Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis) © Heiko Küverling - stock.adobe.com

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Klimatische Veränderungen und eine zunehmende Globalisierung können eine weitere Ausbreitung von gebietsfremden Arten, egal ob durch Einbringung, Einwanderung oder Verschleppung, begünstigen. Häufig kommt es dann zu einer Bedrohung heimischer Arten bzw. der biologischen Vielfalt oder durch den Befall von Kulturpflanzen zu wirtschaftlichen Schäden.

Das Julius Kühn-Institut als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) definiert die spezielle Gruppe von Quarantäneschadorganismen „als Organismen (z.B. Insekten, Milben, Nematoden, Phytoplasmen, Bakterien, Pilze, Viren und Viroide), die in einem Gebiet, in dem sie noch nicht auftreten oder nicht weit verbreitet sind, [und] potentiell stark schädlich sein können.“ Hierzu zählen etwa der aus Ostasien stammende Asiatische Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis), das aus Mittelamerika eingeschleppte Feuerbakterium (Xylella fastidiosa) oder die aus Nordamerika stammende Kiefernholznematode (Bursaphelenchus xylophilus). Zu solch definierten Organismen findet in Rheinland-Pfalz ein präventives Monitoring statt, dabei sind diese Überwachungen und Kontrollen in nationale und internationale Programme eingebettet.