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Am 19.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Kanadas Nationalparks - Kluane

Der Kluane-Nationalpark liegt im äußersten Südwesten des Territoriums Yukon, direkt an der Grenze zu Alaska. Seine Szenerie ist geprägt von massiven Bergketten, spärlichen Nadelwäldern, Gräsern und bunten Wildblumen. Vor allem aber wird sie dominiert von dem Kluane Icefield, dem zweitgrößten zusammenhängenden Gletscher-Eisfeld außerhalb der Polarregionen, das mit einer Größe von 21.000 Quadratkilometern etwa halb so groß ist wie die Schweiz. Im Kluane-Nationalpark forschen Jahr für Jahr Wissenschaftler aus aller Welt in Disziplinen wie Gletscherkunde, Geologie, Biologie und Klimakunde. Während einige Gletscher Jahr um Jahr zurückgehen, fangen andere an zu galoppieren und drastisch anzuwachsen. Diese Bewegungen der Gletscher haben Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem im Park. Wissenschaftler wie der Glaziologe Christian Schoof, der Biologe Syd Cannings und die Oberflächengeologin Panya Lipovsky geben Auskunft darüber, was für Auswirkungen die Veränderungen der letzten Jahre auf die Lebenswelt des Kluane-Nationalparks haben.

 

Am 19.10.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln - Japan

Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.

 

Am 19.10.20 10:35 - 11:20 Uhr auf 

hr: Vom Woife und dem Wald

"Tierflüsterer" wird er genannt, der "Woid Woife" aus dem Touristenörtchen Bodenmais im Bayerischen Wald. Ein Mann, selbst eine Statur wie ein Baum, der sich unentwegt für den Erhalt der heimischen Tierwelt einsetzt und in einem für die heutige Zeit ungewöhnlichen Einklang mit der Natur lebt. Die Dokumentation porträtiert den warmherzigen Niederbayer in seiner Heimat und begleitet ihn über die Jahreszeiten hinweg auf seinen Streifzügen durchs Unterholz. Päppelt der Woife nicht gerade ein verletztes Tier auf, ist der Hobbyfotograf immer darauf aus, eine seltene heimische Tierart vor die Linse zu bekommen.

 

Am 19.10.20 11:05 - 11:50 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka

Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist.

 

Am 19.10.20 12:15 - 12:50 Uhr auf 

arte: Der Steinadler kehrt zurück - Erfolg für Naturschutz im Allgäu

Der Lebensraum des Steinadlers wird vom Menschen zunehmend bedroht. In den Allgäuer Alpen galt der Vogel schon fast als ausgestorben - doch dann kamen Vogelschützer wie Henning Werth, die den Turnaround für den König der Lüfte schafften. Früher wurde der Steinadler erbarmungslos vom Menschen gejagt. Heute lauern neue Gefahren: Mit modernen Outdoor-Aktivitäten dringt der Mensch immer weiter in seinen natürlichen Lebensraum ein. Egal ob Bergsteiger oder Wanderer, Gleitschirmflieger oder die Bergbahnen - sie alle sind eine große Bedrohung für den Steinadler. Lange Zeit war Henning Werth ein Einzelkämpfer, doch jetzt bekommt er Verstärkung: Eine neu geschaffene Task Force der Bezirksregierung von Schwaben bildet Ranger aus und versucht, über persönlichen Kontakt die unterschiedlichen Interessen von Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz zu koordinieren. Eine Maßnahme, durch die bereits erste Erfolge zu erkennen sind.

 

Am 19.10.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 

rbb: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Der Soonwald liegt im rheinland-pfälzischen Mittelgebirge Hunsrück und gilt wegen seiner Ursprünglichkeit als Geheimtipp. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun eher aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben ist in dieser Folge mit der Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und dem Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz unterwegs. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel.

 

Am 19.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Die Schwäbische ALB - Die Tricks des Eichelhähers

Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Geschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Diese Naturgeschichte zeigt die Schwäbische ALB von einer ganz neuen Seite. Vor allem die beeindruckenden Verhaltensweisen des Eichelhähers, die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation "Die Schwäbische ALB" zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs.

 

Am 19.10.20 16:55 - 17:20 Uhr auf 

arte: Bedrohte Eiche - Warum sie überleben muss

Die deutsche Stieleiche kämpft ums Überleben, denn die Sommer werden heißer und trockener. Dr. Vera Holland sucht in ihrer Aufzuchtstation im Frankfurter Stadtwald nach Eichenarten, die mit diesen Klimabedingungen besser zurechtkommen. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug lernen nicht nur die heimische Stieleiche, sondern auch ihre Verwandte, die mediterrane Steineiche, kennen. Welche Strategien hat die Steineiche entwickelt, um Hitze und Trockenheit zu trotzen? Die Wissenschaftlerin Prof. Sylvie Herrmann züchtet derweil Tausende Eichenklone im Labor und pflanzt sie von Finnland bis Südfrankreich. Sie will herausfinden, wie gut sich die Eichen an veränderte Umweltbedingungen gewöhnen können und welche Rolle Pilze dabei spielen. Schaffen es die Wissenschaftlerinnen, die Bäume zu retten, sichern sie auch das Überleben unzähliger Pflanzen, Tiere und Pilze. Die Eiche ist wertvoll - sogar dann, wenn sie gefällt ist. Ihr Holz überlebt viele Jahrhunderte. Uralte Dachbalken können so zu neuen Möbelstücken weiterverarbeitet werden. Denn je älter und damit trockener das Holz ist, desto härter und robuster ist es. "Xenius" zeigt die vielfältigen Eigenschaften dieses besonderen und bedrohten Baums.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

 

Am 19.10.20 20:15 - 21:10 Uhr auf 

3sat: Erklärungen zum Wolf

Es gibt immer mehr Wölfe in der Schweiz. Das wirft Fragen auf. "NETZ NATUR" liefert Erklärungen zu einem Tier, das Emotionen weckt wie kein anderes. Und stößt auf äußerst kontroverse Anschauungen von Menschen über Wölfe. Der Film zeigt spektakuläre Bilder einer Wolfsfamilie im Piemont. Sie zeigen, wie Wölfe wirklich sind und wie sie sich in ihre Umgebung mit unzähligen anderen Wildtieren einfügen. Was bedeutet die Anwesenheit von Wölfen für Hirsche, Rehe, Gämsen, Füchse oder Adler? Und was für Ziegen und Schafe? Was wissen und denken die Menschen auf der Straße über Wölfe und welches Bild verbreiten Behörden und Politiker?

 

Am 19.10.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Im Bann des Sibirischen Tigers

Der koreanische Naturfilmer Sooyong Park, verbrachte fünf Jahre voller Gefahr,in der Abgeschiedenheit sibirischer Wälder um der größten,wahrscheinlich aber auch scheuesten Großkatze der Welt auf die Spur zu kommen.Der Ökologe Chris Morgan trifft ihn am Platz seines früheren Wirkens um zu erfahren wie ihm dies gelang.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.45 Uhr)

 

Am 19.10.20 21:00 - 21:30 Uhr auf 

hr: Spürnasen für den Artenschutz

Der Göttinger Biologe Hermann Hondong sucht Hundewelpen mit ganz besonderen Eigenschaften. Hondong will eine deutschlandweit einzigartige Gruppe mit etwa zehn Suchhunden aufbauen. Sie sollen nicht - wie die bereits bekannten Mantrailer-Hunde - Menschen aufspüren, sondern Pflanzen und Tiere. Ein einmaliges Vorhaben mit ernsthaftem Hintergrund: Gefährdete und seltene Arten sollen effektiver und genauer erfasst werden.

 

Am 19.10.20 21:10 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Einstein im Reich der Orang-Utans

Caroline Schuppli leitet mitten im Urwald von Sumatra eine Forschungsstation der Uni Zürich. Sie will wissen: Wie kam es, dass der Orang-Utan ein derart großes Hirn entwickeln konnte? Und was sagt das über die Entwicklung des menschlichen Hirns aus? Über die Evolution des Menschen vom Höhlenbewohner zum Astronauten? Caroline Schuppli und ihre Orang-Utans - eine eindrückliche, vielschichtige Reportage aus dem Urwald von Sumatra.

 

 

Am 19.10.20 22:00 - 22:40 Uhr auf 

3sat: Die Schätze der Papua

Auf der schwer zugänglichen Vogelkoop-Halbinsel in West Papua gibt es noch etliche weiße Flecken auf der Landkarte. Ein Expeditionsteam des BR, geführt von einem einheimischen Jäger, macht sich auf den Weg. Es entdeckt einen spektakulären Rendezvousplatz von Walhaien und findet in den umgebenden Wäldern die Hütten des Laubenvogels. Dabei wird das Filmteam Zeuge seiner aufregenden Balzrituale.

Am 20.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Kanadas Nationalparks - Wood Buffalo

Im äußersten Norden der kanadischen Provinz Alberta liegt der Wood-Buffalo-Nationalpark. Der größte kanadische Nationalpark umfasst neben endlosen grünen Nadelwäldern, weiter Tundra und sumpfigem Torfmoor mit dem Peace-Athabasca-Delta eines der größten Frischwasserdeltas der Erde, das durch den industriellen Ölsandabbau bedroht ist. Nicht nur die letzten Nistplätze des vom Aussterben bedrohten Schreikranichs liegen dort, sondern auch die letzte freilebende Waldbisonherde der Welt.

 

 

Am 20.10.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 

phoenix: Wald in Not

In den Tagen des Corona-Shutdowns sind viel mehr Menschen im Wald unterwegs als sonst. Was sie dort sehen, ist allerdings in vielen Regionen Deutschlands erschütternd: Millionen von Fichten sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, vielerorts sind riesige Kahlflächen entstanden - eine Folge der Dürre und Hitze der letzten zwei Jahre. Inzwischen sind auch immer mehr Buchen betroffen, eine Baumart, die in Deutschland eigentlich heimisch ist. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. Der BUND zeigt in Köln-Dellbrück, wie er sich den stadtnahen Wald der Zukunft vorstellt: mit einer anderen Form der Bewirtschaftung, die der Artenvielfalt dient. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein.

 

Am 20.10.20 09:35 - 10:15 Uhr auf 

arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis - Herbst

Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen. Der Herbst steht für den Wandel des wilden Kanadas - während die Tiere im Süden noch in der Sonne baden, müssen die Streifenhörnchen schon Wintervorräte sammeln.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 11.45 Uhr, letzte Folge kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)

 

Am 20.10.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 

3sat: Grüne Insel im Taifun - Taiwan

Die Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme unglaubliche Regenmengen. Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung hinzu. Doch in den Bergregionen im Zentrum der Insel konnte sich eine vielfältige Tierwelt erhalten.

 

Am 20.10.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten

New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Der Miramichi, einer der lachsreichsten Flüsse der Welt, entspringt in New Brunswick und fließt schließlich in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster.

 

Am 20.10.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 

3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt

Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Auch heute gibt es Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er widmet sich dem Tasmanischen Teufel. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich um kranke Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder.

 

Am 20.10.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab

Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

 

Am 20.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen

Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.
(Wdh. kommende Nacht 0.40-1.25 Uhr)

 

Am 20.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 

WDR: Wildes Kanada (2/4) - Der wilde Westen

Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen - dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod - und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten - aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes.

 

Am 20.10.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Roseggers Waldheimat - Ein Jahr im Zauberwald

Im Winter eine Märchenlandschaft, im Sommer eine Region, um Geist und Seele zu erfrischen: So hat der Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) seine "Waldheimat" in seinen Werken verewigt. Die steirische Region in den Fischbacher Alpen, die Rosegger beschrieb, zählt noch heute zu den waldreichsten Gebieten Österreichs. Hier, inmitten unberührter Natur und großen Tierreichtums, führt der Film durch alle vier Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

 

Am 20.10.20 16:30 - 17:25 Uhr auf 

ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (1/2)

Von den majestätischen Sibirischen Tigern zu den agilen, baumkletternden Ozelots: Katzen haben durch die Evolution unterschiedliche Formen, Farben und Größen angenommen. Momentan existieren 37 verschiedene Katzenarten, die im Dschungel, in den Bergen, in den Wüsten oder in der Savanne leben. Sie können höher springen, schneller laufen und besser klettern als jede andere Spezies auf der Welt.Biologe Patrick Aryee reist rund um die Welt zu einigen der abgelegensten Orte unserer Erde, um den reichen und vielfältigen Familienbaum der Katzen zu erforschen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

 

Am 20.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal

Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trockengelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke oder der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)

 

Am 20.10.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Ein Jahr in Irlands Natur - Frühling

"Ein Jahr in Irlands Natur" zeigt in eindrucksvollen Bildern die Naturgewalten Irlands. Egal welche Jahreszeit gerade ist - die Wetterwechsel auf der wildromantischen grünen Insel im Atlantik sind extrem. Die unterschiedlichsten Tiere haben sich an diese Bedingungen angepasst. Das Kamerateam hat für die vierteilige Dokumentationsreihe ein Jahr lang gefilmt und zeigt Irlands Tierwelt im Laufe von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 20.10.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Mikroben - die wahren Herrscher der Welt

Welche Rolle spielen Mikroben beim Klimawandel? Forscher zeigen sich alarmiert: Die Mini-Lebewesen sind viel zu lange ignoriert worden. Denn: Etwa 90 Prozent der gesamten Biomasse in den Ozeanen besteht aus Mikroben. Thomas D widmet sich den talentierten Mikroorganismen bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 20.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit

Plüschige Nerze, skurrile Waldrappe und stämmige Przewalskipferde haben eins gemeinsam: Sie überlebten nur in Zoos. Ihre Vorfahren waren in der Natur ausgestorben. Doch nun erhalten diese Arten inmitten Europas eine neue Chance. Mit Hilfe von Tiergärten werden die seltenen Tiere wieder ausgewildert. Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Auch Theo Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Doch das klingt leichter als es ist.

 

Am 20.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Retter der Raubtiere

In "Retter der Raubtiere" aus der Serie "Auf Leben und Tod" vom Planet-Erde-Produzenten Alastair Fothergill erleben wir die Welt der Raubtiere durch die Augen von Forschern, die an vorderster Front für den Schutz der großen Jäger kämpfen und erfahren viel über den uralten Konflikt zwischen Mensch und Natur. David Attenborough fragt zu Recht: "Wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, die Tiere zu schützen, die uns so faszinieren, hat die Natur dann überhaupt noch eine Chance?"
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)

 

Am 21.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Kanadas Nationalparks - Wapusk

Das Wort Wapusk bedeutet in der Sprache der Cree "weißer Bär". Im Wapusk-Nationalpark und der angrenzenden Kleinstadt Churchill dreht sich fast alles um diesen weißen Bären. Der Park liegt im Nordosten der Provinz Manitoba und nirgendwo leben das ganze Jahr über so viele Eisbären wie dort. Mit einer Größe von 11.000 Quadratkilometern bildet der Wapusk die Übergangszone zwischen den weitläufigen Nadelwäldern im Süden Manitobas und der arktischen Tundra von Nunavut im Norden. Wegen seines empfindlichen Ökosystems und der vielen Eisbären dürfen Besucher den Wapusk-Nationalpark nicht ohne einen Führer betreten. Mitarbeiter von Parks Canada arbeiten im Wapusk an ihren Langzeitstudien zum Klimawandel, denn die Natur am Rande der Arktis gilt als ein Indikator für bevorstehende Veränderungen auf der ganzen Erde.

 

Am 21.10.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island

Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

 

Am 21.10.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde (1/5) - Papua

Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

 

Am 21.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 

WDR: Wildes Kanada (3/4) - Die endlose Weite

Die dritte Folge dieser vierteiligen Serie führt in die Mitte Kanadas - einem Gebiet mit dichten Wäldern, Millionen von Seen und einem scheinbar grenzenlosen Grasland - der Prärie. Hier ist die Heimat eines der markantesten Tiere Nordamerikas: des Bisons. Früher gab es Millionen von ihnen, doch vor allem die weißen Siedler rotteten die meisten im 19. Jahrhundert aus. Nur selten hat man - wie in diesem Film - das Glück, diese gewaltigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten - wie sie sich ihren natürlichen Feinden, den Wölfen, in einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod stellen müssen.

 

Am 21.10.20 14:05 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde (2/5) - Honduras

Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.00 Uhr)

 

Am 21.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde (3/5) - Kanada

Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

 

Am 21.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: La Réunion - Feuerinsel und Tropenparadies

Mitten im Indischen Ozean liegt eine tropische Insel voller Kontraste - auf der einen Seite einer der aktivsten Vulkane der Erde und auf der anderen vielfältige tropische Wälder, bizarre Schluchten und traumhafte Strände: das französische Überseedepartement La Réunion. Zwei Drittel der Insel mit Wäldern, Seen und Vulkan werden durch einen Nationalpark geschützt. Kurz nach Eröffnung des Parks ist der aktive Vulkan der Insel, der Piton de La Fournaise, mit einer Gewalt ausgebrochen, die selbst Experten überraschte.

 

Am 21.10.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde (4/5) - Südafrika

Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

 

Am 21.10.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde (5/5) - Polynesien

Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens.Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)

 

Am 21.10.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 

arte: Eichhörnchen - Keine rosige Zukunft

Die Zukunft der Europäischen Eichhörnchen sieht nicht gerade rosig aus. Während in Frankreich und Deutschland die Bestände noch stabil bleiben, sind sie in Großbritannien und anderen Teilen Europas bereits gefährdet. Die aus Nordamerika importierten Grauhörnchen machen den europäischen Artgenossen nicht nur die Nahrung streitig. Sie bringen auch eine weitere Gefahr mit: einen speziellen Pockenvirus. Die "Xenius"Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug schauen sich mit der Pathologin Dr. Gudrun Wibbelt im Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung diese Viren genauer an.
(Wdh. morgen 6.45-7.10 Uhr)

 

Am 21.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Tief im Regenwald (1/2)

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet.
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)

 

Am 21.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Tief im Regenwald (1/2)

Die Tierfilmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz unternehmen mit Kameramann Yung Sandy eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet hat sich das Filmteam aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)

 

Am 21.10.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Tief im Regenwald (2/2)

Die Filmemacher überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.
(Wdh. morgen 11.05-11.50 Uhr)

 

Am 21.10.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Das geheime Leben der Rothirsche

Majestätisch, machtvoll, stolz: Der Rothirsch hat definitiv kein Image-Problem. Schon oft wurde der "König der Wälder" gefilmt. Meist als röhrender Brunfthirsch, der im Herbst um die Weibchen kämpft. Doch wie der Rothirsch den Rest des Jahres "tickt", wird selten gezeigt. Dabei sind Rothirsche viel mehr als liebestolle Wiederkäuer. Sie sind sehr sozial und fürsorglich, ausgelassen und verletzlich. Versteckte Kameras geben ungewöhnliche Einblicke in das geheime Leben der Rothirsche.

 

Am 21.10.20 18:45 - 19:30 Uhr auf 

ZDFinfo: Das Soja-Imperium - Hoher Preis für billiges Fleisch

Immer weniger große Firmen beherrschen den Markt für Fleisch und Futtermittel. Chinesische Konzerne schlucken ihre amerikanischen Konkurrenten und übernehmen deren rücksichtslose Produktionsmethoden. Experten warnen vor den Konsequenzen dieser Fehlentwicklung. Multinationale Firmen lassen in Brasilien Soja anbauen, das als Futtermittel für Schweine in die ganze Welt verschifft wird. Das schadet sowohl dem Regenwald als auch einheimischen Kleinbauern, die aufgeben müssen und ihr Land an die Konzerne verlieren. Die Dokumentation geht der Produktionskette vom Soja-Anbau über die Tierfabriken in den USA bis zum Konsumenten in China und Amerika nach und zeigt deren Problematik auf.

 

Am 21.10.20 20:45 - 21:15 Uhr auf 

mdr: Wölfe - Schützen oder schießen?

Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Ein Film mit überraschenden Einsichten und einzigartigen, zum Teil noch nie im Fernsehen gezeigten Bildern von wilden Wölfen in Deutschland.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-1.55 Uhr)

 

Am 21.10.20 21:15 - 21:45 Uhr auf 

mdr: Gefährlicher Nachbar - Wölfe, wie nah sind sie uns schon?

Für die einen: Grund zu feiern, für die anderen hingegen ein äußerst problematisches Jubiläum - Vor 20 Jahren wanderten die ersten Wölfe wieder in Deutschland ein. Schon bald gab es in der Oberlausitz Nachwuchs: den ersten seit 150 Jahren. Das bundesweite Wolfsmonitoring weist für das Jahr 2018/19 insgesamt 105 Rudel, 29 Paare, 11 Einzeltiere nach. Und es könnten noch viel mehr werden. Doch geht das überhaupt in unserer Kulturlandschaft. Eine Studie des Bundesamtes für Naturschutz sagt: Ja. Demnach könnte der Wolf hierzulande fast überall sesshaft werden - und uns Menschen damit zwangsläufig immer näher kommen. Denkbar sind zwischen 700 und 1.400 Reviere - theoretisch wohlgemerkt. Eine Zahl, die extrem polarisiert und Ängste weckt. Wohin mit all den Wölfen, sofern sie denn kommen an die reich gedeckten Tische unserer Kulturlandschaft mit reichlich Rot- und Schwarzwild?
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.25 Uhr)

 

Am 22.10.20 02:00 - 02:55 Uhr auf 

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Borneo

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?

 

Am 22.10.20 02:55 - 03:50 Uhr auf 

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Rumänien

Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich.
Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.

 

Am 22.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Im Regenwald der Geisterbären

Im nördlichsten Teil der Küste Britisch-Kolumbiens, kurz vor Alaska: Aus der Luft zeigt sich eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren, und viele andere außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Der Name Kaltregenwald scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Es ist eine Geschichte, die vor Jahrtausenden begann, aber damals wie heute einzig von einem Ereignis im Jahr abhängt, und die nicht nur das Land und seine Lebewesen betrifft, sondern bis in die Tiefen des Meeres reicht. Denn der "Regenwald der Geisterbären" nährt sogar das Meer, schenkt seinen Lebewesen, vom Buckelwal bis zum Riff, Kraft. Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt, und der nur einmal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Nur zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für ihre Reise ins Winterquartier zugelegt, selbst die Bäume sind gestärkt.

 

Am 22.10.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Waldbrände in Deutschland - Eine unterschätzte Gefahr?

Man kennt die Schreckensmeldungen aus Australien, Kalifornien und Südeuropa. Doch auch in Deutschland werden sie zu einer immer größeren Gefahr: Waldbrände, die im Zuge des Klimawandels große Flächen vernichten und eine ungeheure Intensität entwickeln können. Doch sind auch Feuerwehren in Deutschland dafür gerüstet angesichts immer häufiger auftretenden Vegetationsbränden? Und welche Lösch-Strategien sind angebracht?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 22.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

arte: Die Wildnis der USA - Vier Jahreszeiten

Frühling in den USA: Nach langer Winterstarre erwacht die Natur zu neuem Leben. Es ist die Zeit des Balzens und des Neuanfangs. Die Weideflächen South Dakotas erstrahlen in saftigem Grün und liefern wichtige Nährstoffe für die Bisonkühe und ihre Kälber. Die regenerfrischte Wüste Arizonas ist mit einem Blütenmeer überzogen, das hungrige Kolibris anzieht. In Hawaii kehren daumengroße Klettergrundeln aus dem Meer zu ihren Geburtsorten im Süßwasser zurück. Dabei kämpfen sie sich die schlüpfrigen Steigungen empor, an denen der Fluss als Wasserfall herunterschießt.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)

 

Am 22.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: In Thailands Norden - Kampfkäfer, Riesenschaukeln und Bergvölker

Der Norden Thailands ist eine Welt für sich: zwischen weiten Berglandschaften, smaragdgrünen Reisterrassen und dichtem Urwald liegen alte Königsstädte und Bergdörfer. Dies sei das ursprüngliche Thailand, sagen die Menschen hier stolz, denn im Norden sind die ersten thailändischen Königreiche entstanden. Die kulturelle und landschaftliche Vielfalt macht Nordthailand zu einer der besonders authentischen und spannenden Regionen Asiens. Die Nachbarschaft zu Birma, China und Laos prägt den Norden Thailands bis heute.

 

Am 22.10.20 22:00 - 22:45 Uhr auf 

SWR: Axel Wagner & Der Notfall Natur

Der Wald vertrocknet, es mangelt an Grundwasser, Tiere sterben aus, Landschaften werden zerstört und vergiftet: Die Natur ist auch im Südwesten zum Notfall geworden. Die Bedrohungen für die belebte Umwelt haben ein atemberaubendes Ausmaß angenommen, daher muss nun an allen Fronten gehandelt werden. Biologe und Wissenschaftsjournalist Axel Wagner geht dramatischen lokalen Ereignissen auf den Grund und prüft, wo was getan wird, um der Natur wirklich zu helfen. Er zeigt, wo menschlicher Aktionismus, wie die Bekämpfung von Stechmücken, der Natur enormen Schaden zufügt, welche ökologischen Folgen die Ausrottungsversuche angeblich extrem allergieauslösender Pflanzen haben, warum das Auerhuhn durch eine profitorientierte Forstwirtschaft nun im Schwarzwald vor dem Aussterben steht und was konkret gegen solche Missstände unternommen wird. Was ist sinnvoll, was nicht. Kann etwa ein politisch verordneter Aktionsplan den größten Waldvogel Mitteleuropas noch retten? Sind Baumarten aus dem Mittelmeerraum oder Nordamerika sinnvoll für die Aufforstung der Wälder und welche Folgen haben solche Eingriffe für das Ökosystem? Was muss man tun, wenn bedrohte Tiere und Pflanzen eine Überlebens-Chance haben sollen?
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)

 

Am 23.10.20 04:45 - 05:15 Uhr auf 

phoenix: Mystischer Südschwarzwald

Der Südschwarzwald ist von mystischen Orten, Kraftorten und geheimnisvollen Plätzen durchzogen. Oft ranken sich geheimnisvolle Geschichten um diese Orte. Sie üben eine ungeahnte Anziehungskraft auf die Menschen aus, die sie besuchen. Die Heidenkirche auf dem Löcherberg in der Ortenau ist solch ein Kraftort - riesige Sandsteinfelsen, gewaltige Steinblöcke. Vermutlich war es früher ein Ort heidnischer Riten. Genau an dieser Stelle verbindet sich der Schwarzwaldschamane Konrad Stiefvater mit den Kräften der Natur und des Waldes. Der mystische und geheimnisvolle Platz im Wald ist für ihn der perfekte Ort für schamanische Rituale. Der Wald birgt auch andere keltische Kultstätten wie den Siebenfelsen in Yach am Fuße des Rothardsbergs oder den spitzen Stein im Simonswäldertal. Die Gesteinsformationen wirken, als hätten einst Riesen Murmeln gespielt. Auf dem Kandel sollen die Kelten ihren Sonnengott verehrt haben. Der Kandel wurde zum Hexenberg des Schwarzwaldes. Mit seinem riesigen, aus dem Wald herausragenden Felsen galt er im Mittelalter gar als Sitz des Teufels. Eine in eine Wildbuche eingewachsene Christusfigur, der Balzer Herrgott bei St. Märgen, ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für Wanderinnen und Wanderer. Vielen gilt der Baum als Wallfahrtsort.

 

Am 23.10.20 05:15 - 06:00 Uhr auf 

phoenix: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern

Die Europäische Wildkatze ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder - heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in ganz Mitteleuropa zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel - von der Aufzucht der Jungen im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter. Wildkatzen sind Waldkatzen: Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl.

 

Am 23.10.20 06:00 - 06:30 Uhr auf 

phoenix: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen

Ohne sie gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf unserem Planeten - Pflanzen! Im Wald treffen wir auf die verschiedensten Arten der kleinen, grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt erzählt dieser Film.

 

Am 23.10.20 06:30 - 07:15 Uhr auf 

phoenix: Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell

Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands - und er hat es, im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Anderthalb Jahre lang hat ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens diesen Wald beobachtet - im Sommer, im Winter, bei Tag und Nacht, bei Sonne, Eis und Regen. Es war nicht leicht, dem Zauberwald, dessen Magie sich oft nur für kurze Momente offenbart, seine Geheimnisse mit Kamera und Mikrofon zu entlocken. Und an ein Drehbuch wollte sich die gewaltige Natur schon gar nicht halten. So hat sie das Filmteam gelehrt, was der Film den Zuschauer lehren kann: die Schönheit des Augenblicks zu genießen - und ihre Vergänglichkeit.

 

Am 23.10.20 07:15 - 07:30 Uhr auf 

phoenix: Der Wald - Ein Ort voller Mythen und Wunder

Deutschland steckt voller Wunder. Mit der Biologin Jasmina Neudecker geht es auf einen Abenteuertrip - zum Beispiel in den Wald. Deutschland steckt voller rätselhafter Landschaften. Der Harzer Wald: Der Ort, an dem sich Mythen rund um Hexen ranken, ist bedroht. Ein Feind breitet sich hier aus, der diese sagenhafte Region zerstören könnte. Oder ist der Schädling am Ende nicht doch Teil des Spiels der Natur? Die Superkräfte des Waldes Was können wir von unserem Wald lernen? Manche sprechen ihm Superkräfte zu. Kann er uns am Ende vielleicht sogar heilen? Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Experimente und Erkenntnissen begreifen wir die Wunder unserer Heimat auf eine neue spannende Art und Weise.

 

Am 23.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Kanadas Nationalparks - Grasslands

Ein Meer aus hüfthohem Gras und das Heulen der Präriehunde: Eine der letzten intakten Prärielandschaften Kanadas liegt im Grasslands National Park, direkt an der Grenze zu den USA. Die Prärie gehört zu den am stärksten bedrohten Habitaten der Erde, was den Grasslands National Park zu einem wichtigen Lebensraum für viele Tierarten macht. Die im Park liegenden Badlands sind nicht nur ein Hotspot für Paläontologen wie Emily Bamforth, die hier nach Dinosaurierknochen gräbt, sondern auch historisches Indianergebiet. Mitglieder der Cree First Nation führen durch das frühere Jagdterritorium ihrer Vorfahren.

 

Am 23.10.20 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Blasrohre gegen Bulldozer

Der Urwald Sarawaks im malaysischen Teil Borneos ist einer der ältesten Regenwälder der Erde: Er ist 130 Millionen Jahre alt. Bis vor wenigen Jahren bedeckte der Urwald hier noch eine Fläche, die halb so groß war wie die Bundesrepublik. 90 Prozent davon haben Holzfirmen inzwischen gerodet. In diesen Restwäldern leben noch 40 Stämme und ethnische Gruppen, wie das Naturvolk der Penan. Sie haben sich von allen Urvölkern Borneos am längsten der modernen Lebensweise widersetzt. "Tong Tana" nennen sie ihre Heimat, das bedeutet Wald und Welt zugleich. Doch die Lebenswelt der Penan ist bedroht. Riesige Palmölplantagen fressen sich immer weiter in den Urwald vor und zerstören die Regenwälder. Der Regenwald ist für die Penan zentraler Bestandteil ihrer Identität, die letzte Ruhestätte ihrer Ahnen, das Zentrum ihrer Spiritualität, Kultur und Geschichte. Es ist ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Die Jagd bringt das Essen auf den Tisch, der Wald liefert alles Lebensnotwendige. Die Lebensweise der Penan hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark verändert. Sie leben noch im Wald, sind aber, bis auf wenige Ausnahmen, keine Nomaden mehr. Die Dokumentation zeigt Vertreter dreier Penan-Sippen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrer Lebenswirklichkeit umgehen: Peng Megut, der als einer der letzten Waldnomaden noch mit Blasrohr durch die Wälder streift, seinen Onkel Selai Sega, den ein Schicksalsschlag dazu zwang, sesshaft zu werden, und eine kleine Schar von Halbnomaden, die sich erfolgreich gegen eine Palmölplantage gewehrt haben, die unerlaubt in ihr Land eingedrungen ist.

 

Am 23.10.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 

WDR: Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit

Plüschige Nerze, skurrile Waldrappe und stämmige Przewalskipferde haben eins gemeinsam: Sie überlebten nur in Zoos. Ihre Vorfahren waren in der Natur ausgestorben. Doch nun erhalten diese Arten inmitten Europas eine neue Chance. Mit Hilfe von Tiergärten werden die seltenen Tiere wieder ausgewildert. Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Auch Theo Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Doch das klingt leichter als es ist.

 

Am 23.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten

Wenn die Nacht beginnt und der Nebel sich über die Ostkarpaten senkt, zerreißt manchmal das Heulen eines Wolfes die Stille. Dann hallt das Echo in den Bergen wider und unten im Tal ziehen sich die Tiere eilig in den Wald zurück. Wisente und Hirsche suchen den Schutz der Bäume und des Dickichts, ein Biber schwimmt in sein Versteck. Nur ein Bär harrt aus und wartet auf die Reste der Wolfsbeute. Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláz durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten auf der Suche nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind.

 

Am 23.10.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. In der Folge "Dschungel" begegnet das Team höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigt deren Strategien im täglichen Überlebenskampf.

 

Am 23.10.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet Lebensräume für viele Spezialisten. Blubbernde Schlammvulkane, sogenannte Mofetten, bezeugen den vulkanischen Ursprung des Gebirges. Wie auch die Basaltsäulen am Scheibenberg oder die Granitfelsen der Greifensteine, die durch tektonische Verschiebungen auf Gebirgshöhe gehoben und vom Zahn der Zeit freigelegt und geschliffen wurden. Dazwischen ein überraschender Artenreichtum in Fauna und Flora. Die Dokumentation offenbart das Wechselspiel von Geologie und Biologie. In einem faszinierenden Gebirge, das verschiedene Naturschutzgebiete in Sachsen und Böhmen zu einem Naturpark verbindet.

 

Am 23.10.20 18:30 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2020

Seit 1993 verleiht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) den mit 500 000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas. Die Verleihung findet voraussichtlich am Sonntag, 25. Oktober 2020, in Hannover statt. Die Preisträger:
- Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, PIK), einer der weltweit einflussreichsten Pioniere der Ökonomie des Klimawandels.
- Annika und Hugo Trappmann (Geschäftsführer der Blechwarenfabrik Limburg), stehen für Energie- und Ressourceneffizienz im Klimaschutz durch Hightech-Digitalisierung.
- Dr. Martin Sorg (Entomologischer Verein Krefeld), der Insektenkundler war maßgeblich an Untersuchungen beteiligt, die vor dem Verlust der Artenvielfalt warnten.