael Eick vom Naturschutzbund (NABU) auf ihren Expeditionen in den Nationalpark Schwarzwald, das Donautal und in oberschwäbische Moore und Bannwälder.

 

Am 14.01.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt

Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben auf der Erde noch niemals so groß wie heute. Etwa 26.000 von 76.000 bekannten Arten sind akut bedroht. In seiner neuen dreiteiligen Expedition besucht Andreas Kieling "Uralte Paradiese", "Wildnis in Gefahr" und "Geschützte Welten". Überall auf der Welt trifft der Tierfilmer engagierte Wissenschaftler und gewinnt Einblicke in verblüffende Naturphänomene.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 14.01.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

arte: Wilde Tierkinder

Ganz gleich ob in ursprünglichen Naturschutzgebieten oder in einer vom Menschen gestalteten Umwelt, alle Tiere haben dieselbe Aufgabe: Sie müssen sich um ihren Nachwuchs kümmern. Nur wenn das Heranwachsen der Jungen gesichert ist, hat der eigene Fortbestand Aussicht auf Erfolg. "Wilde Tierkinder" zeigt, wie die verschiedenen heimischen Tierarten ihre Jungen großziehen und sie beschützen und versorgen. Sei es nun der Fuchs, der Feldhamster, der Hecht, der Steinadler oder die Schornsteinwespe - jede Art hat dabei ihre ganz eigene Strategie.

 

Am 14.01.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Österreichs Schlangen hautnah

Wir sind den Schlangen auf der Spur. Sechs verschiedene Schlangen-Arten gibt es in Österreich, darunter Wasserschlangen, Baumschlangen und sogar eine Würgeschlange. Neben Ringelnatter, Äskulapnatter oder Kreuzotter gibt die neue Dokumentation von Kurt Mündl nie zuvor gesehene Einblicke ins verborgene Leben äußerst seltener Schlangen wie Schlingnatter, Hornotter oder Wiesenotter. Schlangen zählen für manche zu den meist gefürchteten Tieren. "Biester wider Willen - Die geheimnisvolle Welt der Schlangen" zeigt eine neue Seite der Reptilien, fernab aller Horror-Klischees: nämlich die faszinierende Vielfalt dieser zumeist völlig harmlosen Tiere.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)

 

Am 14.01.21 22:55 - 23:40 Uhr auf 

3sat: Die Bambusflößer von Bangladesch (1/2)

Die Tropenwälder im Nordosten Bangladeschs sind eine Welt, die von oben gesehen atemberaubend schön ist, vom Boden aus betrachtet ist sie voller Blutegel, Tausendfüßler und Schlangen. Für so manchen Tagelöhner, der dort den Bambus schlägt, entpuppt sich der grüne Dschungel als heimtückischer Ort, in dem sogar Geister hausen. So erzählt es der Vorarbeiter Liakot, der für das Wohl und die Nöte mehrerer Dutzend Männer verantwortlich ist. Seit fast 30 Jahren ist er dabei, als kleiner Junge schon von seinem Vater ins Handwerk eingeführt. Mit seinen Leuten fällt Liakot Jahr für Jahr ungezählte Bäume, hebt Kanäle aus, baut Dämme, um das Bergwasser zu stauen und den Bambus damit ins Tal zu schiffen. Am Fluss warten die Flößer, die das Holz weitertransportieren. Zunächst jedoch müssen sie die Bambusstangen bündeln und in tagelanger Arbeit zu einem riesigen Floß zusammensetzen. Auf dem Floß werden sie in den nächsten vier Wochen Tag und Nacht verbringen. "Toilette, Badezimmer, Waschküche, alles in einem. Mit dem Wasser kochen wir auch", erzählt einer der Männer und zeigt grinsend in die braunen Fluten. 300 Kilometer Floßgemeinschaft: Piraten und korrupte Polizisten gehören als unwillkommene Besucher dazu. Ob im Wald oder auf dem Wasser - die Wanderarbeiter und Tagelöhner eint, dass der Bambus sie von zu Hause fortlockt, von den Sorgen ihrer Frauen, mit denen sie verheiratet wurden, als sie fast noch Kinder waren. Manche wollten sich entziehen, doch die Tradition und der soziale Druck waren mächtiger. So sind das Floß und der Wald ihr zweites Zuhause, ihre Zuflucht, geworden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 0.20 Uhr)

 

Am 15.01.21 02:15 - 02:45 Uhr auf 

phoenix: Fast Furniture - Kahlschlag für den Möbelwahnsinn

Ständig neue Möbel und die möglichst günstig. Die Billigpreise der Möbeldiscounter machen es möglich. Doch woher stammt das Holz? Und welche Folgen hat der enorme Holzbedarf für die Natur? Das Holz für viele Billigmöbel kommt unter anderem aus den Ur- und Naturwäldern in Rumänien. Seit Jahren wird hier gnadenlos abgeholzt, oft illegal. Naturschützer kritisieren den Raubbau seit Jahren. Auch in Deutschland hinterlässt der Möbelkonsum Spuren. Unmengen an Sperrmüll müssen abgeholt und weiter verwertet werden. Was schadstofffrei ist, kann recycelt werden. "Fast Furniture" blickt hinter die Kulissen des maßlosen Möbelkonsums und zeigt die schwerwiegenden Folgen für Natur und Umwelt. Der Film beleuchtet die Möglichkeiten des Recyclings und geht der Frage nach, die vor den Bergen an Altholz steht: Wie kann nachhaltiger Möbelkonsum gelingen?

 

Am 15.01.21 02:45 - 03:15 Uhr auf 

phoenix: Der Milliarden-Bäume-Plan - Neue Wälder für mehr Klimaschutz?

Es klingt verlockend: Wenn wir nur ausreichend Bäume pflanzen, müssen wir unseren Lebensstil nicht gravierend ändern - und können den Klimawandel trotzdem stoppen. Diese Theorie wird auch durch die Wissenschaft befeuert. Speicherkapazität von Bäumen weltweit Im Juli 2019 macht eine Studie der ETH Zürich Schlagzeilen: 900 Millionen Hektar Anbaufläche stünden weltweit für die Aufforstung zur Verfügung. Dadurch könnten zwei Drittel der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen kompensiert werden. "planet e." forscht nach: Ist es wirklich so einfach? Wo finden sich freie Flächen für neue Bäume? Wie können Landnutzungskonflikte vermieden werden? Wer schlichtet zwischen Bauern und Bäume-Pflanzern? Wie viel Milliarden Bäume müssen aufgeforstet werden, um die Emissionen zu kompensieren? Und bringen Aufforstungsprojekte wirklich einen langfristigen Nutzen für unser Klima? "planet e." macht sich unter anderem in Australien und Indien auf die Suche nach Antworten.

 

Am 15.01.21 03:15 - 04:00 Uhr auf 

phoenix: Grün bleibt unsere Hoffnung

Zwei Familien kämpfen um ihren Wald, der ihre Existenz sichert und nun vor ihren Augen vertrocknet und vom Borkenkäfer zerstört wird. Aber Aufgeben ist keine Option. Wie retten sie den Wald? "Lebt", sagt Christian Hardt knapp und stapft ein paar Meter weiter. "Lebt auch". Mit seinem Vater Hans-Friedrich kontrolliert er, ob die Wildkirsch-Setzlinge angegangen sind, auf die sich nun viel Hoffnung richtet. Können sie den Wald hitzefest machen? Ist der deutsche Wald noch zu retten? Noch ein oder zwei heiße Sommer wie die letzten, und der deutsche Wald ist nicht mehr zu retten.

 

Am 15.01.21 04:00 - 04:45 Uhr auf 

phoenix: Artisten im Wind - Milane und Weihen

Greifvögel gehören zu den imposantesten Erscheinungen der Vogelwelt. Adler, Falke und Habicht sind vertraute Namen. Die typischen Jäger über Feld und Wiese aber sind andere. Es sind die Milane und - besonders faszinierend - die Leichtgewichte unter den Greifvögeln, die Weihen. Die Veränderung der Landschaft hat diesen Artisten der Lüfte zu schaffen gemacht. Doch sie sind wieder im Aufwind - dank ihrer geschickten Anpassungsfähigkeit und dem Einsatz engagierter Menschen.

 

Am 15.01.21 04:45 - 05:30 Uhr auf 

phoenix: Jäger der Lüfte - Habicht, Bussard, Adler

Greifvögel faszinieren durch ihre einzigartigen Sinnesleistungen, ihre erstaunlichen Flugkünste und ihre vielfältigen Jagdstrategien. Habicht, Bussard und Adler leben von der Jagd. Das hat ihnen in vielen Kulturen Bewunderung, ja schwärmerische Verehrung eingetragen. Aber der Mensch hat diesen Vögeln auch zu allen Zeiten als Jagd- und Nahrungskonkurrenten Ressentiments entgegengebracht und sie gnadenlos verfolgt. Die Dokumentation liefert spektakuläre Einblicke in die oft unbekannte Welt der Greifvogelarten und will den Zuschauer für den Schutz und den Erhalt der Lebensräume dieser schönen Tiere sensibilisieren.

 

Am 15.01.21 05:30 - 06:15 Uhr auf 

phoenix: Die Reise der Schneeeulen

Vielen Harry-Potter-Fans ist die Schneeeule Hedwig bestens bekannt. Sie überbringt in Potters Zauberwelt als Postbotin wichtige Botschaften. Doch in unserer realen Welt führt die Schneeeule ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf. So wurden zwischen 2002 und 2014 vereinzelt Schneeeulen in Mitteleuropa gesichtet und gelten bei uns als ornithologische Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in unsere Breiten?

 

Am 15.01.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Ötscher - Im Reich des sanften Riesen

Der Bergstock des Ötscher liegt am östlichen Rand der Alpen. Hier gibt es nicht nur einen der kältesten Orte der Alpenregion, sondern auch den dunkelsten Nachthimmel weit und breit, denn das Land hier ist sehr dünn besiedelt, und die Sterne funkeln wie nirgends sonst in den Bergen. Die Ötschergräben mit ihren wilden Wassern sind der "Grand Canyon" des Landes, und die Wälder an den Hängen des Riesen sind von ursprünglicher Wildheit. Manches dieser Waldstücke ist im Besitz eines streitsüchtigen Vogels, des Auerhahns, der in der Balz energisch sein Revier gegen Rivalen verteidigt. In manchen Jahren trifft man im Winter hoch oben am Gipfel das legendäre Ötscher-Schneehuhn, ein Meister der Tarnung, das hier beinahe genauso selten ist wie die vereinzelten Luchse, die in den Urwäldern jagen.

 

Am 15.01.21 15:15 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Tiermythen - Jäger des Lichts

Naturvölker erzählen sich seit Jahrhunderten Märchen über ihre heimische Tierwelt. Die Inuit in langen Winternächten, die afrikanischen Zulu abends am Lagerfeuer, die Aborigines vor wichtigen Zeremonien. Diese Tiermärchen verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart, bringen den Kindern die Schöpfung näher, mit der und von der sie leben. Sie dienen der Erziehung und nicht zuletzt der Unterhaltung. Vor allem aber spiegelt sich in diesen Geschichten das Weltbild dieser Naturvölker wider und eine für die Menschen wichtige Thematik.

 

Am 15.01.21 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Yukons Grizzlys

Ein mächtiger Berg, tief im eisigen Nordwesten Kanadas, ist die Heimat der jungen Bärin Sophie. Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte, wie aus dem unerfahrenen Grizzlyweibchen eine hingebungsvolle Mutter wird. Dank ihrer Ausdauer und des einzigartigen Nahrungsreichtums eines ganz besonderen Flusses, schafft sie es, sich gegen alle Widrigkeiten zu behaupten. In dieser unberührten und unbarmherzigen Eiswildnis im hohen Norden Kanadas zieht die junge Mutter erfolgreich zwei Junge groß und führt sie durch das schwierigste Jahr ihres Lebens.
(Wdh. morgen 11.20-12.05 Uhr)

 

Am 15.01.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Die wilden Philippinen (1/3)

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)

 

Am 15.01.21 22:30 - 23:00 Uhr auf 

phoenix: Klimarisiko Meer

Klimaforscher warnen seit Jahren vor den möglichen verheerenden Folgen eines durch den Klimawandel verursachten Meeresspiegel-Anstiegs. Was passiert, wenn das Worst-Case-Szenario eintritt? Eine entscheidende Frage in der Forschung: Wie entwickeln sich künftig Grönland und die Antarktis? Denn das Tauwasser des schmelzenden Inlandeises beschleunigt den Anstieg des Meeresspiegels. Gerade erst beginnen Klimaforscher, diese komplexe Dynamik in ihre Prognosen mit einzurechnen. So werden Schätzungen immer wahrscheinlicher, die noch vor wenigen Jahren als Panikmache galten.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)